Amazon PartnerNet · Schritt 17

Amazon PartnerNet: 3 Verkäufe in 180 Tagen schaffen

Nach deiner Anmeldung ist dein PartnerNet-Konto noch nicht endgültig geprüft. Amazon verlangt zunächst mindestens drei qualifizierende Verkäufe innerhalb der ersten 180 Tage. Erst danach schaut sich das Partner-Team deine angegebenen Websites oder Social-Media-Seiten an.

Hier erfährst du, was wirklich zählt, welche Verkäufe nicht berücksichtigt werden, worauf Amazon bei der anschließenden Prüfung schaut und wie du die drei Verkäufe regelkonform erreichst.

Von Luisa Luer – Online-Marketing-Expertin seit 2014

Die 180-Tage-Regel

Was verlangt Amazon genau?

Amazon beschreibt das Verfahren aktuell eindeutig: Nach deiner Anmeldung wird deine Bewerbung geprüft, sobald du qualifizierende Verkäufe generiert hast. Erforderlich sind mindestens drei Verkäufe innerhalb der ersten 180 Tage. Persönliche Bestellungen werden ausdrücklich nicht berücksichtigt.

Die 180 Tage sind also keine allgemeine Frist, in der du schon vollständig freigeschaltet sein musst. Sie sind zunächst dein Zeitraum, um genügend echte Verkäufe über deine Partnerlinks zu erzeugen. Sobald drei qualifizierende Verkäufe erreicht sind, kündigt Amazon an, die Bewerbung normalerweise innerhalb von ein bis zwei Tagen zu prüfen.

180 Tage Die Frist beginnt mit deiner Bewerbung beim PartnerNet.
3 qualifizierende Verkäufe Sie sind die Voraussetzung dafür, dass Amazon deine Bewerbung inhaltlich überprüft.
Danach Prüfung Amazon kontrolliert anschließend die Seiten und Kanäle, die du im Konto angegeben hast.
i

Die Frist solltest du von Anfang an als 180-Tage-Gesamtfrist planen

Amazon formuliert auf der Seite zum Überprüfungsverfahren klar, dass mindestens drei qualifizierende Verkäufe innerhalb der ersten 180 Tage erforderlich sind. Eine weitere Amazon-Hilfeseite zur Kontoinaktivität erwähnt zusätzlich, dass nach der Bewerbung zunächst 180 Tage Zeit für einen ersten Verkauf bleiben. Verlass dich deshalb nicht darauf, dass ein erster Verkauf die Frist neu startet: Plane von Anfang an mit drei qualifizierenden Verkäufen innerhalb der ersten 180 Tage.

!

Die drei Verkäufe bedeuten noch nicht automatisch die endgültige Freischaltung

Sie lösen erst die eigentliche Bewerbungsprüfung aus. Amazon kontrolliert danach unter anderem Originalinhalt, Aktualität, öffentliche Zugänglichkeit und die korrekte Verwendung deiner Partnerlinks.

Was zählt?

Was ist bei den drei Verkäufen wichtig?

Amazon spricht bewusst von qualifizierenden Verkäufen. Entscheidend ist also nicht einfach, dass irgendwo im Report eine Bestellung auftaucht. Die Bestellung muss nach den Regeln des Partnerprogramms über deine Partnerlinks zustande gekommen sein.

Echter Kauf über deinen Partnerlink Der Kunde gelangt über einen korrekt getaggten Partnerlink zu Amazon und es entsteht ein qualifizierender Verkauf.
Dein richtiger Partner-Tag Amazon muss den Verkauf deinem aktuellen Partnerkonto zuordnen können. Alte oder falsche Tags können bei der Prüfung problematisch sein.
Eigene Bestellungen zählen nicht Amazon schließt persönliche Bestellungen ausdrücklich von der Bewerbungsprüfung aus.
Nicht künstlich „helfen lassen“ Amazon untersagt es, andere gezielt zur Nutzung deiner Links aufzufordern, nur um dich oder dein Unternehmen zu unterstützen.

Auch beim Thema Freunde und Familie solltest du vorsichtig sein. Amazon erklärt in seiner Hilfe zum persönlichen Gebrauch, dass Käufe über eigene Links sowie Käufe oder Produkte, die dir, Freunden, Verwandten oder Partnern zugutekommen, als persönlicher Gebrauch erkannt werden können. Die genauen Erkennungskriterien veröffentlicht Amazon nicht.

