Dann gibt es nichts zu migrieren. Partnerlinks und SiteStripe sind keine PA-API-Integration. Wenn du noch nie Access Key und Secret Key verwendet hast, kannst du direkt bei den normalen PartnerNet-Grundlagen bleiben.
Von PA-API zur Creators API wechseln: Was du jetzt wirklich umstellen musst
Du hast noch alte Amazon-API-Zugangsdaten, ein älteres WordPress-Plugin oder eigenen Code, der die Product Advertising API verwendet? Dann reicht es nicht, nur einen neuen Schlüssel einzutragen. Authentifizierung, Credentials, Endpoints und Teile der Datenstruktur haben sich geändert.
Hier zeige ich dir verständlich, was davon dein Projekt tatsächlich betrifft – getrennt nach Plugin-Nutzung und eigener technischer Integration.
Musst du überhaupt etwas migrieren?
Nicht jeder Amazon-Affiliate muss sich mit einer PA-API-Migration beschäftigen. Diese Seite ist nur für Projekte relevant, die bereits eine ältere technische Verbindung zu Amazons Produktdaten hatten.
Dann musst du prüfen, ob es inzwischen eine Version mit Creators-API-Unterstützung gibt. Alte PA-API-Felder oder Warnungen im WordPress-Backend sind ein deutliches Zeichen, dass du handeln solltest.
Wenn dein Code noch AWS Access Key, Secret Key, Signature-v4-Logik oder einen paapi5
-Endpoint verwendet, ist eine echte Code-Migration nötig.
webservices.amazon.com/paapi5
, AccessKey
, SecretKey
oder AWS-Signature-v4-Logik findest, handelt es sich sehr wahrscheinlich um die alte PA-API-Anbindung.Die PA-API ist nicht einfach nur umbenannt worden
Amazons Product Advertising API 5.0 ist inzwischen als veraltet gekennzeichnet und wird durch die Creators API ersetzt. Amazon weist bestehende Integrationen ausdrücklich darauf hin, auf die neue Schnittstelle umzusteigen. Wenn eine Anwendung weiterhin den alten PA-API-Endpunkt aufruft, kann sie mit einem 403-Fehler und dem Hinweis zurückkommen, dass die Product Advertising API veraltet ist.
Für dich ist wichtig: Die Creators API übernimmt viele vertraute Aufgaben wie GetItems, SearchItems, GetVariations und GetBrowseNodes. Trotzdem ist sie technisch keine bloße neue URL. Die Art der Anmeldung hat sich grundlegend verändert, die Zugangsdaten sind andere und auch Request-Namen und Angebotsressourcen wurden angepasst.
Deshalb solltest du bei einer bestehenden Integration nicht versuchen, nur den alten Access Key durch irgendeinen neuen Schlüssel zu ersetzen. Eine saubere Migration beginnt damit, dass du verstehst, welche Teile deiner bisherigen Verbindung Amazon betreffen und welche Teile deiner Website unverändert bleiben können.
PA-API und Creators API: Die wichtigsten Unterschiede verständlich erklärt
Diese Tabelle zeigt nicht nur neue Begriffe, sondern vor allem, was sie für eine bestehende Integration bedeuten.
| Bereich | PA-API 5.0 | Creators API | Was du ändern musst |
|---|---|---|---|
| Zugangsdaten | AWS Access Key + Secret Key | Credential ID + Credential Secret + Version | Neue Credentials in Associates Central erzeugen. Die alten AWS-Schlüssel funktionieren nicht als Creators-API-Credentials. |
| Authentifizierung | AWS Signature Version 4 für jeden Request | OAuth 2.0 Client Credentials | Signatur-Logik entfernen und Access Token verwenden – oder ein aktuelles SDK beziehungsweise Plugin übernehmen lassen. |
| Token | kein OAuth-Bearer-Token | zeitlich begrenztes Bearer Token | Token erzeugen, cachen und vor Ablauf erneuern. Amazon dokumentiert aktuell 3600 Sekunden Gültigkeit. |
| Endpoint | .../paapi5/...
|
creatorsapi.amazon/catalog/v1/...
