Aktuelle Standardanzeige / chat_card
Hier gelten die bekannten Vorgaben für das quadratische Anzeigenbild. Genau darauf beziehen sich die technischen Empfehlungen und der größte Teil dieser Anleitung.
ChatGPT Ads · Anzeigenbilder & Creatives
Ein gutes ChatGPT-Ads-Bild muss nicht möglichst auffällig sein. Es sollte in wenigen Sekunden zeigen, was angeboten wird, wie es genutzt wird oder warum es zur aktuellen Gesprächssituation passt.
Hier bekommst du die aktuellen technischen Anforderungen, konkrete Motivideen für verschiedene Angebotsarten, Beispiele für starke und schwache Creatives, KI-Promptvorlagen, einen Testplan sowie den aktuellen Stand zum neuen visuellen Anzeigenformat von OpenAI.
Von Luisa Luer – Digital Marketing Expertin seit 2014
Aktuelle technische Anforderungen
OpenAI nennt für den aktuellen Bulk-Upload klare Vorgaben. Das Bild ist ein fester Bestandteil der Anzeige neben Unternehmensname, Logo, Titel, Anzeigentext und Landingpage.
Quadratisch, also 1:1.
Bis zu 1200 × 1200 Pixel.
PNG oder JPG.
Die Bild-URL muss öffentlich erreichbar sein und direkt zur Bilddatei führen.
Wenn du ein neues Creative speziell für ChatGPT Ads anlegst, würde ich direkt mit 1200 × 1200 Pixel arbeiten. Damit nutzt du die aktuell erlaubte maximale quadratische Fläche und hast eine saubere Ausgangsdatei für spätere Anpassungen.
Wichtig: „maximal 1200 × 1200“ bedeutet nicht, dass kleinere Bilder automatisch schlecht sind. Entscheidend ist, dass das Motiv auch in kleiner Darstellung klar erkennbar bleibt.Wichtig seit 5. Oktober 2026
OpenAI hat am 5. Oktober 2026 ein zusätzliches visuelles Anzeigenformat angekündigt. Dieses wird zunächst im Laufe des Oktobers mit einer ersten Gruppe von Werbetreibenden in den USA getestet – und zwar während der Bildgenerierung in ChatGPT. Für dieses neue Format hat OpenAI bisher keine allgemein nutzbaren technischen Creative-Spezifikationen veröffentlicht.
Hier gelten die bekannten Vorgaben für das quadratische Anzeigenbild. Genau darauf beziehen sich die technischen Empfehlungen und der größte Teil dieser Anleitung.
OpenAI beschreibt Bilder, die Produktinspiration, die Nutzung eines Produkts oder das mögliche Erlebnis mit einer Dienstleistung zeigen. Der erste Test findet in den USA während der Bildgenerierung statt. Das Format sollte deshalb nicht mit dem normalen 1:1-Bildfeld gleichgesetzt werden.
Die wichtigste Creative-Frage
Bei ChatGPT Ads entsteht Relevanz aus mehreren Signalen. Ein Bild ist deshalb besonders stark, wenn es dieselbe Situation unterstützt, die bereits in Context Hint, Titel und Beschreibung steckt.
Ideal, wenn Form, Größe, Design oder Ausstattung entscheidend sind. Beispiel: Schreibtisch, Tasche, Küchenhelfer oder Software-Oberfläche.
Das Angebot wird in der Situation dargestellt, in der es gebraucht wird. Beispiel: kompakter Schreibtisch in einer kleinen Arbeitsecke.
Das Bild verdeutlicht einen praktischen Vorteil, ohne unrealistische Ergebnisse zu versprechen. Beispiel: übersichtliche Kursansicht mit klaren Lernmodulen.
Bei Vergleichs- oder Auswahlthemen kann das Creative Unterschiede, Einsatzbereich oder Angebotstyp sichtbar machen.
1-Sekunden-Test
Ein Anzeigenbild wird nicht in Ruhe wie ein Katalogfoto studiert. Wenn das zentrale Motiv nur nach genauer Betrachtung verständlich wird, ist das Creative unnötig schwer zu erfassen.
Ist das wichtigste Produkt, die Leistung oder die Nutzungssituation klar erkennbar – oder konkurrieren fünf Elemente um Aufmerksamkeit?
Zoome dein 1200er-Bild deutlich heraus. Wenn Produktdetails, Mini-Schrift oder feine Symbole verschwinden, darf die Aussage nicht zusammenbrechen.
