Amazon PartnerNet · Schritt 19

Amazon Partnerlinks richtig teilen: Website, Pinterest, Instagram, YouTube & Co.

Ein korrekt erstellter Amazon-Partnerlink darf nicht automatisch überall eingesetzt werden. Website, Social Media, Pinterest, YouTube, Newsletter und Messenger unterliegen unterschiedlichen Amazon-Regeln und Plattformvorgaben.

Hier siehst du, welcher Kanal sich für welche Linkstrategie eignet, wo direkte Amazon-Links problematisch sind und wie du deine Empfehlungen transparent und nachvollziehbar kennzeichnest.

Von Luisa Luer – Online-Marketing-Expertin seit 2014

Schnellübersicht

Wo kannst du Amazon-Partnerlinks sinnvoll einsetzen?

Für Deutschland solltest du nicht einfach allgemeine Affiliate-Tipps aus internationalen Blogs übernehmen. Amazon unterscheidet nach Programm, Land und Kanal. Besonders bei E-Mail und Direktnachrichten weichen die europäischen Teilnahmebedingungen von Regelungen ab, die du möglicherweise auf US-Seiten findest.

Kanal Praktische Einordnung Wichtig
Eigene Website / Blog Der klassische und am klarsten dokumentierte Einsatzbereich für normale PartnerNet-Links. Website im Partnerkonto hinterlegen, Link kennzeichnen und Amazon-Partner-Hinweis sichtbar einbinden.
Instagram Amazon akzeptiert Instagram als Social-Media-Kanal für die Bewerbung. Nutze anklickbare Linkflächen, die für dein Konto verfügbar sind. Exakte Profil-URL hinterlegen, Profil öffentlich führen und Affiliate-Charakter deutlich kennzeichnen.
YouTube Amazon nennt Produktlinks in Videobeschreibungen ausdrücklich als möglichen Einsatz. Auch Kanalprofil-Links sind praktisch. Bei Shorts sind normale URLs in Beschreibung und Kommentaren nicht anklickbar. Nutze deshalb einen geeigneten Nutzerweg.
Facebook / X / TikTok / Twitch Diese Plattformen stehen auf Amazons aktueller Liste akzeptierter Social Networks für Bewerbungen. Die konkrete Profil- oder Seiten-URL muss im Partnerkonto angegeben werden; persönliche Facebook-Profile akzeptiert Amazon nicht.
Pinterest Sonderfall: Pinterest erlaubt Affiliate-Links und bietet inzwischen eine offizielle Amazon-Storefront-Verknüpfung für berechtigte Creator. Pinterest steht derzeit nicht in Amazons deutscher Liste normal akzeptierter Social-Media-Seiten für PartnerNet-Bewerbungen. Direkte Amazon-Monetarisierung über Pinterest deshalb sauber nach Programm unterscheiden.
Newsletter / E-Mail Für das deutsche bzw. EU-Partnerprogramm kein normaler Platz für direkte Amazon-Partnerlinks. Stattdessen auf eine passende Seite deiner eigenen Website verlinken, auf der der Amazon-Link korrekt eingebunden ist.
PDF / E-Book / Print Direkte Partnerlinks gehören nach den EU-Teilnahmebedingungen nicht in diese Offline- bzw. Dokumentformate. Führe Leser auf einen passenden Online-Inhalt deiner eigenen Website.
SMS / Messenger Die EU-Anforderungen nennen SMS und MMS ausdrücklich als unzulässige Offline-Werbewege mit Partnerlinks. Bei privaten Messenger- oder Direktnachrichten nicht von US-Regeln auf Deutschland schließen; im Zweifel Website-Zwischenschritt nutzen.
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Die deutsche Regel ist nicht automatisch die US-Regel

Auf der US-Amazon-Seite findest du inzwischen Regelungen, nach denen Partnerlinks unter bestimmten Opt-in-Voraussetzungen auch in E-Mails, SMS oder Direct Messages möglich sein können. Die für das EU-Partnerprogramm veröffentlichte Teilnahmeanforderung nennt Mailings, SMS und MMS dagegen weiterhin ausdrücklich als unzulässige Offline-Werbewege. Für dein deutsches PartnerNet-Konto solltest du deshalb die EU-/DE-Dokumentation zugrunde legen.

