Alle sachlichen Angaben sammeln
- Produktart und Verwendungszweck
- Maße, Material und Gewicht
- Farben, Größen und Ausführungen
- Lieferumfang und gegebenenfalls Zubehör
Dein Listing ist die eigentliche Produktseite in deinem Etsy-Shop. Hier verbindest du Bilder und Videos mit Kategorie, Titel, Beschreibung, Optionen, Preis, Auslieferung und den Angaben zur Herstellung. Diese Anleitung zeigt dir das aktuelle Etsy-Formular als Gesamtprozess – die SEO-Details zu Titel, Tags und Beschreibung folgen in den nächsten Lernschritten.
Von Luisa Luer – Verkauf über Etsy seit 2018
Je vollständiger deine Vorbereitung ist, desto leichter kannst du das Formular ausfüllen, ohne zwischendurch Dateien, Preise oder Produktangaben zusammensuchen zu müssen.
Berücksichtige Material, Arbeitszeit, Verpackung, Versand, Etsy-Gebühren, Werbung, Fixkosten, Steuern und deine gewünschte Marge.
Kläre vorab, ob du einen physischen Artikel verschickst, digitale Dateien bereitstellst oder ein Produkt erst nach der Bestellung anfertigst. Davon hängen mehrere weitere Etsy-Felder ab.
Etsy hat das Formular übersichtlicher gegliedert. Diese sieben Bereiche bilden den kompletten Ablauf bis zur Veröffentlichung.
Lade deine Produktmedien hoch und prüfe das Thumbnail. Etsy erlaubt aktuell bis zu 20 Fotos und zwei Videos mit jeweils 5 bis 15 Sekunden Länge.
Kontrolliere die von Etsy vorgeschlagene Kategorie und wähle die genaueste passende Kategorie. Lege außerdem fest, ob du einen physischen Artikel oder digitale Dateien anbietest und wann der Artikel hergestellt wurde.
Formuliere einen klaren Titel, ergänze die Beschreibung und lade bei digitalen Listings die Verkaufsdateien hoch. Der Titel darf aktuell bis zu 140 Zeichen lang sein; Etsy empfiehlt weniger als 15 Wörter.
Prüfe Variationen, Personalisierungsoptionen, Attribute und Tags. Verwende nur Optionen und Merkmale, die tatsächlich zu deinem Produkt passen.
Trage Preis, Menge und gegebenenfalls SKU ein. Hinterlege bei physischen Artikeln ein passendes Bearbeitungs- und Versandprofil beziehungsweise bei digitalen Artikeln die vorgesehenen Download-Dateien.
Gib korrekt an, wer den Artikel hergestellt oder gestaltet hat, was du verkaufst und wann er hergestellt wurde. Produktionspartner müssen bei betroffenen Listings korrekt hinterlegt sein.
Ordne das Listing einer Shop-Abteilung zu, entscheide über Hervorhebung und Erneuerung und kontrolliere anschließend die Vorschau. Wenn noch etwas fehlt, speichere das Listing als Entwurf.
Hier geht es nur um die Einbindung ins Listing. Die ausführliche Bildstrategie hast du bereits in Schritt 8.
Etsy erlaubt aktuell bis zu 20 Fotos und zwei Listingvideos mit jeweils 5 bis 15 Sekunden Länge. Nutze zusätzliche Medien nur, wenn sie eine neue Frage beantworten.
Das erste Foto wird in Suchergebnissen und an anderen Stellen als Vorschau verwendet. Kontrolliere nach dem Upload den Ausschnitt und die Erkennbarkeit.
Beschreibe im Alt-Text konkret, was auf dem jeweiligen Bild zu sehen ist. Er soll Barrieren reduzieren und nicht als zusätzliches Keyword-Feld missbraucht werden.
Größe, Mockups, Personalisierungsbilder, Formate und Hauptbildregeln werden im vorherigen Lernschritt ausführlich behandelt.
Diese Felder erklären Etsy und Käufern, was du anbietest. Halte sie präzise und verschiebe die ausführliche SEO-Optimierung in die nächsten Lernschritte.
Etsy kann anhand deiner Medien eine Kategorie vorschlagen. Prüfe den Vorschlag und wähle die genaueste passende Kategorie, weil davon auch weitere Attribute und Optionen abhängen können.
Die Auswahl beeinflusst weitere Bereiche des Formulars. Digitale Listings erhalten Dateiupload-Felder, unterstützen aber beispielsweise keine Variationen.
Etsy erlaubt bis zu 140 Zeichen und empfiehlt aktuell weniger als 15 Wörter. Benenne zuerst klar das Produkt und ergänze nur Merkmale, die für Käufer wirklich relevant sind.
Beschreibe verständlich, was Käufer erhalten, welche Maße, Materialien und Voraussetzungen gelten und wie Bestellung beziehungsweise Auslieferung ablaufen.
