Amazon Ads · Schritt 9 · Product Targeting

Amazon Ads Product Targeting: So bewirbst du dein Produkt direkt bei passenden Konkurrenzprodukten und Kategorien

Du willst nicht nur auf Keywords bieten, sondern deine Anzeige auch dort zeigen, wo Käufer bereits ähnliche Produkte ansehen? Genau dafür gibt es Product Targeting. Statt einen Suchbegriff auszuwählen, bestimmst du konkrete Produkte, ASINs oder Kategorien, bei denen deine Anzeige erscheinen kann.

Auf dieser Seite lernst du von Anfang an, was eine ASIN ist, wie sich Product Targeting von Keyword-Targeting unterscheidet, welche Konkurrenzprodukte du auswählen solltest und wie du aus automatischen Kampagnen neue ASIN-Targets findest.

Von Luisa Luer – SEA-Expertin seit 2014

Zuerst verstehen

Was ist Amazon Product Targeting? Du zielst auf Produkte statt nur auf Suchbegriffe

Product Targeting ist eine Form des manuellen Targetings bei Sponsored Products. Du sagst Amazon nicht nur „zeige meine Anzeige bei diesem Keyword“, sondern zum Beispiel „zeige meine Anzeige bei diesem konkreten Produkt oder in dieser Kategorie“.

Produkt

Einzelne ASIN auswählen

Du kannst ein bestimmtes Produkt als Target hinterlegen – zum Beispiel eine konkrete Yogamatte eines Wettbewerbers.

Kategorie

Eine ganze Produktgruppe ansprechen

Statt einzelne Produkte auszuwählen, kannst du eine passende Kategorie targeten und sie anschließend weiter eingrenzen.

Verfeinerung

Marke, Preis, Bewertungen & weitere Merkmale

Amazon erlaubt bei Kategorie-Targeting zusätzliche Filter, zum Beispiel nach Marke, Preisspanne, Sternebewertung oder Prime-Berechtigung.

Wo kann deine Anzeige erscheinen?

Bei Product Targeting kann deine Sponsored-Products-Anzeige unter anderem auf Produktdetailseiten des anvisierten Produkts und auf passenden Suchergebnisseiten erscheinen. Die konkrete Ausspielung bestimmt Amazon anhand Auktion und Relevanz.

Der Unterschied

Keyword-Targeting oder Product Targeting: Worauf bietest du eigentlich?

Beide Varianten sind manuelles Targeting. Der Unterschied liegt darin, was du Amazon als Werbeziel vorgibst.

Keyword-Targeting

Du wählst Suchbegriffe aus, zum Beispiel „yogamatte rutschfest“. Amazon versucht deine Anzeige mit passenden Einkaufsanfragen der Nutzer abzugleichen.

  • gut für konkrete Suchintentionen
  • Broad, Phrase und Exact möglich
  • Suchbegriffe stehen im Mittelpunkt

Product Targeting

Du wählst konkrete Produkte, ASINs oder Kategorien aus. Deine Anzeige kann dann in passenden Produkt- und Suchumfeldern erscheinen.

  • gut für Konkurrenz- und Produktumfelder
  • einzelne ASINs oder ganze Kategorien
  • Produktvergleich steht stärker im Mittelpunkt
Du musst dich nicht dauerhaft für nur eine Variante entscheiden

Keyword-Targeting und Product Targeting können parallel eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass du später erkennen kannst, welcher Targeting-Typ Klicks, Verkäufe und Werbekosten verursacht.

Grundbegriff für Anfänger

Was ist eine ASIN? Die Produkt-ID bei Amazon

ASIN steht für „Amazon Standard Identification Number“. Sie identifiziert ein Produkt beziehungsweise eine Produktdetailseite bei Amazon. Genau diese ASIN kannst du beim Product Targeting als konkretes Werbeziel verwenden.

Wo findest du die ASIN?

Auf der Amazon-Produktseite findest du sie in den Produktinformationen. Bei vielen Produkten steckt sie außerdem direkt in der URL.

Warum brauchst du sie?

Wenn du genau ein bestimmtes Konkurrenzprodukt targeten willst, kannst du dessen ASIN als Ziel auswählen.

ASIN ≠ Keyword

Ein Keyword beschreibt eine Suche. Eine ASIN bezeichnet ein konkretes Produkt. Beides kann in Sponsored Products genutzt werden, aber auf unterschiedliche Weise.

In der Amazon-Ads-Konsole

Product Targeting einrichten: So kommst du von „Kampagne erstellen“ zum ersten Target

Für Product Targeting brauchst du eine Sponsored-Products-Kampagne mit manuellem Targeting. Danach wählst du nicht „Keyword-Targeting“, sondern „Produkt-Targeting“.