Website & Blog

Der sauberste Weg: Partnerlinks in eigenen hilfreichen Content integrieren

Für Website und Blog ist die Logik am klarsten: Du erklärst ein Problem, vergleichst Möglichkeiten oder empfiehlst ein Produkt und setzt den Partnerlink dort, wo er die nächste sinnvolle Handlung für den Leser ist. Amazon erwartet dabei eigenen, hilfreichen Content – eine Seite sollte also nicht nur aus Produktlinks und Buttons bestehen.

Ratgeber Erkläre zuerst Problem, Auswahlkriterien oder Anwendung und verlinke anschließend auf das konkret passende Produkt.
Vergleich Ordne Unterschiede nachvollziehbar ein und platziere den Link bei der jeweiligen Empfehlung statt wahllos im gesamten Text.
Material- oder Werkzeugliste Zeige nicht nur eine Produktliste, sondern wofür du die einzelnen Produkte einsetzt und für wen sie sinnvoll sind.
CTA nach Erklärung Ein Button wie „Produkt bei Amazon ansehen“ funktioniert besser, wenn der Text davor bereits erklärt, warum der Klick sinnvoll ist.
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Den verwendeten Kanal im Partnerkonto aktuell halten

Amazon weist bei der Bewerbungsprüfung ausdrücklich darauf hin, dass deine Seitenliste aktuell sein soll. Wenn du neue Websites oder Social-Media-Kanäle für Partnerlinks nutzt, solltest du deshalb zuerst prüfen, ob sie in deinem PartnerNet-Konto korrekt hinterlegt sind.

Nicht nur Amazon beachten

Wie musst du Amazon-Affiliate-Links kennzeichnen?

Amazon verlangt eine klare Offenlegung, wenn du einen Partnerlink teilst. Zusätzlich verlangt die Teilnahmevereinbarung für deutsche Partner die Erklärung „Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.“ Diese Erklärung ersetzt aber nicht automatisch die Kennzeichnung des einzelnen werblichen Links oder Beitrags.

Auch die deutschen Medienanstalten behandeln Affiliate-Links als kommerziellen Inhalt. Die Kennzeichnung soll für Nutzer ohne Suchen erkennbar sein. Bei Affiliate-Links kann beispielsweise eine eindeutige Erklärung unmittelbar am Link verwendet werden; je nach Format können auch klare Begriffe wie „Werbung“ oder „Anzeige“ erforderlich sein.

Beispiel für einen transparenten Hinweis auf einer Website Affiliate-Link: Wenn du über diesen Link kaufst, erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.
Direkt erkennbar Die Kennzeichnung gehört dorthin, wo Nutzer den kommerziellen Charakter wahrnehmen können – nicht versteckt auf einer weit entfernten Unterseite.
Amazon-Hinweis zusätzlich Die von Amazon verlangte Partner-Erklärung sollte klar und auffällig mit deiner Website bzw. deinem Social-Media-Konto verbunden sein.
Keine unklaren Fantasiebegriffe Die Medienanstalten raten von unklaren Wortschöpfungen oder schwer verständlichen Abkürzungen ab. Der Werbecharakter soll sofort verständlich sein.
Plattformkennzeichnung nicht vergessen Instagram, YouTube, Pinterest und andere Plattformen können eigene Kennzeichnungs- und Branded-Content-Funktionen verlangen.
Instagram

Amazon-Partnerlinks auf Instagram: Profil, Content und Link-Ziele sauber verbinden

Instagram gehört zu den Social Networks, die Amazon aktuell für die PartnerNet-Bewerbung akzeptiert. Entscheidend ist aber nicht nur, dass du ein Instagram-Konto besitzt: Amazon verlangt die genaue Profil-URL, ein öffentlich erreichbares und etabliertes Profil sowie sichtbare Inhalte und Followerzahlen.

In der Praxis solltest du Amazon-Links dort einsetzen, wo Instagram tatsächlich einen anklickbaren Linkweg bereitstellt. Das kann zum Beispiel ein Profil-Link oder eine andere für dein Konto verfügbare Linkfläche sein. Ein bloß in eine normale Bildunterschrift geschriebener Link ist als Nutzerweg oft ungeeignet.