Die sichere Strategie: drei echte Verkäufe aus normalem Traffic

Plane nicht darum herum, die Schwelle irgendwie technisch zu „knacken“. Baue Inhalte für Menschen, die ohnehin eine Kaufentscheidung treffen wollen, und lass die Verkäufe organisch über deine Empfehlungen entstehen. Damit erfüllst du nicht nur die Verkaufsanforderung, sondern hast gleichzeitig bessere Voraussetzungen für die anschließende Qualitätsprüfung.

Häufige Unsicherheit

Zählen drei Produkte in einer Bestellung als drei Verkäufe?

Genau diese Frage wird oft gestellt. In der öffentlich zugänglichen deutschen Amazon-Hilfe zur Bewerbungsprüfung steht jedoch lediglich, dass mindestens drei qualifizierende Verkäufe innerhalb der ersten 180 Tage erforderlich sind. Dort wird nicht eindeutig erklärt, ob drei Artikel innerhalb eines einzigen Warenkorbs für diese Schwelle als drei Verkäufe behandelt werden.

Deshalb würde ich deine Planung nicht auf diese Auslegung stützen. Warte im Zweifel, bis dein Konto die erforderliche Aktivität tatsächlich erreicht und Amazon die Bewerbungsprüfung auslöst, statt aus der Zahl bestellter Artikel selbst abzuleiten, dass die Drei-Verkäufe-Hürde bereits sicher erfüllt ist.

i

Bestellte Artikel und qualifizierende Verkäufe sind nicht automatisch dasselbe

Der PartnerNet-Bestellbericht zeigt bestellte und versandte Artikel als eigene Kennzahlen. Die Freischaltungsregel verwendet dagegen ausdrücklich den Begriff „qualifizierende Verkäufe“. Orientiere dich daher am Kontostatus und nicht nur an einer einzelnen Zahl im Bestellbericht.

Von der Anmeldung zur Freischaltung

So läuft die PartnerNet-Prüfung ab

1. Bewerbung Du registrierst dich und hinterlegst die Websites, Apps oder Social-Media-Seiten, auf denen du Amazon bewerben willst.
2. Partnerlinks nutzen Du kannst Partnerlinks erstellen und über deine angegebenen, zulässigen Kanäle einsetzen.
3. Drei Verkäufe Innerhalb der ersten 180 Tage brauchst du mindestens drei qualifizierende Verkäufe.
4. Qualitätsprüfung Amazon prüft anschließend deine angegebenen Seiten und teilt dir die Entscheidung mit.

Das ist ein wichtiger Unterschied zur Vorstellung „Ich melde mich an und bin sofort vollständig angenommen“. Praktisch bekommst du zunächst die Möglichkeit, mit dem Programm zu arbeiten. Die endgültige Prüfung deiner Präsenz erfolgt erst, nachdem du die notwendige Verkaufsaktivität erreicht hast.

Nach dem dritten Verkauf

Was schaut Amazon bei deiner Seite an?

Sobald die Verkaufsschwelle erreicht ist, schaut Amazon nicht nur auf die drei Verkäufe. Das Partner-Team prüft alle Seiten, die du im Partnerkonto angegeben hast. Genau deshalb solltest du die Zeit vor dem dritten Verkauf auch nutzen, um deine Website oder deinen Social-Media-Kanal prüfungsbereit zu machen.

10+ Amazon nennt mindestens zehn Beiträge als gute Faustregel für starke Originalinhalte. Diese Inhalte müssen auch ohne die Amazon-Werbung einen eigenen Mehrwert bieten.
1
Originalinhalt Deine Seite soll echte eigene Inhalte bieten und nicht nur aus Amazon-Links oder Produktwerbung bestehen.
2
Öffentlich erreichbar Die Inhalte dürfen nicht nur in einer geschlossenen Gruppe oder hinter einer Bezahlschranke sichtbar sein.
3
Bei Websites: aktuell Amazon verlangt aktuelle Website-Inhalte; als Richtwert nennt Amazon Inhalte, die in der Regel nicht älter als 60 Tage sind.
4
Website muss dir gehören Amazon verlangt für Websites ausdrücklich, dass du Eigentümer der Website bist, die du zur Prüfung angegeben hast.
5
Seitenliste aktuell Amazon prüft die im Konto angegebenen Verkehrsquellen. Entfernte oder neue Kanäle solltest du deshalb im Konto korrekt pflegen.
6
Bei Social Media: genaue Profil-URL und sichtbare Daten Gib in der Bewerbung die konkrete URL deines Profils an – nicht nur instagram.com, youtube.com oder die Startseite des Netzwerks. Posts sowie die Zahl deiner Follower oder Abonnenten müssen für Nicht-Follower sichtbar sein.
!