Das Bild muss nicht die ganze Anzeige erklären. Es sollte aber eine nachvollziehbare visuelle Aussage haben und nicht komplett vom Text abhängig sein.
Ein luxuriöses Lifestyle-Foto kann hochwertig aussehen und trotzdem die falsche Antwort sein, wenn die Person gerade eine funktionale Lösung für ein sehr konkretes Problem sucht.
Relevanzkette statt Einzelbild
Die häufigste Creative-Schwäche ist nicht ein „schlechtes“ Foto, sondern eine gebrochene Botschaft. Die Anzeige wirkt deutlich klarer, wenn jeder Bestandteil dieselbe Entscheidung unterstützt.
Beschreibt die relevante Gesprächssituation, zum Beispiel „kleinen Homeoffice-Arbeitsplatz einrichten“.
Zeigt einen kompakten Schreibtisch in einem kleinen, realistisch eingerichteten Raum.
Benennen das konkrete Angebot und ergänzen ein wichtiges Detail, statt eine neue Botschaft aufzumachen.
Führt direkt zu den kompakten Modellen und liefert Maße, Varianten, Preis und Verfügbarkeit.
Wie du Kundensituationen formulierst, zeige ich ausführlich auf der Seite zu ChatGPT Ads Context Hints. Für Titel und Beschreibungen findest du die komplette Anleitung unter ChatGPT Ads Anzeigentexte.
Welche Motive passen zu welchem Angebot?
Es gibt kein universell bestes Anzeigenmotiv. Entscheidend ist, welche Information die Person in ihrer Situation noch braucht. Genau daraus sollte das Creative entstehen.
Gut geeignet: Produkt klar freigestellt, Produkt in Nutzung, Größenverhältnis oder entscheidende Eigenschaft sichtbar.
Beispiel: Ein kompakter Schreibtisch in einer kleinen Nische statt einer weitläufigen Designerwohnung, wenn „wenig Platz“ die Kundensituation ist.
Gut geeignet: reale Vorschau auf Inhalte, Modulübersicht, Arbeitsblätter, Lernoberfläche oder verständlicher Mock-up.
Nicht ideal: ein austauschbares Stockfoto einer lächelnden Person mit Laptop, das nichts über das Produkt verrät.
Gut geeignet: konkrete Oberfläche oder ein verständlicher Ausschnitt der Funktion, die zur beworbenen Situation gehört.
Wichtig: keine Mini-Screenshots mit zehn unlesbaren Menüs. Zeige lieber einen relevanten Ausschnitt.
Gut geeignet: Leistung, Arbeitssituation oder Ergebnisumfeld. Bei einem Fotografen zum Beispiel der passende Fotostil statt nur Kamera-Equipment.
Wichtig: keine falschen Vorher-Nachher-Eindrücke oder Ergebnisse, die du nicht zuverlässig liefern kannst.
Gut geeignet: das tatsächliche Erlebnis, die Umgebung oder eine typische Aktivität. Das Bild sollte Lust machen und gleichzeitig realistisch zum Angebot passen.
Vermeiden: generische Traumkulissen, wenn sie mit der buchbaren Leistung nichts zu tun haben.
Gut geeignet: einfache, sachliche Visualisierung des Entscheidungskontexts. InterTeam berichtet beispielsweise von starken Ergebnissen mit einfachen Vergleichs-Creatives bei Wettbewerber-Vergleichen.
Achtung: Vergleiche müssen sachlich und belegbar sein. Markenrechte und OpenAI-Richtlinien gelten weiterhin.
Konkrete Creative-Beispiele
Das könnte genauso eine Bank-, Versicherungs-, Recruiting- oder Coaching-Anzeige sein. Der Kursinhalt bleibt unsichtbar.
Die Person erkennt sofort, was sie lernen wird und dass es um Excel geht. Der Text kann anschließend Niveau und Nutzen ergänzen.
Das Motiv sieht hochwertig aus, beantwortet aber gerade nicht die Frage „Passt ein Arbeitsplatz in meinen kleinen Raum?“.
Das Produkt wird nicht nur gezeigt – der wichtigste Anwendungsfall wird sichtbar gemacht.
Text im Bild
OpenAI veröffentlicht aktuell keine feste Prozentregel für Text-Overlays im Standardbild. Gleichzeitig empfiehlt OpenAI einfache, relevante und nicht überladene Bilder. Deshalb würde ich das Creative nicht in ein Werbeplakat mit Mini-Schrift verwandeln.