Instagram-Profil im PartnerNet korrekt hinterlegen Trage nicht nur instagram.com ein, sondern die vollständige URL deines konkreten Profils.
Produktempfehlung im Content erklären Zeige Anwendung, Nutzen oder Auswahlkriterien. Ein isoliertes „Link in Bio“ ohne Kontext schafft weder viel Vertrauen noch eigenen Mehrwert.
Klickbaren Linkweg auswählen Nutze die aktuell verfügbaren Profil- oder Content-Linkfunktionen deines Instagram-Kontos und kontrolliere, wohin der Klick tatsächlich führt.
Werblichen Charakter sichtbar machen Meta ordnet Posts mit Affiliate-Produktlinks als kommerziellen bzw. Branded Content ein. Beachte deshalb zusätzlich zu Amazons Vorgaben die aktuellen Instagram-Kennzeichnungsfunktionen und die deutschen Werberegeln.
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Mehrere Links im Profil?

Im Bereich des Amazon Influencer Program empfiehlt Amazon selbst Link-Tools wie Linktree, wenn Creator Storefront, Blog, Website oder mehrere Partnerlinks an einem Ort bündeln möchten. Beim klassischen PartnerNet würde ich trotzdem darauf achten, dass dein tatsächlich genutzter Linkweg zu den in deinem Konto sauber dokumentierten Kanälen passt.

YouTube

Amazon-Partnerlinks auf YouTube: Longform und Shorts nicht verwechseln

YouTube gehört ebenfalls zu Amazons akzeptierten Social-Media-Kanälen. Amazon beschreibt für Creator ausdrücklich, dass Links zu einzelnen Produkten in Videobeschreibungen geteilt werden können. YouTube selbst erlaubt Affiliate-Inhalte grundsätzlich, weist aber darauf hin, dass übermäßige Affiliate-Postings auf eigens dafür angelegten Spam-Konten problematisch sein können.

YouTube-Bereich Link-Nutzung Praxis
Langformat-Videobeschreibung Externe URLs können anklickbar sein, wenn die dafür erforderlichen YouTube-Funktionen freigeschaltet sind. Empfohlenes Produkt erklären, Kennzeichnung in Linknähe setzen und den Nutzer nicht mit einer unübersichtlichen Linkliste erschlagen.
Kanalprofil YouTube ermöglicht externe Links im Kanalprofil. Geeignet für Website, Storefront oder einen zentralen Empfehlungsbereich.
Shorts-Beschreibung Normale URLs in Shorts-Beschreibungen sind nach YouTubes aktueller Hilfe nicht anklickbar. Nutze stattdessen einen sinnvollen Weg über Kanalprofil, verwandtes Longform-Video oder verfügbare YouTube-Shopping-Funktionen.
Shorts-Kommentare Normale URLs sind auch dort nicht anklickbar. Ein Partnerlink im Kommentar ist deshalb kein guter primärer Funnel.
YT

Ein Video sollte nicht nur als Linkträger existieren

Zeige das Produkt im Kontext: Was löst es? Für wen passt es? Wo liegen Grenzen? Dadurch entsteht der eigene Mehrwert, den Amazon bei seinen Partnern sehen möchte, und der Link wird zur logischen Fortsetzung deines Contents statt zum einzigen Zweck des Videos.

Pinterest ist ein Sonderfall

Amazon-Affiliate-Links auf Pinterest: zwei Wege, die du nicht vermischen solltest

Pinterest erlaubt Affiliate-Inhalte grundsätzlich. Die Plattform verlangt dabei originelle Inhalte mit eigenem Mehrwert, Transparenz über den kommerziellen Charakter und einen maßvollen Einsatz von Affiliate-Links. Massenhaft wiederholte Affiliate-Pins oder künstliche Interaktionen können gegen die Pinterest-Richtlinien verstoßen.

Für Amazon kommt eine zusätzliche Ebene hinzu: In der aktuellen deutschen PartnerNet-Hilfe wird Pinterest nicht unter den Social Networks aufgeführt, die Amazon für eine normale PartnerNet-Bewerbung akzeptiert. Dort nennt Amazon Facebook, Instagram, X/Twitter, YouTube, TikTok und Twitch.

