Business Account einrichten
Richte dein Profil ein und entscheide, ob du ein neues Unternehmenskonto erstellst oder ein bestehendes Konto umwandelst.
Wenn du mit Pinterest Affiliate Marketing starten willst, brauchst du zuerst ein klares Thema, passende Produkte, ein Partnerprogramm und deinen persönlichen Affiliate-Link. Danach kommen Keywords, Pinnwände, Pins und die Auswertung.
Genau in dieser Reihenfolge führt dich diese Anleitung durch den Aufbau. Zu jedem wichtigen Schritt findest du eine eigene Detailanleitung, wenn du tiefer einsteigen möchtest.
Von Luisa Luer – Online-Marketing-Expertin seit 2014
Du meldest dich bei einem Partnerprogramm an und erhältst dort einen persönlichen Affiliate-Link. Diesen Link kannst du – wenn Pinterest und das jeweilige Partnerprogramm es erlauben – direkt in einem Pin verwenden oder auf deiner eigenen Website einbauen. Entsteht über deinen Link ein vergüteter Kauf oder eine andere vergütete Aktion, erhältst du eine Provision.
Wenn du neu startest, geh diese Reihenfolge durch. So weißt du bei jedem Schritt, was als Nächstes kommt.
Richte dein Profil ein und entscheide, ob du ein neues Unternehmenskonto erstellst oder ein bestehendes Konto umwandelst.
Entscheide, welche Art von Empfehlungen du machen willst und für wen sie gedacht sind. Ein klares Thema macht die spätere Produkt-, Keyword- und Pin-Auswahl deutlich einfacher.
Suche zuerst Produkte, die zu deinem Thema passen, und prüfe anschließend ein Partnerprogramm, über das du diese Produkte bewerben darfst.
Erzeuge deinen persönlichen Link im Partnerprogramm. Prüfe danach, ob Pinterest als Werbekanal erlaubt ist, wie du den Link im Pin einsetzt und wie du den werblichen Inhalt kennzeichnest.
Entscheide, ob der Pin direkt zum Produkt führt oder zuerst zu einem Blogartikel, Vergleich, einer Produktliste oder Landingpage.
Suche nach Begriffen, die zu deinem Thema und zum Problem des Nutzers passen. Diese Keywords brauchst du später für Pinnwände, Pin-Titel und Beschreibungen.
Baue Pinnwände aus deinen wichtigsten Themen und Keywords auf. Vermeide allgemeine Sammelboards, die mit deinem Affiliate-Thema wenig zu tun haben.
Erstelle Pins, die eine Frage beantworten, ein Problem lösen, Produkte vergleichen oder eine konkrete Idee zeigen. Danach schreibst du Titel und Beschreibung passend zum Inhalt.
Prüfe, wann ein Thema gesucht wird. Bei saisonalen Themen lohnt es sich, Pins vor dem eigentlichen Höhepunkt vorzubereiten.
Prüfe nicht nur Impressionen. Schau auf ausgehende Klicks und vergleiche sie mit Klicks, Bestellungen und Provisionen in deinem Partnerprogramm.
Für den Anfang reichen zwei klare Fragen: Zu welchem Thema willst du regelmäßig Inhalte und Empfehlungen erstellen? Und für wen sollen diese Inhalte hilfreich sein?
Wähle ein Thema, zu dem du dauerhaft mehrere sinnvolle Inhalte und Produktempfehlungen erstellen kannst.
Überlege, für wen deine Pins gedacht sind. „Homeoffice für Selbstständige mit wenig Platz“ ist zum Beispiel klarer als nur „Homeoffice“.
Erst danach suchst du passende Produkte und Partnerprogramme. So wählst du nicht wahllos Angebote aus.
Der Affiliate-Link ist nur die technische Verbindung zum Angebot. Vorher muss klar sein, welches Produkt du empfehlen willst und über welches Partnerprogramm du dafür eine Provision erhalten kannst.
Das Produkt sollte zu deinem Thema und zur Suchanfrage passen. Wähle nicht nur nach der höchsten Provision.
Lies die Bedingungen für Social Media, Pinterest, Werbemittel und direkte Affiliate-Links. Pinterest-Regeln und Programmbedingungen gelten nebeneinander.
Nach der Freischaltung erzeugst du im Partnerprogramm deinen persönlichen Produkt- oder Tracking-Link. Erst dieser Link ordnet spätere Käufe deinem Partnerkonto zu.