Ein kurzer Hinweis wie „Für Einsteiger“, „30 cm tief“ oder „5 Vorlagen“, wenn genau diese Information im Bild besser verständlich wird.
Den kompletten Anzeigentitel noch einmal groß ins Bild schreiben. Dafür existieren Titel und Beschreibung bereits als eigene Felder.
Kleingedruckte Merkmalslisten, mehrere Buttons, künstliche ChatGPT-Sprechblasen oder Elemente, die wie die ChatGPT-Oberfläche wirken.
Logo, Branding & Wiedererkennung
In einer ChatGPT-Anzeige werden Unternehmensname und Logo bereits als eigene Anzeigenbestandteile geführt. Branding im Creative kann sinnvoll sein, sollte aber das eigentliche Angebot nicht verdrängen.
Farben, Produktdesign, typische Bildsprache oder ein kleines Logo können Wiedererkennung schaffen, ohne die gesamte Fläche zu verbrauchen.
Nutze nur Logos, Marken-Assets und anderes geistiges Eigentum, für das du die nötigen Rechte hast.
Das Creative darf nicht den Eindruck erwecken, OpenAI oder ChatGPT würden dein Produkt empfehlen, zertifizieren oder offiziell unterstützen, wenn das nicht stimmt.
Gestalte das Motiv nicht so, dass Nutzer es für eine echte ChatGPT-Antwort oder einen normalen Bestandteil der Oberfläche halten könnten.
KI-Unterstützung für Creatives
Ads Manager kann vorhandene Website-Metadaten nutzen, um Bild, Titel und Beschreibung für einen Anzeigenentwurf vorauszufüllen. OpenAI weist ausdrücklich darauf hin, dass dieser vorgeschlagene Entwurf dabei keine neuen Bilder oder Texte mit KI erzeugt. Zusätzlich entwickelt OpenAI seine KI-gestützten Creative-Werkzeuge weiter. Deshalb solltest du immer unterscheiden, ob ein vorhandenes Website-Asset übernommen oder tatsächlich ein neues Creative erzeugt beziehungsweise angepasst wurde.
Wenn Landingpage, Meta-Daten und Bildmaterial bereits sauber aufgebaut sind, kann der vorgeschlagene Entwurf Zeit sparen. Sind die vorhandenen Bilder beliebig oder veraltet, übernimmt der Entwurf genau diese Schwäche.
Beurteile ein erzeugtes oder angepasstes Bild nicht nur danach, ob es professionell aussieht. Prüfe Produktdetails, Nutzung, Größenverhältnisse, Text im Bild, Markenrechte und jede Aussage, die visuell suggeriert wird.
Je konkreter das reale Produkt ist, desto strenger die Kontrolle. Eine KI darf aus einem normalen Schreibtisch keinen höhenverstellbaren machen, aus drei Kursmodulen keine zehn oder aus einer Dienstleistung kein Ergebnis versprechen, das du gar nicht anbietest.
Promptvorlagen für eigene Bildideen
Wenn du Bild-KI für erste Creative-Ideen nutzt, sollte dein Prompt nicht nur Stil und Farbe enthalten. Viel wichtiger sind Angebot, Kundensituation, sichtbarer Nutzen und das, was ausdrücklich nicht dargestellt werden soll.
Nutze die tatsächliche Nutzungssituation als Ausgangspunkt.
Erstelle ein quadratisches Werbemotiv für [Produkt]. Zeige das Produkt deutlich in der Situation [konkreter Anwendungsfall]. Wichtig sichtbar: [entscheidende Eigenschaft]. Ruhiger Hintergrund, wenige Elemente, kein zusätzlicher Werbetext, keine erfundenen Produktfunktionen.Zeige lieber den Inhalt als nur ein dekoratives Gerät.
Erstelle ein quadratisches Anzeigenmotiv für [Kurs/E-Book/Vorlage]. Im Mittelpunkt stehen [2–3 konkrete Inhalte]. Zeige eine glaubwürdige Vorschau auf das Produkt. Keine generischen Erfolgsbilder, kein Geldregen, keine unrealistischen Ergebnisse, kein überladener Text.Konzentriere dich auf eine Funktion statt auf das ganze Dashboard.
Entwickle eine quadratische Creative-Idee für [Software]. Kundensituation: [Problem]. Zeige visuell nur die Funktion [Feature], die dieses Problem unterstützt. Klarer Fokus, UI gut lesbar, keine erfundenen Funktionen oder Kennzahlen.Zeige, was die Person tatsächlich buchen kann.