|
Alte PA-API-URLs durch Creators-API-Endpunkte ersetzen. |
| Parameter | PascalCase wie ItemIds
|
lowerCamelCase wie itemIds
|
Request-Felder im eigenen Code an die neue Schreibweise anpassen. |
| Angebotsdaten | unter anderem Offers.Listings / Offers.Summaries | OffersV2 | Alte Offers-Resources nicht einfach übernehmen, sondern die neue Ressource und ihre Felder prüfen. |
| Marketplace | Marketplace im PA-API-Request | Marketplace plus x-marketplace
-Header |
Bei direkten Requests den passenden Marketplace auch im Header mitsenden. |
| PartnerTag | PartnerTag | partnerTag | Deine Affiliate-Zuordnung bleibt grundsätzlich erhalten; im Request ändert sich die Schreibweise. |
Du musst nicht deine komplette Website neu bauen
Eine API-Migration klingt schnell nach einem kompletten technischen Neustart. In vielen Projekten ist das aber nicht nötig. Deine Artikel, deine redaktionellen Inhalte, deine grundsätzliche Affiliate-Strategie und deine ASINs verschwinden durch den Wechsel nicht.
Auch die zentralen Produktoperationen bleiben vom Konzept her vertraut: Du kannst weiterhin konkrete Produkte abrufen, Produkte suchen, Varianten verarbeiten und Browse Nodes abfragen. Das eigentliche Problem liegt meistens in der Verbindungsschicht – also Credentials, Authentifizierung, Endpoints, Parameter und einzelne Resources.
Bei einem Plugin kann deshalb ein Update plus neue Credentials ausreichen. Bei selbst geschriebenem Code ist mehr Arbeit nötig, aber auch dort musst du nicht automatisch deine komplette Anwendungslogik wegwerfen. Entscheidend ist, welche alten Felder und Funktionen deine Anwendung tatsächlich nutzt.
Mach zuerst eine Bestandsaufnahme deiner alten PA-API-Nutzung
Der häufigste Fehler bei einer Migration ist, sofort Zugangsdaten auszutauschen, ohne vorher zu wissen, welche Teile der Website von der alten API abhängen.
Wenn ein Plugin die API-Verbindung übernimmt, solltest du zuerst dessen aktuelle Dokumentation prüfen. Bei eigenem Code musst du die technische Verbindung selbst umstellen.
Notiere, ob du GetItems, SearchItems, GetVariations, GetBrowseNodes oder mehrere davon nutzt. So weißt du später genau, was getestet werden muss.
Prüfe, ob deine Ausgabe Titel, Bilder, Preise, Verfügbarkeit, Varianten, Kategorien oder spezielle Angebotsfelder benötigt.
Suche Plugin-Einstellungen, Umgebungsvariablen, Secret Stores oder Konfigurationsdateien nach Access Key und Secret Key.
Bei Plugins und eigenen Anwendungen können alte PA-API-Daten noch im Cache liegen. Plane deshalb ein, Cache und gespeicherte Produktdaten nach erfolgreichem Wechsel gezielt zu erneuern.
Vor Plugin-Updates oder Codeänderungen solltest du eine funktionierende Sicherung beziehungsweise einen reproduzierbaren Stand haben.
Du nutzt AAWP, AzonPress oder ein anderes Plugin? Dann migriert vor allem das Plugin
Wenn du nie selbst API-Code geschrieben hast, solltest du jetzt auch nicht damit anfangen. Deine Aufgabe ist zu prüfen, ob dein Plugin die Creators API unterstützt und welche neuen Zugangsdaten es erwartet.
Website sichern und Plugin-Version prüfen
Erstelle vor größeren Updates ein Backup. Prüfe anschließend im Changelog oder in der Dokumentation deines Plugins, ob die aktuelle Version die Creators API unterstützt.
Creators-API-Credentials bei Amazon erzeugen
Deine alten Access-/Secret-Keys lassen sich nicht einfach weiterverwenden. Erzeuge Credential ID, Credential Secret und die zugehörige Version im Creators-API-Bereich des PartnerNet.
Neue Credentials im Plugin hinterlegen
Öffne die Amazon- beziehungsweise API-Einstellungen deines Plugins. Trage die neuen Creators-API-Werte ein und kontrolliere gleichzeitig Marketplace und Tracking-/PartnerTag.
Verbindung testen, bevor du dich auf die Ausgabe verlässt
Nutze den Verbindungstest des Plugins oder lade ein bekanntes Produkt. Prüfe nicht nur, ob „verbunden“ angezeigt wird, sondern auch, ob Produktboxen wirklich Titel, Bilder und die von dir benötigten Angebotsdaten erhalten.