Weg 1: Pinterest → eigene Website → Amazon Für einen klassischen PartnerNet-Aufbau ist das der konservative und gut kontrollierbare Weg: Der Pin führt zu deinem hilfreichen Blog- oder Ratgeberinhalt. Dort ist der Amazon-Partnerlink korrekt eingebunden und gekennzeichnet.
Weg 2: Pinterest + Amazon Storefront Für berechtigte Creator gibt es eine offizielle Pinterest-Verknüpfung mit einer Amazon Storefront. Beim Taggen geeigneter Amazon-Produkte wird der Affiliate-Link automatisch angewendet.
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Die neue Storefront-Verknüpfung gehört zum Amazon-Influencer-Weg

Laut Pinterest brauchst du für die Storefront-Verknüpfung ein geeignetes Pinterest-Unternehmenskonto, die Teilnahme am Amazon Influencer Program und eine Amazon Storefront. Nach der Verknüpfung kannst du Amazon-Produkte in Pins taggen; Pinterest fügt bei geeigneten Produkten den Affiliate-Link automatisch hinzu und zeigt eine Affiliate-Offenlegung an. Die Funktion wird für berechtigte Creator schrittweise bereitgestellt.

Das ist etwas anderes als einen beliebigen SiteStripe-Link direkt in jeden Pin zu kopieren. Wenn du klassisches Amazon PartnerNet nutzt und dein Pinterest-Profil nicht über eine von Amazon vorgesehene Integration als Affiliate-Kanal eingebunden ist, würde ich Pinterest als Trafficquelle zu deiner eigenen Website verwenden.

Weitere Social-Media-Kanäle

Facebook, TikTok, X und Twitch: erst Amazon-Liste, dann Plattformfunktion

Amazon nennt derzeit Facebook, Instagram, X/Twitter, YouTube, TikTok und Twitch als akzeptierte Social Networks für PartnerNet-Bewerbungen. Für Facebook akzeptiert Amazon öffentliche Gruppen- und Fanseiten, aber keine persönlichen Profile. Für alle genannten Netzwerke gilt: Amazon möchte die genaue URL deiner Seite oder deines Profils sehen.

Facebook Öffentliche Fanseiten oder offene Gruppen können infrage kommen; persönliche Facebook-Seiten nennt Amazon ausdrücklich nicht als akzeptiert.
X / Twitter SiteStripe nennt Facebook und Twitter ausdrücklich als Social-Plattformen, auf denen erzeugte Links geteilt werden können – sofern das Konto in der Seitenliste hinterlegt ist.
TikTok TikTok steht in Amazons akzeptierter Social-Network-Liste. Nutze nur tatsächlich verfügbare anklickbare Linkflächen und beachte TikToks eigene Werbe- und Linkregeln.
Twitch Auch Twitch wird von Amazon als akzeptiertes Social Network aufgeführt. Das Profil muss öffentlich und ausreichend etabliert sein.

Für alle Social-Media-Plattformen gilt zusätzlich: Funktionen ändern sich schneller als Amazons grundsätzliche Programmregeln. Ob ein Link in Bio, Beschreibung, Story, Kommentar oder einem anderen Bereich anklickbar ist, solltest du deshalb direkt in deinem aktuellen Plattformkonto prüfen.

Hier besonders vorsichtig sein

Newsletter, E-Mail, PDF, E-Book, Print und SMS

Für deutsche Partner ist dieser Abschnitt besonders wichtig, weil internationale Artikel schnell zu falschen Schlüssen führen. Amazon untersagt in den EU-Teilnahmeanforderungen Offline-Werbeaktivitäten mit Programminhalten oder Partnerlinks und nennt dabei unter anderem Printmaterial, Mailings, SMS, MMS und andere Dokumente. Eine deutsche PartnerNet-Hilfeseite nennt zusätzlich E-Mails, E-Books und E-Mail-Anhänge ausdrücklich als nicht zulässige Einsatzorte für bestimmte Partnerlinks.

Newsletter Setze nicht einfach den direkten Amazon-Partnerlink in deinen Newsletter. Verlinke auf deinen passenden Website-Artikel und führe dort sauber zu Amazon weiter.
PDF oder E-Book Auch ein digitales Dokument ist nach Amazons DE/EU-Hinweisen kein normaler Ort für den direkten Partnerlink. Nutze eine aktuelle Web-Zielseite.
SMS / MMS Diese Kommunikationsformen nennt Amazon in den EU-Teilnahmebedingungen ausdrücklich als Beispiele unzulässiger Offline-Werbeaktivitäten.
Gedruckte Unterlagen QR-Code oder gedruckte URL direkt als Partnerlink zu Amazon ist keine saubere Abkürzung. Führe stattdessen auf deine eigene Online-Seite.
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Der einfache sichere Aufbau

Newsletter, Freebie oder PDF → passende Seite auf deiner Website → hilfreicher Inhalt → gekennzeichneter Amazon-Partnerlink. So bleibt der Amazon-Link auf deinem angemeldeten Online-Kanal und du kannst den Inhalt später aktualisieren, ohne jedes bereits versendete Dokument ändern zu müssen.