Für Social Media gelten zusätzliche Anforderungen

Amazon akzeptiert in seiner aktuellen deutschen Bewerbungs-Hilfe Facebook-Seiten bzw. öffentliche Gruppen, Instagram, Twitter, YouTube, TikTok und Twitch. Der Account muss öffentlich und etabliert sein. Amazon nennt in den meisten Fällen mindestens 500 organische Follower oder Likes als Richtwert.

Ohne Tricks

Wie erreichst du die ersten drei Verkäufe sinnvoll?

Für die ersten Verkäufe brauchst du nicht möglichst viele Amazon-Links. Du brauchst Inhalte, bei denen der Besucher bereits ein konkretes Problem lösen oder ein Produkt auswählen möchte. Drei gute kaufnahe Seiten können deshalb wertvoller sein als zwanzig allgemeine Blogartikel ohne klare Kaufabsicht.

Konkrete Produktempfehlungen Beantworte eine echte Auswahlfrage: Welches Produkt eignet sich für welchen Einsatz? Erkläre Unterschiede, Vor- und Nachteile und verlinke nur Produkte, die zur Entscheidung passen.
Problemlösende Inhalte Ein hilfreicher Artikel wie „Was brauche ich für …?“ kann deutlich kaufnäher sein als ein allgemeiner Informationstext, wenn die empfohlenen Produkte logisch aus dem Problem hervorgehen.
Bestehenden Traffic nutzen Wenn du bereits Besucher über Google, Pinterest, YouTube oder einen zugelassenen Social-Media-Kanal bekommst, verlinke dort passende Produkte regelkonform statt erst nach der Anmeldung bei null anzufangen.

Achte dabei immer auf die Kennzeichnung. Amazon verlangt eine klare und auffällige Offenlegung in der Nähe von Partnerlinks, zum Beispiel „(bezahlter Link)“, „#Anzeige“ oder „#VerdientProvisionen“. Zusätzlich muss die vorgeschriebene Erklärung „Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.“ klar und auffällig auf deiner Website stehen; bei Social-Media-Inhalten muss sie mit deinem Konto verbunden sein. Die ersten drei Verkäufe sind kein Grund, bei diesen Regeln Abkürzungen zu nehmen.

Deine Links sollten technisch sauber sein

Prüfe vor allem, ob der richtige Partner-Tag enthalten ist und ob der Link tatsächlich auf die gewünschte Amazon-Seite führt. Wenn du Klicks hast, aber keine nachvollziehbaren Bestellungen siehst, hilft dir die Fehleranalyse weiter.

Vor dem dritten Verkauf prüfen

Ist deine Seite schon bereit für Amazons Prüfung?

Warte mit diesen Punkten nicht bis nach dem dritten Verkauf. Sobald Amazon die erforderlichen qualifizierenden Verkäufe sieht, kann die Bewerbungsprüfung starten. Deshalb sollte deine angegebene Präsenz vorher vollständig und öffentlich prüfbar sein.

Mindestens etwa 10 starke eigene Beiträge Amazon nennt zehn Beiträge als gute Faustregel. Sie sollten auch ohne Affiliate-Links einen eigenen Mehrwert haben.
Website aktuell und in deinem Besitz Bei Websites verlangt Amazon aktuelle Inhalte und ausdrücklich, dass du Eigentümer der angegebenen Website bist.
Social-Profil vollständig angegeben Trage die genaue Profil-URL ein, nicht nur die Domain des sozialen Netzwerks.
Profil öffentlich prüfbar Posts und Follower-/Abonnentenzahl dürfen für Nicht-Follower nicht verborgen sein.
Partnerlinks korrekt getaggt Deine Links müssen die Kennung deines aktuellen Partnerkontos enthalten.
Affiliate-Kennzeichnung vorhanden Linkkennzeichnung und Amazon-Partner-Erklärung sollten schon vor der Prüfung korrekt eingebaut sein.
Nicht für die Freischaltung riskieren