Pinterest erlaubt Affiliate Links grundsätzlich. Trotzdem kann ein eigener Artikel sinnvoll sein, wenn du mehr erklären, mehrere Produkte vergleichen oder eine längere Kaufentscheidung begleiten willst. Zusätzlich muss dein Partnerprogramm den gewählten Linkweg erlauben.
Der Pin führt direkt zur Produktseite des Händlers. Das passt eher zu einfachen, klar verständlichen Angeboten.
Der Pin führt zuerst zu deinem Artikel, Vergleich oder deiner Produktliste. Dort kannst du mehrere Empfehlungen erklären und anschließend Affiliate-Links einbauen.
Du kannst auch ohne eigenen Blog starten. Dann musst du besonders genau prüfen, welche Zielseiten und Links dein Affiliate-Programm erlaubt.
Bevor du Designs erstellst, solltest du wissen, wonach deine Zielgruppe sucht. Aus diesen Suchbegriffen entstehen deine Pinnwände, Pin-Themen, Titel und Beschreibungen.
Nutze Pinterest-Suche, Suchvorschläge und Pinterest Trends, um konkrete Themen zu finden.
Eine Pinnwand sollte ein klares Thema haben und nicht mehrere völlig unterschiedliche Themen mischen.
Titel, Beschreibung und Bildaussage sollten dieselbe Frage oder dasselbe Thema behandeln.
Nach dem Klick sollte der Nutzer genau das finden, was der Pin angekündigt hat.
Ein Produkt kann in mehreren nützlichen Formaten vorkommen. So entsteht aus einer Produktempfehlung mehr als ein einzelner Werbe-Pin.
„Kleiner Schreibtisch? 7 Helfer für mehr Platz im Homeoffice“
„Ringlicht oder Softbox: Welche Lösung passt besser für Videos?“
„10 Dinge, die du für dein erstes Homeoffice wirklich brauchst“
„Geschenkideen für Menschen, die Organisation lieben“
Pinterest Trends zeigt Suchentwicklungen und saisonale Muster. Das hilft dir zum Beispiel bei Weihnachten, Hochzeit, Garten, Schulanfang oder Reise-Themen, weil du Inhalte vor der eigentlichen Hochphase vorbereiten kannst.
Suche dein Hauptkeyword und schau, ob die Nachfrage über das Jahr gleich bleibt oder deutlich schwankt.
Wenn ein Thema saisonal ist, plane die Pins vorher ein und nicht erst am Tag des Höhepunkts.
Wähle Produkte, die wirklich zur jeweiligen saisonalen Suche passen, statt jedes Trendthema irgendwie zu monetarisieren.
Pinterest Analytics zeigt dir die Leistung deiner Pins. Für Verkäufe brauchst du zusätzlich die Daten deines Partnerprogramms. Beide zusammen zeigen dir, was nach dem Veröffentlichen passiert.
Dann solltest du nicht zuerst am Pinterest-Design arbeiten. Prüfe Produkt, Preis, Zielseite und ob die Empfehlung wirklich zu dem passt, was der Nutzer nach dem Klick erwartet.
Viele Probleme entstehen schon vor dem ersten guten Pin. Diese Punkte solltest du früh prüfen.
Ein Produkt nur wegen einer hohen Provision zu bewerben hilft wenig, wenn es nicht zu deinem Thema und deinen Nutzern passt.
Pinterest kann einen Affiliate-Link erlauben, während das jeweilige Partnerprogramm eigene Regeln für Pinterest oder Social Media hat.
Ein normaler Shop-Link enthält nicht automatisch deine Partnerkennung. Erzeuge den Link immer im vorgesehenen Affiliate-System.
Wenn Themen, Pinnwände und Pin-Texte nicht zusammenpassen, wird dein Profil schnell unübersichtlich.
Pinterest warnt vor wiederholten oder massenhaft erstellten Affiliate Pins. Erstelle echte Varianten mit unterschiedlichen Ideen.
Für Affiliate Marketing sind ausgehende Klicks und die Daten deines Partnerprogramms wichtiger als eine große Zahl bei den Aufrufen.
Du musst diese Anleitungen nicht in der Reihenfolge ihrer URLs lesen. Nutze die Gruppen unten als praktischen Lernweg und springe danach zu dem Thema, das du gerade brauchst.
Konto erstellen oder umwandeln, Profil ausfüllen und die ersten Einstellungen vornehmen.
Anleitung öffnenProdukte auswählen, die zu Thema, Zielgruppe und Pinterest-Suche passen.
Anleitung öffnenProgramme vergleichen und Social-Media-Regeln vor der Werbung prüfen.
Anleitung öffnenAffiliate-Link im Partnerprogramm erzeugen, einsetzen, prüfen und verständlich kennzeichnen.