Cache und bestehende Produktboxen kontrollieren
Ein erfolgreicher API-Status bedeutet nicht automatisch, dass alle alten Daten sofort neu geladen wurden. Manche Plugins arbeiten stark mit Caching. Prüfe deshalb bestehende Produktboxen, Vergleichstabellen und automatische Listen nach dem Wechsel.
Nicht mehr verfügbare Felder erkennen
Praxisbeispiel AzonPress: Das Plugin hat beim vollständigen Wechsel auf die Creators API unter anderem Prime-Badges sowie bestimmte alte Preis- und Angebotsfelder entfernt, weil diese Daten über die neue Quelle nicht mehr in derselben Form verfügbar waren. Wenn deine Darstellung auf speziellen PA-API-Feldern basiert, kontrolliere sie deshalb bewusst.
Bei eigener Entwicklung musst du die Verbindung wirklich umbauen
Hier liegt der größere Unterschied. Dein alter AWS-Signaturcode wird nicht zur Creators API passen. Die neue Schnittstelle verwendet OAuth 2.0 und ein temporäres Bearer Token.
Access Key + Secret Key + AWS Signature Version 4 + PA-API Endpoint + PascalCase Request-Felder
Credential ID + Credential Secret + Credential Version → OAuth 2.0 Access Token → Creators API Endpoint → lowerCamelCase Request-Felder
Neue Creators-API-Credentials registrieren
Alte AWS Access Keys und Secret Keys funktionieren nicht als Creators-API-Credentials. Deine Anwendung braucht Credential ID, Credential Secret und die von Amazon zugewiesene Credential Version.
AWS-Signature-v4-Logik entfernen
Bei PA-API wurde jeder Request kryptografisch mit AWS Signature Version 4 signiert. Die Creators API verwendet stattdessen OAuth 2.0 im Client-Credentials-Flow. Deine Anwendung fordert zuerst ein Access Token an und sendet dieses anschließend als Bearer Token.
Token nicht bei jedem Produkt neu erzeugen
Amazon dokumentiert aktuell eine Token-Gültigkeit von 3600 Sekunden. Das Token sollte deshalb gecacht und bis kurz vor Ablauf wiederverwendet werden. Die offiziellen SDKs übernehmen dieses Token-Management für dich.
Endpoints umstellen
Alte Requests an .../paapi5/...
werden durch die Creators-API-Struktur unter creatorsapi.amazon/catalog/v1/...
ersetzt. Prüfe jede Operation, die deine Anwendung verwendet.
Request-Felder auf lowerCamelCase ändern
Aus ItemIds
wird beispielsweise itemIds
, aus PartnerTag
wird partnerTag
und aus Resources
wird resources
. Bei einer Migration können solche scheinbar kleinen Schreibweisen einen kompletten Request scheitern lassen.
Marketplace-Header ergänzen
Direkte Creators-API-Requests benötigen den passenden Marketplace-Kontext. Für Amazon.de verwendest du www.amazon.de
und sendest den Marketplace auch über den Header x-marketplace
.
Offers auf OffersV2 prüfen
Alte PA-API-Ressourcen wie Offers.Listings
und Offers.Summaries
werden laut Amazon-Migrationsdoku nicht einfach unverändert weiterverwendet. Für Angebotsinformationen ist in der Creators API OffersV2 vorgesehen.
Alle verwendeten Operations gezielt testen
Ein erfolgreicher GetItems-Test beweist noch nicht, dass SearchItems, Varianten oder Browse Nodes ebenfalls korrekt funktionieren. Teste jede Operation, die deine Anwendung produktiv verwendet.
SDK verwenden oder die Migration selbst auf HTTP-Ebene bauen?
Aktuelles Creators-API-SDK
Amazon stellt SDKs für Node.js, Python, PHP und Java bereit. Sie übernehmen unter anderem OAuth-Authentifizierung sowie Token-Caching und reduzieren die Menge an eigener Infrastruktur, die du pflegen musst.
Gerade wenn deine alte PA-API-Integration bereits auf einem SDK aufgebaut war, kann der Wechsel auf ein aktuelles Creators-API-SDK übersichtlicher sein als die alte Signatur-Logik Stück für Stück umzubauen.