Erstelle eine quadratische Bildidee für [Dienstleistung]. Zeige eine realistische Situation während oder rund um die Leistung. Zielgruppe/Situation: [Kontext]. Keine Vorher-Nachher-Übertreibung, keine Garantie, keine Darstellung von Leistungen, die nicht Bestandteil des Angebots sind.Für Onlineshops besonders wichtig
OpenAI bietet inzwischen Kampagnen aus Produkt-Feeds an. Diese Formate können Produktbild, Titel, Sternebewertung, Preis, Angebotspreis und Marke darstellen. OpenAI schreibt, dass Anzeigen aus Produkt-Feeds bisher zu den stärkeren Anzeigen im Programm gehören.
Wenn das Produktbild im Feed schlecht ausgeschnitten, veraltet oder uneindeutig ist, skaliert genau dieses Problem mit dem Feed.
OpenAI beschreibt die aktuelle Anzeigenvorlage für Feed-Kampagnen so, dass dort derzeit die Bildauswahl festgelegt wird. Anschließend solltest du die Produktvorschau prüfen, damit Titel, Beschreibung und Bild zusammenpassen.
Preis, Angebotspreis, Verfügbarkeit, Produktdaten und Landingpage müssen mit dem tatsächlich beworbenen Artikel übereinstimmen. Das Creative endet nicht an der Bildkante.
Neues visuelles Format · Oktober 2026
Die Ankündigung vom 5. Oktober gibt bereits eine klare kreative Richtung vor – auch wenn die technischen Details des neuen Formats noch nicht allgemein veröffentlicht wurden.
Das Bild kann zeigen, welche Ideen oder Möglichkeiten ein Produkt eröffnet – nicht nur, wie die Verpackung aussieht.
OpenAI nennt ausdrücklich Bilder, die zeigen, wie Produkte genutzt werden. Das spricht für reale Anwendungsszenen statt rein dekorativer Markenmotive.
Bei Dienstleistungen kann das Creative vermitteln, welches Erlebnis möglich wird – solange es das tatsächliche Angebot korrekt darstellt.
Der erste Test startet in den USA während der Bildgenerierung. Solange OpenAI keine breiten Specs veröffentlicht, solltest du bestehende Standard-Creatives nicht auf ein nur vermutetes neues Format umbauen.
Was externe Daten und Tests ergänzen
OpenAIs eigene Hilfe liefert die Grundregeln. Externe Analysen zeigen zusätzlich, wie Werbetreibende den jungen Kanal praktisch nutzen. Diese Daten sind keine Garantie für dein Konto, aber sie liefern sinnvolle Hypothesen für eigene Tests.
Graphite hat gemeinsam mit Similarweb eine große Bestandsaufnahme veröffentlicht. Die Analyse umfasst rund 98.000 Anzeigen von mehr als 500 Werbetreibenden. Eine der Empfehlungen daraus: Creatives schrittweise ausbauen. Mehr Varianten können zusätzliche Impression-Abdeckung schaffen, aber es gibt keine feste „richtige“ Anzahl.
Graphite & Similarweb Report ansehen ↗Graphite berichtet aus eigenen Kampagnen, dass Creative mit einer konkreten, schnellen Lösung für eine schmerzhafte Aufgabe besser abschnitt als rein feature- oder positionierungsgetriebene Werbung. Für Bilder heißt das: Zeige Problem, Anwendung oder Entscheidungshilfe – nicht nur Markenästhetik.
Graphite Creative Playbook ansehen ↗InterTeam berichtet aus B2B-SaaS-Kampagnen, dass einfache Vergleichs-Creatives zusammen mit klarer nutzenorientierter Copy besonders gut funktionierten, wenn Nutzer bereits Wettbewerber verglichen oder nach Alternativen suchten. Das ist ein Agentur-Case und deshalb eine Testidee – kein allgemeingültiger Benchmark.
InterTeam Case Study ansehen ↗OpenAI selbst empfiehlt Bilder, die einfach, relevant und zur Werbebotschaft passend sind. Diese nüchterne Vorgabe ist wichtiger, als sie klingt: Ein visuell spektakuläres Creative verliert seinen Wert, wenn Titel, Text und Zielseite eine andere Geschichte erzählen.
OpenAI Best Practices ansehen ↗Creative-Testplan
Wenn du nur Hintergrundfarbe, Zoom oder einen kleinen Text austauschst, lernst du wenig darüber, welche visuelle Botschaft funktioniert. Beginne mit deutlich unterscheidbaren Konzepten.
