Besucher klickt deinen Partnerlink
Der korrekt markierte Amazon-Link führt den Besucher zu Amazon.
Du hast deine Amazon-Partnerlinks erstellt und weißt inzwischen, wie hoch die Provision sein kann. Aber woher weiß Amazon eigentlich, dass ein späterer Kauf über deinen Link entstanden ist? Und was passiert, wenn der Besucher nicht sofort bestellt?
Genau hier kommen die 24-Stunden-Sitzung, der Warenkorb und die Attribution ins Spiel. Auf dieser Seite erfährst du, wie lange eine Zuordnung grundsätzlich läuft, wann sie früher endet, warum häufig von einem „Amazon Cookie“ gesprochen wird und welche Käufe auch später noch vergütet werden können.
Von Luisa Luer – Online-Marketing-Expertin seit 2014
In Blogs, Videos und Affiliate-Foren liest du oft vom „24-Stunden-Cookie“. Das ist eine verständliche Kurzform. Amazon selbst beschreibt die Zuordnung in seinen aktuellen Hilfeseiten jedoch als 24-Stunden-Sitzung.
Für dich als Partner ist vor allem die praktische Regel wichtig: Ein Besucher klickt aktiv auf deinen Amazon-Partnerlink. Ab diesem Klick kann eine Sitzung entstehen, in der qualifizierte Käufe deinem Partnerkonto zugerechnet werden können.
Du musst dafür keinen eigenen „Amazon Cookie“ erstellen oder irgendwo einstellen. Entscheidend ist, dass der Besucher über einen korrekt erstellten Partnerlink zu Amazon gelangt.
Amazon erklärt, dass du für qualifizierte Artikel eine Vergütung erhalten kannst, wenn der Kunde nach dem Klick auf deinen Partnerlink innerhalb des 24-Stunden-Fensters kauft oder den betreffenden qualifizierten Artikel in seinen Warenkorb legt.
Der korrekt markierte Amazon-Link führt den Besucher zu Amazon.
In diesem Zeitfenster können qualifizierte Käufe oder Warenkorb-Aktionen deinem Partnerkonto zugerechnet werden.
Wird der Artikel nach Amazons Regeln qualifiziert gekauft und ausgeliefert, kann daraus Provision entstehen.
Amazon spricht von qualifizierten Artikeln innerhalb der Sitzung. Ein Besucher kann also über einen konkreten Produktlink zu Amazon kommen und während der gültigen Sitzung einen anderen qualifizierten Artikel kaufen. Welche Vergütung daraus entsteht, hängt unter anderem von der Produktkategorie sowie von Amazons Einordnung als direkter oder indirekter qualifizierter Verkauf ab.
Genau hier wird es interessant: Der Kauf selbst muss nicht zwingend innerhalb der ersten 24 Stunden abgeschlossen sein. Entscheidend kann sein, dass der qualifizierte Artikel innerhalb der 24-Stunden-Sitzung in den Warenkorb gelegt wurde.
Legt der Kunde einen qualifizierten Artikel während deiner laufenden Sitzung in den Amazon-Warenkorb, kann dieser Artikel nach Amazons aktueller Hilfe auch dann noch deinem Partnerkonto zugerechnet werden, wenn der Kauf erst später abgeschlossen wird.
Amazon nennt dafür normalerweise die Lebensdauer des Warenkorbs von bis zu 90 Tagen.
Diese Aussage wird online häufig verkürzt. Die 90 Tage bedeuten nicht, dass nach jedem Partnerlink-Klick pauschal drei Monate lang sämtliche Einkäufe dir zugerechnet werden.
Die Verlängerung bezieht sich auf qualifizierte Artikel, die während der ursprünglichen 24-Stunden-Sitzung in den Warenkorb gelegt wurden und anschließend innerhalb der gültigen Warenkorbzeit gekauft werden.
Die 24 Stunden sind ein maximales Zeitfenster für die laufende Sitzung. Amazon nennt Ereignisse, durch die dieses Fenster bereits vorher geschlossen werden kann.
Sobald eine Bestellung abgeschlossen wird, endet laut Amazon das bisherige 24-Stunden-Fenster für spätere Einkäufe.
Ruft der Kunde Amazon anschließend über den Partnerlink eines anderen Partners auf, wird deine bisherige laufende Sitzung geschlossen.
Ohne vorherige Warenkorb-Aktion endet die normale Zuordnung spätestens nach Ablauf des 24-Stunden-Fensters.
Amazon schreibt ausdrücklich, dass ein erneuter Besuch über einen deiner Partnerlinks ein neues 24-Stunden-Fenster öffnen kann. Ein alter Klick verlängert sich also nicht automatisch – ein neuer qualifizierter Klick startet eine neue Sitzung.
Sie hilft dir, deine eigenen Links und Kanäle auseinanderzuhalten. Du kannst zum Beispiel getrennt sehen, ob ein Verkauf eher über deine Website, Pinterest oder YouTube entstanden ist.
Die Sitzungs- und Warenkorbregeln entscheiden, ob ein qualifizierter Kauf nach dem Klick überhaupt deinem Partnerkonto und dem verwendeten Partnerlink zugeordnet werden kann.