Anleitung öffnenDirekte Affiliate-Wege nutzen und Grenzen ohne eigene Domain kennen.
Anleitung öffnenEntscheiden, wann ein direkter Produktlink reicht und wann ein eigener Artikel sinnvoller ist.
Anleitung öffnenEigene Domain mit Pinterest verbinden und Rich Pins richtig einordnen.
Anleitung öffnenAmazon PartnerNet mit Pinterest verbinden und die Amazon-Regeln zusätzlich beachten.
Anleitung öffnenPromolinks, Produkte und Pinterest-Traffic für digitale Angebote verbinden.
Anleitung öffnenSuchbegriffe, Suchvorschläge und passende Themen für deine Pins finden.
Anleitung öffnenKeywords und Themen über Profil, Pinnwände, Pins und Zielseiten zusammenführen.
Anleitung öffnenPin-Ideen, Bilder, Formate und Inhalte für Produktempfehlungen entwickeln.
Anleitung öffnenKlare Titel, Beschreibungen und Keywords für den jeweiligen Pin formulieren.
Anleitung öffnenSaisonale Themen, Nachfrage und Veröffentlichungszeitpunkte besser planen.
Anleitung öffnenImpressionen, Speicherungen und ausgehende Klicks richtig lesen.
Anleitung öffnenProdukt, Zielseite, Preis und Kaufabsicht prüfen, wenn Klicks nicht zu Käufen führen.
Anleitung öffnenFehler systematisch prüfen, wenn Pins kaum Klicks oder Ergebnisse bringen.
Anleitung öffnenAffiliate Marketing und weitere Einnahmemodelle auf Pinterest einordnen.
Anleitung öffnenPins vorausplanen und wiederkehrende Arbeit reduzieren, wenn dein Ablauf bereits funktioniert.
Anleitung öffnenDer Starterplan hilft dir, die ersten Schritte in der richtigen Reihenfolge umzusetzen: Thema, Konto, Partnerprogramm, Affiliate-Link, Keywords und erste Pins.
Ja. Pinterest beschreibt Affiliate Links ausdrücklich als Möglichkeit für Creator. Zusätzlich musst du prüfen, ob dein jeweiliges Partnerprogramm direkte Links von Pinterest oder anderen Social-Media-Kanälen erlaubt.
Den Affiliate-Link erzeugst du im Partnerprogramm, zum Beispiel bei Amazon PartnerNet, Digistore24, Awin oder einem direkten Markenprogramm. Pinterest erstellt diesen Link nicht für dich.
Nein. Direkte Affiliate-Links können möglich sein. Eine eigene Website ist sinnvoll, wenn du Produkte vergleichen, mehrere Empfehlungen erklären oder eigene Inhalte zwischen Pinterest und dem Händler einsetzen möchtest.
Lege zuerst dein Thema und deine Zielgruppe fest. Danach suchst du passende Produkte und prüfst, über welches Partnerprogramm du diese Produkte bewerben kannst.
Recherchiere zuerst die wichtigsten Suchbegriffe. Danach kannst du Pinnwände und Pins gezielt für diese Themen erstellen, statt später alles umbenennen und neu ordnen zu müssen.
Schau vor allem auf ausgehende Klicks und vergleiche diese anschließend mit den Klicks, Bestellungen und Provisionen deines Partnerprogramms. Impressionen allein sagen dir nicht, ob ein Pin Geld verdient.
Es gibt keine feste Zahl, die für jedes Konto passt. Pinterest verlangt originelle Inhalte und warnt vor wiederholten oder massenhaft erstellten Affiliate Pins. Erstelle deshalb echte Varianten statt viele nahezu identische Pins mit demselben Link zu veröffentlichen.
Prüfe zuerst das Produkt und die Zielseite: Passt das Angebot wirklich zum Pin? Ist der Preis passend? Findet der Nutzer nach dem Klick genau das, was der Pin angekündigt hat? Danach kannst du einzelne Pin-Varianten vergleichen.
Regeln zu Affiliate Links, Kennzeichnung, Business Accounts, Analytics, Trends, Website-Verifizierung und Pin-Veröffentlichung wurden mit den aktuellen Pinterest-Unterlagen abgeglichen. Für die praktische Reihenfolge und typische Anfängerprobleme wurden zusätzlich aktuelle Pinterest-Marketing- und Affiliate-Praxisquellen sowie Community-Erfahrungen ausgewertet. Community-Beiträge sind keine Pinterest-Regeln und werden nur als Erfahrungswerte genutzt.