Was bietest du an?
Zum Beispiel eine bestimmte Leistung, ein Produktmerkmal, einen Preis, eine Verfügbarkeit oder einen Servicebereich. Nicht jede Information muss in jedem Hint vorkommen.
ChatGPT Ads · Context Hints
Context Hints – auf Deutsch Kontexthinweise – helfen OpenAI zu verstehen, in welchen Gesprächssituationen dein Angebot relevant sein könnte. Sie sind keine Keyword-Liste und auch keine Anweisung wie „Zeige meine Anzeige nur dieser Zielgruppe“.
Der wichtigste Unterschied: Du beschreibst nicht bloß dein Produkt. Du beschreibst, welches Problem, welchen Anlass oder welche Entscheidung ein Mensch gerade hat und warum dein Angebot dazu passt. Genau das lernst du hier mit konkreten Beispielen, einer eigenen Prüfmethode und aktuellen OpenAI-Regeln.
Von Luisa Luer – Digital Marketing Expertin seit 2014
Grundlage
OpenAI beschreibt Context Hints als zusätzliche Informationen über dein Unternehmen, Produkt oder deinen Service. Sie werden auf Ebene der Anzeigengruppe hinterlegt und ergänzen das, was bereits aus Anzeige und Landingpage hervorgeht.
Zum Beispiel eine bestimmte Leistung, ein Produktmerkmal, einen Preis, eine Verfügbarkeit oder einen Servicebereich. Nicht jede Information muss in jedem Hint vorkommen.
Nicht nur „Frauen“, „Unternehmer“ oder „Läufer“, sondern das konkrete Bedürfnis oder die Situation, für die dein Angebot tatsächlich geeignet ist.
Zum Beispiel bei einem akuten Problem, vor einer Kaufentscheidung, bei einer bestimmten Nutzungssituation oder wenn jemand zwischen mehreren Lösungen vergleicht.
So entsteht Relevanz
OpenAI entscheidet nicht allein anhand deiner Kontexthinweise. Bei der Anzeigenauswahl werden mehrere Signale zusammengedacht. Dazu gehören der Kontext und die Absicht der aktuellen Unterhaltung, deine Landingpage, Titel und Anzeigentext, deine Context Hints und weitere unterstützte Targeting-Einstellungen. Wo Anzeigenpersonalisierung verfügbar und aktiviert ist, können außerdem ausgewählte Signale aus der weiteren ChatGPT-Nutzung berücksichtigt werden.
Worum geht es gerade wirklich? Ein Mensch kann dasselbe Produkt aus völlig unterschiedlichen Gründen brauchen.
Was versprichst du in Titel und Text – und löst die Zielseite genau dieses Versprechen tatsächlich ein?
Welche zusätzlichen Situationen, Bedürfnisse oder Produktdetails helfen dem System, die Relevanz deiner Anzeigengruppe zu verstehen?
Der wichtigste Unterschied zu Google Ads
Menschen müssen nicht dieselben Wörter verwenden, die in deinem Hint stehen. OpenAI versucht, das zugrunde liegende Bedürfnis und die Situation zu verstehen. Deshalb ist eine Keyword-Liste meist deutlich weniger hilfreich als eine natürliche, konkrete Beschreibung.
Die Begriffe sagen zwar, worum es grob geht. Sie erklären aber kaum, welches konkrete Problem oder welche Nutzungssituation zur Anzeige passt.
Hier wird klar, wer gerade welches Ziel verfolgt und warum das Produkt in dieser Situation sinnvoll sein kann.
Was Context Hints nicht können
OpenAI weist ausdrücklich darauf hin: Kontexthinweise sind keine Targeting-Regeln. Sie können keine geografischen Grenzen, Zeitpläne oder Ausschlüsse erzwingen und garantieren keine Auslieferung in einer bestimmten Unterhaltung.
Das ist eine Auslieferungsanweisung. Geografische Einschränkungen gehören in die dafür vorgesehenen Kampagneneinstellungen, soweit verfügbar.
Das ist eine echte Information über dein Angebot und deinen Servicebereich. Sie erklärt, warum der Betrieb für eine bestimmte Situation relevant sein kann.
Ein Hint kann keine Zielgruppe technisch ausschließen. Er beschreibt Relevanz, er setzt keine Ausschlussregel.
Es gibt keine Garantie auf eine bestimmte Unterhaltung. Auch ein sehr guter Hint bleibt ein Signal im gesamten Relevanzsystem.