Direkte HTTP-Integration
Wenn du bewusst ohne SDK arbeitest, musst du OAuth-Token, Caching, Header, Request-Body, Fehlerbehandlung und Rate Limits selbst implementieren.
Das kann sinnvoll sein, wenn du volle Kontrolle über die Integration brauchst. Es ist aber nicht automatisch die einfachere Migration.
python-amazon-paapi
hat ihr altes amazon_paapi
-Modul inzwischen entfernt und verwendet für die neue Schnittstelle ein eigenes amazon_creatorsapi
-Modul. Auch dort werden neue Credentials und angepasste Methodenparameter benötigt.Was aktuelle WordPress-Plugins beim Wechsel tatsächlich ändern
AAWP unterstützt die Creators API in seinen aktuellen Versionen und hat die Integration seit Einführung mehrfach an neue Credential-Versionen und Amazon-API-Änderungen angepasst. Das zeigt einen wichtigen Punkt: Bei einem Plugin ist nicht nur dein Amazon-Konto relevant – auch das Plugin selbst muss technisch aktuell sein.
AzonPress ist inzwischen noch einen Schritt weiter gegangen und verwendet die Creators API als alleinige Amazon-Produktdatenquelle. Alte PA-API-Key-Felder wurden aus den Einstellungen entfernt. Das Plugin übernimmt OAuth-Token-Austausch und Refresh im Hintergrund, sodass der Nutzer nur die Creators-API-Credentials einträgt.
Für dich bedeutet das: Wenn du ein Plugin verwendest, folgst du nicht blind einer allgemeinen Entwickler-Migrationsanleitung. Du aktualisierst zuerst das Plugin, liest dessen aktuelle Migrationshinweise und trägst anschließend die von Amazon erzeugten Creators-API-Credentials an der vorgesehenen Stelle ein.
Wenn nach dem Wechsel nichts mehr lädt, prüfe nicht nur die Zugangsdaten
| Problem | Warum es passiert | Was du prüfen solltest |
|---|---|---|
| 403 vom alten Endpoint | Die Anwendung ruft weiterhin PA-API 5 auf. | Suche nach alten paapi5
-Endpoints und stelle sie auf die Creators API um. |
| Credentials ungültig | Alte AWS-Schlüssel werden als neue Credentials verwendet. | Creators-API-Credential ID, Secret und Version neu erzeugen. |
| Token läuft ständig ab | Token-Caching fehlt oder funktioniert nicht. | Access Token wiederverwenden und Ablaufzeit sauber behandeln. |
| 400 / ungültiger Request | Alte PascalCase-Felder oder falsche Struktur werden gesendet. | Parameter und Body gegen die aktuelle Operation-Dokumentation prüfen. |
| Marketplace-Fehler | x-marketplace
fehlt oder passt nicht zum PartnerTag. |
Für Amazon.de Marketplace und deutschen PartnerTag kontrollieren. |
| Produktbox teilweise leer | Ein altes Datenfeld existiert nicht mehr in derselben Form oder das Plugin mappt es anders. | Verwendete Resources, OffersV2 und Plugin-Version prüfen. |
| 429 / Throttling | Die neue Integration sendet zu viele Requests. | Token-Caching, Produkt-Caching, Request-Pacing und Retry-Logik prüfen. |
Teste die Migration wie eine echte Anwendung – nicht nur mit „Connected“
Kann ein Produkt, das vorher funktioniert hat, über GetItems weiterhin geladen werden?
Funktioniert SearchItems mit einem realistischen Suchbegriff und liefert deine Anwendung die erwarteten Ergebnisse?
Werden genau die Resources geladen, die deine Darstellung braucht?
Funktionieren Preis- und Angebotsinformationen mit OffersV2 und ohne Abhängigkeit von alten PA-API-Feldern?
Wenn deine Website Größen oder Farben verarbeitet, teste GetVariations mit einem realen Variantenprodukt.
Was passiert bei ungültiger ASIN, abgelaufenem Token oder Throttling? Eine produktive Migration braucht auch saubere Fehlerbehandlung.
Werden bestehende Produktdaten sinnvoll erneuert, ohne bei jedem Seitenaufruf neue Requests zu verursachen?
Kontrolliere echte Seiten: Produktboxen, Tabellen, mobile Darstellung und Links. Ein technisch erfolgreicher API-Test reicht allein nicht.