Nicht nur richtig teilen – auch messen

Nutze unterschiedliche Tracking-IDs für wichtige Kanäle

Wenn du Website, YouTube und Social Media parallel nutzt, solltest du später erkennen können, welcher Kanal tatsächlich Klicks und qualifizierte Käufe erzeugt. Dafür kannst du innerhalb desselben Partnerkontos unterschiedliche Tracking-IDs verwenden.

Website Eine eigene Tracking-ID für Blog und Ratgeber hilft dir, organischen Website-Traffic getrennt auszuwerten.
YouTube Eine eigene ID zeigt dir, ob Zuschauer deine Empfehlungen tatsächlich anklicken und bei Amazon kaufen.
Instagram / Social Bei regelmäßigem Social-Traffic lohnt sich eine eigene ID, damit du nicht alle Klicks mit Website-Traffic vermischst.
Nicht für jeden einzelnen Post Tracking-IDs sind ein Analysewerkzeug. Lege nur Trennungen an, aus denen du später tatsächlich eine Entscheidung ableiten willst.
Typische Anfängerfehler

Diese Link-Fehler solltest du vermeiden

Partnerlink auf nicht hinterlegtem Kanal verteilen Amazon möchte die von dir genutzten Websites und Social-Media-Seiten kennen. Halte die Seitenliste aktuell.
Pinterest und klassisches PartnerNet einfach gleichsetzen Pinterest erlaubt Affiliate-Inhalte, steht aber derzeit nicht in Amazons deutscher Liste akzeptierter Social Networks für normale Bewerbungen.
US-Regeln für deutschen Newsletter übernehmen Die US-Associates-Regeln zu E-Mail und Direct Messaging sind nicht die richtige Grundlage für dein deutsches EU-Partnerkonto.
Affiliate-Hinweis nur im Impressum verstecken Amazon und die deutschen Kennzeichnungshinweise verlangen eine klare, auffällige Offenlegung im Zusammenhang mit den werblichen Inhalten.
Shorts-Link als anklickbar voraussetzen YouTube macht normale URLs in Shorts-Beschreibungen und Shorts-Kommentaren nicht anklickbar. Plane den Nutzerweg entsprechend.
Linkkürzer und Redirects unnötig stapeln Bleibe möglichst bei den offiziellen Amazon-Linkformaten. Amazon untersagt Konstruktionen, die die Herkunft des Klicks verschleiern.
Affiliate-Pins massenhaft duplizieren Pinterest verlangt originellen Mehrwert und warnt vor repetitiven Affiliate-Pins in großen Mengen sowie künstlicher Traffic-Manipulation.
Nur Links statt Content posten Amazon erwartet eigene, hilfreiche Inhalte. Ein Kanal, dessen einziger Zweck das Verteilen von Produktlinks ist, ist keine starke Grundlage.
Einfacher Praxisablauf

So prüfst du einen neuen Kanal, bevor du dort Amazon-Links teilst

Amazon-Regel für dein Land prüfen Nutze bei einem deutschen PartnerNet-Konto zuerst die deutsche bzw. EU-Programmdokumentation und nicht automatisch US-Anleitungen.
Kanal im PartnerNet oder Influencer-Setup einordnen Prüfe, ob es sich um eine normale PartnerNet-Seite, ein akzeptiertes Social Network oder eine spezielle Influencer-/Storefront-Integration handelt.
Profil oder Website korrekt hinterlegen Amazon soll nachvollziehen können, von welcher Seite der Traffic kommt. Halte deshalb deine Seitenliste und Profil-URLs aktuell.
Link mit passender Tracking-ID erstellen Nutze Amazons Linktools und kontrolliere vor der Veröffentlichung, dass der richtige Tag bzw. die richtige Tracking-ID eingebaut ist.
Kennzeichnung direkt mitdenken Plane Werbung/Affiliate-Hinweis nicht erst nach der Veröffentlichung. Die Offenlegung gehört zum Content-Format.
Veröffentlichten Nutzerweg testen Klicke den Link wie ein Besucher, kontrolliere das Ziel und prüfe auf Mobilgeräten, ob der Link tatsächlich anklickbar und verständlich ist.
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FAQ

Häufige Fragen zum Teilen von Amazon-Partnerlinks

Darf ich Amazon-Partnerlinks auf Instagram teilen?