OMW-Methode
OpenAI selbst arbeitet mit „Was, für wen, wann“. Für die praktische Formulierung hilft eine etwas genauere Prüfung. Nicht jeder Hint braucht alle fünf Teile. Die fünf Fragen verhindern aber, dass du wieder in bloße Produktbegriffe zurückfällst.
Was ist gerade passiert oder welche Entscheidung steht an?
Was möchte die Person lösen, erreichen oder vermeiden?
Gibt es Zeitdruck, Budget, Material, Ort, Erfahrung oder andere Bedingungen?
Welche Erfahrung oder Nutzungssituation ist wirklich relevant?
Warum kann genau dein echtes Angebot diese Situation sinnvoll abdecken?
Lies den Hint ohne Produktname. Ist trotzdem verständlich, welches Problem oder welche Entscheidung die Person gerade hat? Wenn nicht, beschreibst du wahrscheinlich noch zu sehr dein Sortiment und zu wenig die Kundensituation.
Situation zuerst verstehen → echten Bedarf benennen → passende Eigenschaft oder Leistung ergänzen → nur Aussagen verwenden, die dein Angebot tatsächlich erfüllt.Vier vollständige Beispiele
Die Beispiele zeigen nicht „die eine richtige Formulierung“. Sie zeigen, welche zusätzlichen Informationen aus einem bloßen Thema eine verständliche Situation machen.
Zu allgemein: „Rohrbruch, Klempner, Notdienst“
„Privathaushalt mit akutem Wasseraustritt, der außerhalb der normalen Geschäftszeiten kurzfristig einen Sanitär-Notdienst im angebotenen Servicegebiet benötigt.“Der Hint verbindet Auslöser, Dringlichkeit, Kundensituation und Leistung.
Zu allgemein: „Schreibtisch, Homeoffice, Büromöbel“
„Menschen richten einen kleinen Arbeitsplatz zu Hause ein und suchen einen kompakten Schreibtisch, der auch in ein kleines Zimmer passt und trotzdem genug Platz für Laptop, Bildschirm und Unterlagen bietet.“Hier wird aus allgemeinen Produktbegriffen eine konkrete Wohn- und Nutzungssituation.
Zu allgemein: „Hochzeitsfotograf“
„Paare planen eine kleine standesamtliche Hochzeit und suchen eine fotografische Begleitung für wenige Stunden statt einer ganztägigen Hochzeitsreportage.“Der konkrete Umfang macht deutlich, wann genau das Angebot passen könnte.
Zu allgemein: „Onlinekurs, Excel lernen, Tabellenkalkulation“
„Berufstätige möchten Excel für ihren Arbeitsalltag sicherer nutzen und suchen einen verständlichen Onlinekurs, der Grundlagen wie Formeln, Tabellen und Auswertungen Schritt für Schritt erklärt, ohne Vorkenntnisse vorauszusetzen.“Das Beispiel zeigt, dass Context Hints genauso für digitale Produkte funktionieren: Entscheidend sind Ausgangssituation, Lernziel und konkrete Anforderungen.
Bessere Rohdaten als Brainstorming
Deine Kundschaft beschreibt Probleme anders als du selbst. Genau deshalb sind Supportanfragen, Erstgespräche, Bewertungen und Retourengründe wertvoll: Sie zeigen, welche Situationen Menschen tatsächlich zum Suchen, Fragen und Vergleichen bringen.
Schau besonders auf den ersten Satz: „Bei uns tropft seit heute Morgen …“, „Ich brauche bis Freitag …“, „Ich weiß nicht, welches Modell …“. Darin steckt häufig bereits der Auslöser.
Positive Bewertungen zeigen, wofür ein Produkt wirklich geschätzt wird. Kritische Bewertungen zeigen Erwartungen, Einschränkungen und Missverständnisse.
Sie helfen dir nicht nur beim Formulieren. Sie zeigen auch, für welche Situationen dein Angebot gerade nicht passt. Das verhindert erfundene oder zu breite Hints.
Sammle zunächst echte Formulierungen und anonymisiere sie. Sortiere ähnliche Situationen zusammen. Formuliere erst danach Hints. So arbeitest du von realen Problemen zum Werbekontext – nicht vom Produktnamen zu erfundenen Zielgruppen.