Deine Tracking-ID strukturiert deine Auswertung. Die PartnerNet-Zuordnung bestimmt, ob der spätere qualifizierte Kauf nach Amazons Regeln noch auf diesen Partnerlink zurückgeführt wird.
Amazon bestätigt, dass die Zuordnung zu deiner ID erhalten bleibt, wenn dein Partnerlink in der Amazon-Shopping-App oder in einem mobilen Browser geöffnet wird.
Wird der Artikel in den Warenkorb gelegt, während der Kunde bei Amazon angemeldet ist, kann der spätere Kauf auf einem anderen Gerät unter den PartnerNet-Bedingungen vergütet werden.
Amazon weist darauf hin, dass keine Vergütung garantiert werden kann, wenn der Nutzer zuerst das Gerät wechselt und den Artikel erst danach in den Warenkorb legt.
Die praktische Zuordnung kann auch App-Nutzung, Amazon-Login und Warenkorb berücksichtigen. Für deine Seite ist es deshalb verständlicher und sauberer, von Amazons 24-Stunden-Sitzung und Attribution zu sprechen und „Cookie“ nur als verbreiteten Suchbegriff zu erklären.
Das kann völlig normal sein. Amazon zeigt Klicks, Bestellungen und ausgelieferte Artikel jeweils für den von dir gewählten Berichtszeitraum. Durch die Warenkorbregel können Klick und Bestellung aber an unterschiedlichen Tagen oder sogar deutlich weiter auseinander liegen.
Genau deshalb solltest du nicht aus einem einzelnen Tagesbericht schließen, dass Tracking kaputt ist. Die Report-Seite erklärt später im Detail, wie du Klicks, bestellte Artikel, ausgelieferte Artikel und Vergütung gemeinsam auswertest.
Wann überweist Amazon deine Provision, welche Mindestbeträge gelten und was passiert, wenn deine Einnahmen noch unter der Auszahlungsschwelle liegen?
Auszahlung verstehenKlicks, bestellte Artikel, ausgelieferte Artikel und Provisionen richtig lesen und mit deinen Tracking-IDs auswerten.
Reports verstehenIm kostenlosen Amazon-PartnerNet-Starter-Guide findest du Anmeldung, erste Affiliate-Links, Plattformen und typische Anfängerfehler kompakt zusammengefasst.
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Amazon beschreibt die normale Zuordnung als 24-Stunden-Sitzung. Innerhalb dieses Fensters können qualifizierte Käufe oder das Hinzufügen qualifizierter Artikel zum Warenkorb deinem Partnerkonto zugeordnet werden.
Nicht pauschal. Qualifizierte Artikel, die innerhalb der 24-Stunden-Sitzung in den Warenkorb gelegt werden, können laut Amazon noch vergütet werden, wenn sie vor Ablauf des Warenkorbs gekauft werden – normalerweise innerhalb von 90 Tagen.
Nein, nicht zwingend. Auch andere qualifizierte Artikel können während einer gültigen Sitzung relevant sein. Die konkrete Vergütung richtet sich nach den PartnerNet-Regeln und der jeweiligen Produktkategorie.
Amazon nennt den erneuten Besuch über den Link eines anderen Partners als Ereignis, das das bisherige 24-Stunden-Fenster schließt. Für spätere Käufe gilt dann nicht mehr einfach deine vorherige laufende Sitzung.
Nach Amazons Hilfetext endet die laufende 24-Stunden-Sitzung, wenn der Kunde seine Bestellung abschickt. Kommt der Besucher später erneut über einen deiner Partnerlinks zu Amazon, kann ein neues 24-Stunden-Fenster beginnen.
Ja. Amazon bestätigt, dass die Zuordnung zu deiner ID erhalten bleibt, wenn ein Partnerlink aus deiner Website in der Amazon-Shopping-App oder in einem mobilen Browser geöffnet wird.
Unter bestimmten Bedingungen ja. Amazon beschreibt eine geräteübergreifende Vergütung für Artikel, die bereits in den Amazon-Warenkorb gelegt wurden, während der Nutzer angemeldet war. Wechselt der Nutzer dagegen zuerst das Gerät und legt den Artikel erst danach in den Warenkorb, kann Amazon dafür keine Vergütung zusagen.
Das kann durch die Warenkorbregel entstehen. Der Klick kann in einem früheren Berichtszeitraum stattgefunden haben, während die eigentliche Bestellung erst später aus dem bereits gefüllten Warenkorb erfolgt.
Nein. Die Tracking-ID hilft dir, deine eigenen Quellen und Links getrennt auszuwerten. Die Sitzungs- und Zuordnungsregeln bestimmen dagegen, ob ein qualifizierter Kauf überhaupt deinem Partnerkonto zugerechnet werden kann.
Die Regeln zur 24-Stunden-Sitzung, zum Warenkorb, zum Ende der Sitzung, zur App-Zuordnung, zum Gerätewechsel und zu Berichtszeiträumen wurden mit den aktuellen Amazon-PartnerNet-Hilfeseiten abgeglichen. Praxisquellen dienen nur zur Einordnung verbreiteter Begriffe und Erfahrungen.