Etsy bildet die eindeutige URL aus dem Titel bei der ersten Veröffentlichung. Änderst du den Titel später, bleibt die URL bestehen.
Bei einem digitalen Listing erscheint ein zusätzlicher Bereich für die Download-Dateien. Etsy erlaubt aktuell bis zu fünf Verkaufsdateien.
Diese Felder sehen ähnlich aus, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben. Nutze sie nicht doppelt für dieselbe Information.
Nutze Variationen für Optionen wie Größe oder Farbe. Etsy unterstützt aktuell bis zu zwei Variationsattribute; Preis, Menge, Bearbeitungsprofil oder SKU können je nach Variation unterschiedlich sein. Digitale Listings unterstützen keine Variationen.
Etsy erlaubt aktuell bis zu fünf Personalisierungsfelder pro Listing. Du kannst unter anderem Textfelder, Optionslisten und einen Datei-Upload einsetzen. Frage möglichst nur eine Information pro Feld ab.
Eine Optionsliste kann bis zu 30 Auswahlmöglichkeiten enthalten. Halte die Liste trotzdem so kurz wie möglich, damit Käufer schnell verstehen, welche Auswahl sie treffen sollen.
Attribute können zum Beispiel Farbe, Material oder Größeninformationen enthalten. Welche Felder erscheinen, hängt von der gewählten Kategorie ab.
Etsy hat das frühere Materialien-Tag-Feld aus dem überarbeiteten Listing-Formular entfernt. Materialinformationen werden inzwischen über das passende Material-Attribut erfasst.
Jeder Tag darf aktuell bis zu 20 Zeichen haben. Verwende unterschiedliche Begriffe, die dein Produkt und die Kaufabsicht tatsächlich beschreiben.
Hier übersetzt du deine Kalkulation in die tatsächlichen Etsy-Einstellungen und legst fest, wann und wie der Käufer seine Bestellung erhält.
Übertrage deine Kalkulation erst nach Berücksichtigung aller relevanten Kosten. Bei Variationen kann Etsy einen Einzelpreis oder eine Preisspanne anzeigen.
Trage nur Mengen ein, die du liefern oder innerhalb deiner Bearbeitungszeit herstellen kannst. Eine eigene SKU hilft bei Lager, Varianten und Buchhaltung.
Im Bearbeitungsprofil legst du fest, wie viel Zeit du brauchst, bis die Bestellung an den Versanddienstleister übergeben werden kann.
Etsy benötigt für physische Listings realistische Angaben zu Bearbeitung und Versand. Wiederkehrende Einstellungen kannst du in Profilen speichern.
Für Händler, die bestimmte Produkte in EWR-Staaten oder Nordirland anbieten, können Hersteller- und Sicherheitsinformationen erforderlich sein. Die rechtliche Einordnung gehört in den separaten Rechts-Schritt.
Bei digitalen Listings stehen die hochgeladenen Dateien im Mittelpunkt. Variationen sind dort nicht verfügbar; Details zu Dateigrenzen und Download-Ablauf findest du in Schritt 3.
Zum Schluss ordnest du das Listing deinem tatsächlichen Herstellungsprozess und deinem Shop zu und entscheidest, wie es nach der Veröffentlichung verwaltet wird.
Etsy fragt grundlegende Informationen dazu ab, wer den Artikel hergestellt oder gestaltet hat, was du verkaufst und wann er hergestellt wurde. Die Angaben müssen zu den aktuellen Creativity Standards passen.
Wenn ein zulässiger Produktionspartner dein eigenes Design physisch produziert, muss dieser bei den betroffenen Listings korrekt hinterlegt werden.
Ordne den Artikel einer passenden Shop-Abteilung zu oder lege bei Bedarf eine neue Abteilung an. Die Shop-Navigation sollte aus Käufersicht verständlich bleiben.
Über die Einstellungen kannst du festlegen, ob das Listing oben in deinem Shop besonders hervorgehoben werden soll.
Etsy lässt Listings nach dem Einstellzeitraum auslaufen und bietet automatische oder manuelle Erneuerung. Eine Erneuerung kann erneut eine Einstellgebühr auslösen – prüfe die aktuellen Kosten separat.
Wenn noch Angaben fehlen, speichere das Listing als Entwurf. Etsy erlaubt, Listing-Inhalte später weiterzubearbeiten.
Öffne die Vorschau und prüfe das Listing einmal vollständig aus Sicht eines Käufers, der dein Produkt noch nicht kennt.
Etsy kann Felder, Menüs und technische Grenzen verändern. Für die konkrete Bedienung solltest du die aktuelle Etsy-Hilfe als Referenz verwenden.
Die wichtigsten Fragen zum aktuellen Listing-Formular, Titel, Tags, Personalisierung und digitalen Listings auf einen Blick.
Im nächsten Hauptschritt geht es gezielt um verständliche Etsy-Titel und passende Suchphrasen – ohne Wiederholungen und unlesbare Keyword-Ketten.