Kundenfrage → Situation erkennen → ähnliche Fälle bündeln → passenden Hint schreiben → mit Anzeige und Landingpage abgleichen.Context Hint, Anzeige und Zielseite zusammen denken
OpenAI berücksichtigt neben den Context Hints auch Titel, Anzeigentext und Landingpage. Deshalb sollte die gleiche Kundensituation über alle drei Ebenen nachvollziehbar bleiben.
„Paare suchen eine fotografische Begleitung für eine kleine standesamtliche Hochzeit für wenige Stunden.“
Die Werbebotschaft greift genau diesen Bedarf auf: kleine Hochzeit, kurze Begleitung, klarer Leistungsumfang.
Auf der Zielseite findet das Paar das passende Paket schnell wieder – statt nur eine allgemeine Galerie für ganztägige Hochzeiten.
Eine Person, die sich im Context Hint wiedererkennt, sollte nach dem Anzeigenklick nicht erst herausfinden müssen, ob das beworbene Angebot überhaupt zu ihrer Situation passt.
Wann du Hints trennen solltest
OpenAI empfiehlt, deutlich unterschiedliche Anwendungsfälle zu trennen, wenn sie andere Anzeigenbotschaften oder Landingpages erfordern. Genau daran kannst du deine Struktur festmachen.
Akuter Wasserschaden und geplante Wartung haben unterschiedliche Dringlichkeit, Werbebotschaft und meist auch eine andere Zielseite. Das spricht für getrennte Anzeigengruppen.
Beide betreffen Laufschuhe. Bedarf, Produkteigenschaften und Nutzenargumente unterscheiden sich aber deutlich.
Der Leistungsumfang ist verschieden. Wird dieselbe Anzeige für beides verwendet, wird sie schnell allgemein und weniger hilfreich.
Natürliche Varianten derselben Situation müssen nicht künstlich in eigene Gruppen zerlegt werden. Die Struktur soll verständlich bleiben und später auswertbar sein.
Wie viele Context Hints?
Die aktuelle OpenAI-API-Dokumentation erlaubt bis zu 2.000 Context Hints in einer Anzeigengruppe. OpenAI schreibt gleichzeitig ausdrücklich, dass du dieses Limit nicht ausschöpfen musst. Der technische Höchstwert ist also kein Qualitätsziel.
AMZ+ empfiehlt als praktische Startmethode drei bis fünf unterschiedliche Situationen pro Produkt beziehungsweise Themenbereich. Das ist keine OpenAI-Vorgabe, sondern eine sinnvolle Arbeitsgröße, wenn du Hints erst testen und verstehen möchtest.
„Laufschuhe Anfänger“, „Anfänger Laufschuhe“, „Laufschuhe für Einsteiger“ und dutzende ähnliche Varianten behandeln Context Hints wieder wie Keywords. Das widerspricht dem eigentlichen Prinzip semantischer, situationsbezogener Hinweise.
Ein wichtiger Reporting-Haken
OpenAIs aktuelles Reporting dokumentiert Kennzahlen auf Kampagnen-, Anzeigengruppen- und Anzeigenebene. Eine separate Hint-Ebene wird dort nicht aufgeführt. Praktisch bedeutet das: Wenn du viele völlig verschiedene Hints in eine Anzeigengruppe packst, kannst du später nicht einfach ablesen, welcher einzelne Hint für die Ergebnisse verantwortlich war.
Zusammengehörige Varianten dürfen gemeinsam bleiben. Ziel ist eine logisch erkennbare Kundensituation, nicht künstliche Zerstückelung.
Notfall, Wartung, Neubau und Badrenovierung in derselben Sanitär-Anzeigengruppe machen die spätere Auswertung unnötig schwer.
Wenn zwei Kundensituationen strategisch wichtig sind und wirklich getrennt bewertet werden sollen, gib ihnen getrennte Anzeigengruppen mit passenden Anzeigen und Zielseiten.
Acht konkrete Fehler
„Laufschuhe, Sportschuhe, Joggen“ beschreibt keine konkrete Nutzungssituation.
„Frauen 30–45“ erklärt nicht, warum dein Angebot in einem Gespräch hilfreich sein soll.
„Nur in Hamburg zeigen“ oder „diese Nutzer ausschließen“ ist keine Funktion von Context Hints.
Produkt, zwölf Zielgruppen, fünf Probleme und mehrere Städte in einem Satz machen den Zusammenhang unklar.