Was brauchst du jetzt?
Wenn du erst neue Creators-API-Credentials erzeugen musst, führt dich die Einrichtungsseite Klick für Klick durch den Prozess. Wenn die Migration bereits erfolgt ist, aber Requests scheitern, geht es auf der Fehlerseite weiter.
Creators API verstehen
Grundlagen ansehenCreators API einrichten
Einrichtung ansehenCreators API Fehler
Fehler behebenHäufige Fragen zur Migration von PA-API zur Creators API
Muss ich von der PA-API zur Creators API wechseln?
Wenn deine Website, dein Plugin oder deine eigene Anwendung noch die Product Advertising API 5.0 verwendet, musst du auf die Creators API umstellen, um Amazons aktuelle Produktschnittstelle zu nutzen. Wenn du nur normale Partnerlinks verwendest und nie eine API-Integration hattest, gibt es nichts zu migrieren.
Kann ich meine alten PA-API Access Keys weiterverwenden?
Nein. Amazon dokumentiert ausdrücklich, dass die alten AWS Access Keys und Secret Keys nicht mit der Creators API funktionieren. Du musst neue Creators-API-Credentials mit Credential ID, Credential Secret und Credential Version erzeugen.
Was ist der größte technische Unterschied zwischen PA-API und Creators API?
Der größte Unterschied ist die Authentifizierung. PA-API 5.0 verwendete AWS Signature Version 4. Die Creators API verwendet OAuth 2.0 im Client-Credentials-Flow und arbeitet mit einem zeitlich begrenzten Bearer Token.
Muss ich meine komplette Website nach der Migration neu bauen?
Normalerweise nicht. Inhalte, ASINs und die grundsätzliche Affiliate-Struktur bleiben bestehen. Umgestellt werden vor allem Zugangsdaten, Authentifizierung, Endpoints, Request-Felder und gegebenenfalls Datenfelder beziehungsweise Resources, die deine Darstellung verwendet.
Was muss ich tun, wenn ich ein WordPress-Plugin nutze?
Prüfe zuerst, ob die aktuelle Plugin-Version die Creators API unterstützt. Aktualisiere das Plugin, erzeuge neue Creators-API-Credentials bei Amazon, hinterlege sie in den Plugin-Einstellungen und teste anschließend bestehende Produktboxen, Suchfunktionen und den Cache.
Was ändert sich bei den Request-Parametern?
Amazon hat die Parameter von PascalCase auf lowerCamelCase umgestellt. Aus ItemIds wird beispielsweise itemIds, aus PartnerTag wird partnerTag und aus Resources wird resources. Zusätzlich wird der Marketplace bei direkten Requests auch über den x-marketplace-Header angegeben.
Was passiert mit den alten Offers-Ressourcen?
Amazon nennt in der Migrationsdokumentation OffersV2 als neue Ressource für Angebotsinformationen. Alte PA-API-Strukturen wie Offers.Listings und Offers.Summaries sollten deshalb nicht unverändert übernommen werden.
Warum bekomme ich nach der Migration einen 403-Fehler?
Ein 403 kann unterschiedliche Ursachen haben. Wenn die Fehlermeldung ausdrücklich auf die veraltete Product Advertising API verweist, ruft deine Anwendung noch den alten PA-API-Endpunkt auf. Bei Creators-API-Requests kann ein 403 außerdem auf fehlende Berechtigung hindeuten. Prüfe deshalb Endpoint, Credentials und den aktuellen API-Zugang.
Offizielle Migration plus reale Plugin- und Code-Praxis
Die technischen Unterschiede und Migrationsschritte wurden mit Amazons aktueller Migrationsdokumentation geprüft. Zusätzlich wurden AAWP, AzonPress und eine aktuelle Python-Implementierung ausgewertet, damit die Seite nicht bei einer abstrakten API-Tabelle stehen bleibt.
- Amazon – Migration von PA-API zur Creators API
- Amazon – PA-API 5 Deprecation Notice
- Amazon – Credential- und API-Versionen
- Amazon – Fehlercodes und PA-API-403-Hinweis
- AAWP – Creators API einrichten
- AAWP – aktuelle Creators-API-Entwicklung
- AzonPress – Creators API konfigurieren
- AzonPress – Wechsel auf Creators API als Produktdatenquelle
- python-amazon-paapi – Creators-API-Migrationsguide