Das Angebot selbst steht klar im Mittelpunkt.
Das Angebot wird in der konkreten Kundensituation gezeigt.
Ein wichtiger praktischer Vorteil wird sichtbar gemacht.
Das Bild hilft beim Vergleichen, Einordnen oder Auswählen.
Wenn Variante B deutlich besser funktioniert als A, weißt du: Die Anwendungssituation ist wahrscheinlich wichtiger als das reine Produktfoto. Erst danach lohnt es sich, innerhalb dieses Konzepts Ausschnitt, Hintergrund oder kleine Designelemente gegeneinander zu testen.
Für einen sauberen Bildtest sollten Titel, Beschreibung, Context Hints und Landingpage möglichst gleich bleiben. Sonst testest du mehrere Variablen gleichzeitig.Creative-Leistung auswerten
Ein Creative kann sehr viele Klicks erzeugen und trotzdem die falschen Erwartungen wecken. Deshalb sollte die Bewertung nicht bei der CTR enden.
Zeigt, ob das Creative zusammen mit dem Text Interesse am Klick erzeugt.
Zeigt, ob die geklickte Erwartung auch nach dem Klick zur gewünschten Handlung führt.
Hilft zu beurteilen, ob das Creative wirtschaftlich relevante Aktionen bringt.
Besonders bei Dienstleistungen und B2B zählt nicht nur die Menge, sondern ob die richtigen Personen anfragen.
Zehn häufige Creative-Fehler
Das Motiv könnte zu zwanzig verschiedenen Angeboten gehören und erklärt nichts über dein eigenes.
Produkt, Text, Icons, Badge, Logo, Preis und fünf Vorteile kämpfen gleichzeitig um Aufmerksamkeit.
Ein komplettes Dashboard auf kleiner Fläche zeigt theoretisch viel, praktisch aber nichts.
Das Bild zeigt Luxus, der Text verspricht eine günstige Einsteigerlösung – oder umgekehrt.
Das Produkt wird in einer Situation gezeigt, für die es gar nicht gedacht oder freigegeben ist.
Das Creative suggeriert Erfolg, Wirkung oder Resultate, die das Angebot nicht zuverlässig liefern kann.
Logos oder geschützte Marken-Assets dürfen nicht einfach zur Vergleichs- oder Vertrauenssteigerung eingebaut werden.
Das Bild darf nicht so aussehen, als sei es eine echte ChatGPT-Antwort oder ein offizielles OpenAI-Element.
Ein auffälliges Bild kann Neugier erzeugen und trotzdem schlechte Conversions verursachen.
Mehr Dateien bedeuten nicht automatisch mehr Lerngewinn. Teste unterschiedliche Creative-Ideen.
Richtlinien & Freigabe
Die Werberichtlinien gelten für das gesamte Werbeerlebnis. Ein erlaubtes Produkt macht ein irreführendes Creative nicht automatisch zulässig.
Keine unbelegten Aussagen oder visuellen Versprechen zu Funktionen, Preisen, Ergebnissen, Zugehörigkeiten oder Vergleichen.
Schockierende, vulgäre oder anderweitig unzulässige Inhalte können zur Ablehnung führen – selbst wenn das beworbene Produkt grundsätzlich erlaubt ist.
Nutze nur Marken, Logos und sonstiges geistiges Eigentum, das dir gehört oder für das du eine entsprechende Nutzungserlaubnis hast.
Bild, Text und Landingpage dürfen nicht erst harmlos wirken und nach dem Klick ein anderes oder unzulässiges Angebot präsentieren.
Vor dem Hochladen
Das aktuelle Standard-Creative ist auf 1:1 ausgelegt.
Das Bild nutzt eines der aktuell unterstützten Formate.
Die Datei liegt innerhalb der aktuellen OpenAI-Vorgabe.
Das zentrale Motiv ist auch bei kleiner Darstellung verständlich.
Das Bild unterstützt dieselbe Kundensituation wie Context Hint und Text.
Keine unnötigen Texte, Icons oder konkurrierenden Botschaften.
Keine erfundenen Funktionen, falschen Ergebnisse oder irreführenden Szenen.
Bilder, Logos, Marken und verwendete Assets dürfen rechtmäßig genutzt werden.
Der Klick führt genau zu dem Angebot, das das Bild erwarten lässt.
Du weißt, welche Creative-Idee du mit dieser Variante überprüfen willst.