Nur weil du eine Zielgruppe erreichen möchtest, heißt das nicht, dass dein Produkt für deren Situation tatsächlich geeignet ist. OpenAI fordert zutreffende Angaben.
Ändern sich Preis, Servicegebiet, Funktionen oder Verfügbarkeit, solltest du die betreffenden Hints aktualisieren.
Wenn der Hint „Notdienst heute Abend“ suggeriert, die Zielseite aber nur reguläre Terminbuchung anbietet, ist die Relevanzkette gebrochen.
Wenn sie andere Botschaften oder Zielseiten brauchen, gehören sie nach OpenAIs eigener Empfehlung in getrennte Anzeigengruppen.
Context Hints sind keine einmalige Fleißarbeit
OpenAI nennt Aktualität ausdrücklich als Qualitätsmerkmal. Besonders Preise, Aktionen, Verfügbarkeit und Servicegebiete können aus einem korrekten Hint schnell einen falschen machen.
Dann keine alte Preisangabe im Hint stehen lassen.
Prüfe alle Hints, die Orte oder regionale Verfügbarkeit beschreiben.
Ein Hint sollte kein Angebot als verfügbar darstellen, wenn es das nicht ist.
Neue wiederkehrende Fragen können ein sinnvoller zusätzlicher Hint sein.
Prüfe, ob die neue Zielseite die gleiche Situation und das gleiche Versprechen weiterhin trägt.
Bei deutlich verändertem Nutzenargument kann eine neue Anzeigengruppe sauberer sein.
Der 6-Punkte-Check vor dem Speichern
Nicht nur Produkt oder Zielgruppe, sondern einen konkreten Bedarf, Anlass oder Einsatz.
Das Angebot muss den beschriebenen Anwendungsfall tatsächlich erfüllen.
Eine einzelne klare Idee ist hilfreicher als viele unverbundene Begriffe.
Er liefert zusätzlichen Kontext oder verbindet eine Eigenschaft mit einem echten Bedürfnis.
Die Zielseite muss das Versprechen für genau diese Situation nachvollziehbar einlösen.
Keine geografische Zwangsausspielung, kein Ausschluss und keine Garantieformulierung.
Deutsche Praxisquellen
Die OpenAI-Hilfe liefert die verbindlichen Grundlagen. Deutsche Praktiker ergänzen vor allem Methoden, wie aus echten Kundeninformationen brauchbare Kontexthinweise werden.
Mijo Jurisic empfiehlt, echte Anfragen, Telefonnotizen und Kontaktformulare als Rohmaterial zu nutzen. Besonders der erste Satz einer Anfrage enthält oft genau die Situation, aus der ein brauchbarer Hint entstehen kann. Außerdem sollte klar sein, welche Landingpage zu einem Hint gehört.
MJM Ads Analyse ansehen ↗AMZ+ zerlegt Kundensituationen in praktische Bestandteile und empfiehlt, Rezensionen, Anfragen und Retourengründe als Quelle zu verwenden. Drei bis fünf klar unterschiedliche Situationen pro Produkt werden als praktikabler Start vorgeschlagen – als Agenturpraxis, nicht als OpenAI-Regel.
AMZ+ Praxisbeitrag ansehen ↗Die deutsche Agentur behandelt Context Hints nicht isoliert, sondern gemeinsam mit der sichtbaren Chat-Anzeige. Das passt zur OpenAI-Logik: Hint, Anzeigentext und Zielseite sind unterschiedliche Signale desselben Relevanzsystems.
Ostend Digital ansehen ↗Der internationale Fachbeitrag weist auf eine wichtige operative Grenze hin: Das Reporting zeigt keine eigene Auswertung für jeden einzelnen Hint. Deshalb sollten Hints so gruppiert werden, dass die Anzeigengruppe später noch interpretierbar bleibt. Die fehlende Hint-Ebene lässt sich auch aus OpenAIs aktuell dokumentierten Reporting-Ebenen ableiten.
InPromptAds Analyse ansehen ↗OMW-Testplan
Weil einzelne Hints aktuell nicht als eigene Reporting-Ebene dokumentiert sind, sollte deine Teststruktur eine klare Frage beantworten können. Das ist wichtiger als eine möglichst lange Hint-Liste.
Zum Beispiel: „Akuter Sanitär-Notfall außerhalb der Geschäftszeiten“.