Diese Abkürzungen solltest du vermeiden

Selbst über den eigenen Link bestellen Eigene Käufe zählen laut Amazon nicht und sind nicht der Zweck des Partnerprogramms.
Freunde gezielt um „Support-Käufe“ bitten Amazon untersagt Anreize oder Aufforderungen, Partnerlinks nur zur Unterstützung des Partners zu verwenden.
Halbfertige Website prüfen lassen Drei Verkäufe helfen dir nicht, wenn deine Seite bei der anschließenden Qualitätsprüfung zu wenig eigenen Inhalt bietet.
Falsche oder alte Partner-Tags verwenden Nach einer früheren Ablehnung müssen Links bei einer neuen Bewerbung zum aktuellen Partnerkonto gehören.
Nicht angegebene Kanäle vergessen Halte deine Seitenliste aktuell, damit Amazon bei der Prüfung die richtigen Verkehrsquellen sieht.
Kennzeichnung weglassen Auch in der 180-Tage-Phase gelten die PartnerNet-Regeln zur Offenlegung von Affiliate-Links.
Wenn es nicht klappt

Was passiert, wenn du die drei Verkäufe in 180 Tagen nicht erreichst?

Amazon erklärt, dass die Bewerbung zurückgezogen werden kann, wenn innerhalb von 180 Tagen nach dem Einreichen nicht genügend qualifizierende Verkäufe zustande gekommen sind. Das bisherige Konto bzw. die zugehörige Partner-ID kann nach einer solchen Ablehnung nicht einfach wiederhergestellt werden.

Das bedeutet aber nicht, dass du für immer vom Partnerprogramm ausgeschlossen bist. Amazon schreibt in seiner Hilfe ausdrücklich, dass du dich erneut bewerben kannst, wenn deine Seite ausreichend etabliert ist. Bei einer neuen Bewerbung solltest du anschließend auch deine Amazon-Produktlinks kontrollieren, denn Amazon weist darauf hin, dass sie den speziellen Tag der neuen Bewerbung enthalten müssen.

Vor einer neuen Bewerbung erst die Ursache beheben

Wenn die erste Runde nicht funktioniert hat, ist eine sofortige Neuanmeldung selten die beste Lösung. Baue zuerst mehr Originalinhalt und echten Traffic auf, prüfe deine Kanäle und melde dich erst wieder an, wenn realistisch Verkäufe entstehen können. Sonst startet nur eine neue Frist mit demselben Problem.

Zwei verschiedene Fälle

Frist verpasst oder nach der Prüfung abgelehnt?

Diese beiden Situationen solltest du unterscheiden. Wenn zu wenige qualifizierende Verkäufe entstehen, scheitert die Bewerbung bereits an der 180-Tage-Anforderung. Hast du dagegen drei Verkäufe erreicht, kann Amazon deine Präsenz prüfen und die Bewerbung anschließend beispielsweise wegen zu wenig Originalinhalt, ungeeigneter Seiten oder anderer Richtlinienprobleme ablehnen.

Amazon formuliert, dass die bereits abgelehnte Bewerbung selbst nicht erneut berücksichtigt wird. Gleichzeitig beschreibt die Hilfe ausdrücklich eine erneute Bewerbung nach einer Ablehnung. Praktisch bedeutet das: Das alte Bewerbungsverfahren wird nicht wieder geöffnet; nach Behebung der Probleme kann eine neue Bewerbung erforderlich sein.

Wenn Amazon dein Konto geschlossen hat

Auf der nächsten Supporting Page gehen wir die häufigsten Ablehnungsgründe durch: zu wenig Inhalt, falsche getaggte Links, Markenprobleme, ungeeignete Social-Media-Seiten und weitere Prüfpunkte.

Weiter im PartnerNet

Was kommt nach der 180-Tage-Regel?

Bewerbung abgelehnt oder Konto geschlossen

Welche Gründe Amazon nennt, was du nach einer Ablehnung korrigieren solltest und wann eine neue Bewerbung sinnvoll ist.

Ablehnung & Kontoschließung

Mit Amazon PartnerNet Geld verdienen

Nach der Freischaltung geht es nicht mehr nur um drei Verkäufe, sondern um kaufbereiten Traffic, Conversion und dauerhaft sinnvolle Produktempfehlungen.

Einnahmen steigern

Amazon PartnerNet Schritt für Schritt starten

Der kostenlose Amazon-PartnerNet-Starter-Guide begleitet dich von der Anmeldung über die ersten Partnerlinks bis zu den wichtigsten Regeln für einen sauberen Start.