Wenn das Bild technisch nicht akzeptiert wird
Gerade beim Bulk-Upload kann ein gutes Creative trotzdem an der Technik scheitern. OpenAI verlangt eine öffentlich erreichbare Bild-URL, die direkt zur unterstützten Bilddatei führt.
Die URL sollte die Bilddatei öffnen – nicht eine Webseite, auf der das Bild nur eingebettet ist.
Keine Anmeldung, kein geschützter Dateibereich und keine Zugriffssperre, die OpenAI daran hindert, das Bild abzurufen.
PNG oder JPG, quadratisch und nicht größer als 1200 × 1200 Pixel. Bei Problemen nicht nur den Dateinamen, sondern die tatsächliche Datei kontrollieren.
Passende nächste Schritte
Plane saubere Creative- und Texttests, damit du erkennst, welche Botschaft tatsächlich besser funktioniert.
Anzeigen testen →Bild und Text können nur funktionieren, wenn die Zielseite das Versprechen anschließend konsequent einlöst.
Landingpage prüfen →Prüfe Titel und Beschreibung gemeinsam mit dem Creative – nicht als zwei voneinander getrennte Aufgaben.
Anzeigentexte optimieren →Für Strategie und praktische Umsetzung
Für Kundensituationen, Context Hints, Werbebotschaften, Prompts, Creative-Ideen und die strategische Vorbereitung deiner Anzeigenvarianten.
ChatGPT-Ads-Leitfaden ansehen →Mehr als 70 eigene Screenshots zeigen dir die Oberfläche und den praktischen Aufbau von Konto, Kampagne, Anzeigengruppe und Anzeigen.
Praxisguide ansehen →Häufige Fragen
Für das aktuelle Standardformat nennt OpenAI ein quadratisches Bild mit maximal 1200 × 1200 Pixel. Unterstützt werden PNG und JPG. Für den Bulk-Upload muss die Bild-URL öffentlich erreichbar sein und direkt zur Bilddatei führen.
Für das derzeit dokumentierte Standard-Creative im Bulk-Upload ja. OpenAI verlangt dort ein quadratisches Bild. Das neu angekündigte visuelle Anzeigenformat vom 5. Oktober 2026 ist davon zu unterscheiden; dafür sind noch keine allgemein verfügbaren technischen Creative-Spezifikationen veröffentlicht.
OpenAI nennt aktuell PNG und JPG als unterstützte Bildformate für Standardanzeigen.
OpenAI veröffentlicht derzeit keine feste Prozentgrenze für Text-Overlays. Die offiziellen Best Practices empfehlen jedoch einfache, relevante und nicht überladene Bilder. Kurzer, hilfreicher Bildtext kann sinnvoll sein; große Textblöcke oder die Wiederholung des kompletten Anzeigentitels sind meist unnötig.
KI kann für Creative-Ideen oder Bildvarianten genutzt werden, solange das Ergebnis korrekt, rechtmäßig und richtlinienkonform ist. Prüfe insbesondere, ob Produktfunktionen, Marken, Personen, Ergebnisse und Anwendungssituationen wahrheitsgemäß dargestellt sind.
OpenAI kündigte am 5. Oktober 2026 ein zusätzliches visuelles Anzeigenformat an, das Produkte und Dienstleistungen stärker über Inspiration, Nutzung und mögliche Erlebnisse darstellen soll. Der erste Test startet im Laufe des Oktobers 2026 mit einer ersten Gruppe von Werbetreibenden in den USA während der Bildgenerierung in ChatGPT.
Teste zunächst unterschiedliche Creative-Konzepte, zum Beispiel Produktfoto, Anwendungssituation, sichtbaren Nutzen oder Entscheidungshilfe. Erst wenn du weißt, welches Konzept besser funktioniert, lohnt sich die Feinoptimierung von Hintergrund, Ausschnitt oder Design.
Die CTR zeigt, ob Bild und Text zum Klick motivieren. Sie reicht aber nicht aus. Prüfe zusätzlich Conversion-Rate, Kosten pro gewünschtem Ergebnis und bei Leads auch deren Qualität. Ein auffälliges Creative kann viele Klicks erzeugen und trotzdem wirtschaftlich schwach sein.
Quellen & Recherche
Technische Anforderungen und Richtlinien stammen aus aktuellen OpenAI-Quellen. Graphite/Similarweb und InterTeam ergänzen diese Grundlagen um Daten und Erfahrungen aus realen ChatGPT-Ads-Kampagnen. Externe Fallstudien werden hier als Testhinweise genutzt, nicht als allgemeingültige Leistungsversprechen.