Instagram gehört zu den Social Networks, die Amazon derzeit für PartnerNet-Bewerbungen akzeptiert. Du solltest die genaue Profil-URL in deinem Partnerkonto hinterlegen, dein Profil öffentlich führen und Partnerlinks bzw. werbliche Inhalte klar kennzeichnen. Nutze Linkflächen, die für dein Instagram-Konto tatsächlich anklickbar sind.

Darf ich Amazon-Partnerlinks auf YouTube verwenden?

Ja. Amazon nennt Produktlinks in YouTube-Videobeschreibungen ausdrücklich als möglichen Einsatz. Beachte zusätzlich die YouTube-Richtlinien und die Werbekennzeichnung. Normale URLs in Shorts-Beschreibungen und Shorts-Kommentaren sind nach YouTubes aktueller Hilfe nicht anklickbar.

Darf ich Amazon-Partnerlinks direkt auf Pinterest setzen?

Pinterest erlaubt Affiliate-Links grundsätzlich. Beim deutschen Amazon PartnerNet ist die Situation aber differenzierter: Pinterest steht derzeit nicht in Amazons Liste der für normale PartnerNet-Bewerbungen akzeptierten Social Networks. Für berechtigte Teilnehmer des Amazon Influencer Program gibt es dagegen eine offizielle Pinterest-Amazon-Storefront-Verknüpfung, bei der Affiliate-Links beim Produkt-Tagging automatisch angewendet werden können.

Darf ich einen Amazon-Partnerlink in meinen Newsletter setzen?

Für das deutsche bzw. EU-Partnerprogramm solltest du keine direkten Amazon-Partnerlinks in Newsletter oder E-Mails setzen. Amazons EU-Teilnahmeanforderungen nennen Mailings als unzulässigen Offline-Werbeweg; eine deutsche Hilfeseite nennt auch E-Mails ausdrücklich. Verlinke aus dem Newsletter besser auf einen passenden Inhalt deiner Website und von dort regelkonform zu Amazon.

Darf ich Amazon-Partnerlinks in ein PDF oder E-Book einbauen?

Amazon nennt gedruckte Materialien, E-Books, Dokumente und E-Mail-Anhänge als Bereiche, in denen Partnerlinks nach den deutschen bzw. EU-Hinweisen nicht wie auf einer genehmigten Website verwendet werden sollen. Nutze stattdessen eine Web-Zielseite, die du später auch aktualisieren kannst.

Muss jeder Amazon-Partnerlink als Werbung gekennzeichnet sein?

Der Affiliate-Charakter muss transparent und auffällig erkennbar sein. Amazon verlangt eine Offenlegung in Linknähe und zusätzlich den vorgeschriebenen Hinweis „Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.“ Welche konkrete Kennzeichnung für dein Format erforderlich ist, hängt zusätzlich von deutschem Recht und der jeweiligen Plattform ab.

Muss ich meine Social-Media-Profile bei Amazon PartnerNet eintragen?

Amazon fordert dazu auf, die Seitenliste aktuell zu halten, damit die richtigen Trafficquellen geprüft werden können. Bei Social-Media-Bewerbungen verlangt Amazon die genaue URL des jeweiligen Profils oder der Seite und nicht nur die allgemeine Plattformadresse.

Kann ich für Website, Instagram und YouTube verschiedene Tracking-IDs nutzen?

Ja. Tracking-IDs gehören zum selben Partnerkonto und helfen dir dabei, Klicks, Bestellungen und Einnahmen nach wichtigen Kanälen oder Strategien auseinanderzuhalten. Für jeden einzelnen Post brauchst du aber normalerweise keine eigene ID.

Quellen & Praxiseinordnung

Für diese Seite wurden neben den deutschen Amazon-PartnerNet-Regeln auch aktuelle Plattformrichtlinien und externe Fachquellen geprüft. Amazon und Social-Media-Plattformen können Linkfunktionen, zugelassene Kanäle und Kennzeichnungsanforderungen ändern. Prüfe bei kritischen Fällen deshalb zusätzlich die aktuelle Dokumentation deines eigenen Kontos.