Varianten dürfen zusammengehören, solange sie denselben Bedarf und dieselbe Botschaft beschreiben.
So weißt du später zumindest, welche gesamte Kundensituation getestet wurde.
Eine andere Kundensituation bekommt eine eigene Anzeigengruppe, wenn du ihre Leistung separat beurteilen möchtest.
Danach weiter
Prüfe, ob unterschiedliche Kundensituationen wirklich in dieselbe Anzeigengruppe gehören oder getrennt werden sollten.
Kampagnenstruktur prüfen →Die Zielseite sollte das Bedürfnis aus dem Context Hint ohne Umwege wieder aufnehmen und das Werbeversprechen einlösen.
Landingpage vorbereiten →Formuliere die sichtbare Werbebotschaft passend zur Kundensituation, ohne den Context Hint einfach zu wiederholen.
Anzeigentexte erstellen →Für Strategie und praktische Umsetzung
Für Angebotsauswahl, Kundensituationen, Context Hints, Prompts und die strategische Vorbereitung deiner Kampagne.
ChatGPT-Ads-Leitfaden ansehen →Mehr als 70 eigene Screenshots zeigen dir den Ads Manager und den praktischen Weg von der Einrichtung bis zur ersten Kampagne.
Praxisguide ansehen →Häufige Fragen
Context Hints, auf Deutsch Kontexthinweise, sind zusätzliche Angaben auf Ebene der Anzeigengruppe. Sie beschreiben, was dein Angebot bietet, wem es helfen kann oder in welchen Situationen es nützlich sein könnte. OpenAI verwendet sie als eines von mehreren Signalen, um die mögliche Relevanz einer Anzeige für ein Gespräch zu bestimmen.
Nein. OpenAI bezeichnet Context Hints ausdrücklich nicht als Keywords mit genauer Übereinstimmung. Menschen müssen nicht dieselben Wörter verwenden, die in deinem Hint stehen. Entscheidend ist die zugrunde liegende Situation oder das Bedürfnis.
Beschreibe eine konkrete Kundensituation in natürlicher Sprache. Hilfreich sind Fragen nach Auslöser, Bedürfnis, Einschränkung, Personenkontext und dem echten Bezug zu deinem Angebot. Der Hint sollte eine klare Idee enthalten und zutreffend sein.
OpenAI gibt keinen allgemeinen optimalen Wert vor. Die API-Dokumentation erlaubt technisch bis zu 2.000 Hints pro Anzeigengruppe und weist ausdrücklich darauf hin, dass dieses Limit nicht ausgeschöpft werden muss. Für einen übersichtlichen ersten Test sind wenige klar unterscheidbare, zusammengehörige Situationen meist leichter zu prüfen als eine sehr lange Liste.
Nein. Context Hints sind keine Auslieferungsregeln. Sie können keine geografischen Einschränkungen, Zeitpläne oder Ausschlüsse erzwingen. Solche Einstellungen müssen über die dafür vorgesehenen Targeting-Funktionen vorgenommen werden, soweit sie verfügbar sind.
OpenAIs aktuell dokumentiertes Reporting zeigt Kennzahlen auf Kampagnen-, Anzeigengruppen- und Anzeigenebene. Eine eigene Reporting-Ebene pro Context Hint ist dort nicht aufgeführt. Deshalb sollten sehr unterschiedliche Kundensituationen nicht wahllos in dieselbe Anzeigengruppe gepackt werden, wenn du sie später getrennt bewerten möchtest.
OpenAI empfiehlt getrennte Anzeigengruppen, wenn sich Anwendungsfälle wesentlich unterscheiden und andere Anzeigenbotschaften oder Landingpages benötigen. Verwandte Situationen mit demselben Angebot und derselben Botschaft können dagegen gemeinsam bleiben.
Ja, wenn sich relevante Angaben ändern. OpenAI nennt Genauigkeit ausdrücklich als Qualitätsmerkmal und empfiehlt Aktualisierungen bei Änderungen von Funktionen, Preisen, Aktionen, Verfügbarkeit oder Servicegebieten.
Quellen & Recherche
Die verbindlichen Aussagen zu Funktion, Anzeigengruppen, Relevanz, Targeting und Reporting stammen aus aktuellen OpenAI-Quellen. Die externen Beiträge ergänzen Methoden zur Formulierung und Teststruktur. Empfehlungen aus Agenturpraxis sind im Text ausdrücklich als solche gekennzeichnet.