PartnerNet-Guide kostenlos ansehen
Mockup des kostenlosen Amazon PartnerNet Guides von Online Marketing Woman
FAQ

Häufige Fragen zu den 3 Verkäufen in 180 Tagen

Wie viele Verkäufe brauche ich bei Amazon PartnerNet?

Für die Bewerbungsprüfung verlangt Amazon aktuell mindestens drei qualifizierende Verkäufe innerhalb der ersten 180 Tage. Erst danach prüft das Partner-Team deine angegebenen Seiten.

Wann beginnen die 180 Tage?

Amazon bezieht die Frist auf die ersten 180 Tage nach deiner Bewerbung bzw. auf 180 Tage nach Einreichen der Bewerbung.

Zählen eigene Amazon-Bestellungen?

Nein. Amazon sagt ausdrücklich, dass persönliche Bestellungen bei der Bewerbungsprüfung nicht berücksichtigt werden. Eigene Partnerlinks sind nicht als persönliches Rabattprogramm gedacht.

Darf ich Freunde oder Familie über meinen Link bestellen lassen?

Darauf solltest du deine Freischaltung nicht aufbauen. Amazon erklärt, dass persönlicher Gebrauch auch Käufe betreffen kann, die dir, Freunden, Verwandten oder Partnern zugutekommen, und untersagt Aufforderungen zur Linknutzung nur zur Unterstützung des Partners. Welche Kriterien Amazon intern zur Erkennung nutzt, wird nicht vollständig veröffentlicht.

Zählen drei Artikel in einer Bestellung als drei Verkäufe?

Die öffentlich zugängliche deutsche Amazon-Hilfe erklärt nur, dass drei qualifizierende Verkäufe erforderlich sind. Sie legt dort nicht eindeutig fest, ob mehrere Artikel in einem einzelnen Warenkorb für diese Bewerbungsanforderung separat zählen. Verlasse dich deshalb nicht auf diese Annahme, sondern auf den tatsächlichen Kontostatus.

Müssen die drei Verkäufe von drei verschiedenen Kunden kommen?

Die öffentlich zugängliche deutsche Amazon-Hilfe nennt mindestens drei qualifizierende Verkäufe, sagt an dieser Stelle aber nicht ausdrücklich, dass diese von drei verschiedenen Kunden stammen müssen. Plane die Freischaltung deshalb nicht über künstlich konstruierte Bestellungen, sondern über normale echte Käufe aus deinem Traffic.

Werde ich nach dem dritten Verkauf automatisch angenommen?

Nein. Die drei qualifizierenden Verkäufe lösen die Prüfung deiner Bewerbung aus. Amazon schaut sich anschließend deine angegebenen Websites, Apps oder Social-Media-Seiten an.

Wie viele Beiträge sollte meine Website haben?

Amazon nennt mindestens zehn Beiträge als gute Faustregel für starke Originalinhalte. Bei Websites sollen die Inhalte außerdem aktuell sein; Amazon nennt in der Regel einen Zeitraum von höchstens 60 Tagen.

Wie viele Follower brauche ich bei Social Media?

Amazon verlangt eine etablierte öffentliche Social-Media-Seite mit einer substanziellen Zahl organischer Follower oder Likes. In der aktuellen deutschen Hilfe nennt Amazon in den meisten Fällen mindestens 500. Zusätzlich musst du die genaue URL deines Profils angeben. Posts sowie deine Follower- oder Abonnentenzahl dürfen für Nicht-Follower nicht verborgen sein.

Was passiert nach 180 Tagen ohne drei qualifizierende Verkäufe?

Amazon kann die Bewerbung zurückziehen bzw. das Konto ablehnen. Das alte Konto und die Partner-ID werden nicht einfach wiederhergestellt. Nach dem Aufbau einer geeigneten Seite kannst du dich laut Amazon erneut bewerben.

Kann ich mich nach einer Ablehnung erneut bewerben?

Ja, Amazon beschreibt ausdrücklich eine erneute Bewerbung nach einer Ablehnung. Die alte Bewerbung wird dabei nicht wieder geöffnet. Vor der neuen Bewerbung solltest du die Ablehnungsgründe beheben und danach sicherstellen, dass deine Partnerlinks den Tag des neuen Kontos verwenden.