01

Sponsored Products erstellen

Öffne den Kampagnen-Builder und starte eine Sponsored-Products-Kampagne.

02

Manuelles Targeting wählen

Product Targeting gehört zum manuellen Targeting. Amazon wählt die Targets hier nicht vollständig für dich aus.

03

Produkt-Targeting auswählen

Jetzt entscheidest du dich für Produkte und Kategorien statt für Keyword-Targeting.

04

Targets und Gebote festlegen

Wähle einzelne Produkte oder Kategorien aus und lege fest, wie viel du maximal für einen Klick bieten möchtest.

Du willst nicht jede Amazon-Ads-Einstellung einzeln zusammensuchen?

Im Amazon Ads Praxisleitfaden verbindest du Keyword-Targeting, Product Targeting, Research- und Performance-Kampagnen, Gebote, ACoS und Suchbegriffberichte zu einem vollständigen Arbeitsablauf.

Amazon Ads Praxisleitfaden ansehen
Targets finden

Welche Produkte solltest du targeten? Drei einfache Wege für den Start

Du musst nicht blind hunderte ASINs sammeln. Amazon nennt drei besonders naheliegende Ausgangspunkte: Daten aus automatischen Kampagnen, vorgeschlagene Targets und Kategorie-Targeting.

1 · ASINs aus Auto-Kampagnen

Im Suchbegriffbericht automatischer Kampagnen können konkrete ASINs auftauchen, die Klicks oder Conversions ausgelöst haben. Solche Produkte kannst du anschließend gezielt in eine Product-Targeting-Kampagne übernehmen.

2 · Amazons vorgeschlagene Targets

Beim Erstellen einer Product-Targeting-Kampagne zeigt Amazon vorgeschlagene Produkte an. Diese Empfehlungen basieren unter anderem auf dem Einkaufsverhalten rund um dein beworbenes Produkt.

3 · Mit einer Kategorie starten

Du kannst zunächst eine passende Kategorie ansprechen. Im Bericht siehst du anschließend, welche einzelnen ASINs innerhalb dieser Kategorie tatsächlich Klicks oder Verkäufe gebracht haben.

Wichtig: Eine vorgeschlagene ASIN ist noch kein Gewinner

Amazon liefert dir mögliche Targets. Ob ein Produkt für dich wirtschaftlich funktioniert, zeigen erst deine eigenen Klick-, Conversion- und ACoS-Daten.

Konkurrenzprodukte auswählen

Nicht jede Konkurrenz-ASIN ist ein gutes Target: Prüfe zuerst, ob ein Käufer dein Angebot überhaupt wählen könnte

Bei Konkurrenz-Targeting landet deine Anzeige in einem Umfeld, in dem der Käufer bereits ein anderes Produkt betrachtet. Deine Produktseite muss deshalb im direkten Vergleich bestehen können.

Ähnliche Nutzung

Targete eher Produkte, die denselben Einsatzzweck haben. Eine Gymnastikmatte für Kinder ist nicht automatisch ein sinnvoller Wettbewerber für eine Yoga-Matte für Erwachsene.

Preis realistisch vergleichen

Wenn dein Produkt 29,90 € kostet und das Konkurrenzprodukt 9,99 €, muss dein Listing einen sehr klaren Mehrwert zeigen. Sonst bezahlst du möglicherweise für viele Vergleichsklicks ohne Kauf.

Bilder und Bewertungen mitdenken

Seller berichten häufig, dass Konkurrenz-Targeting schlechter konvertiert, wenn das eigene Listing im direkten Vergleich bei Hauptbild, Bewertungen oder Angebot deutlich schwächer wirkt. Das ist ein Praxisindikator, keine Garantie.

Produktvorteil muss sichtbar sein

Wenn deine Matte dicker, leichter, günstiger oder mit Zubehör ausgestattet ist, sollte dieser Unterschied auf der Produktseite schnell erkennbar sein.

Competitor Targeting ist kein Ersatz für ein schwaches Listing

Wenn Nutzer auf deine Anzeige klicken, anschließend aber ein deutlich überzeugenderes Konkurrenzangebot sehen, kann die Kampagne trotz passender ASINs unwirtschaftlich werden. Prüfe deshalb vor dem Skalieren immer Listing, Preis, Bewertungen und Conversion.

Breiter starten

Kategorie-Targeting: Mehr Reichweite, aber weniger Kontrolle als bei einzelnen ASINs

Mit Kategorie-Targeting musst du nicht jedes Produkt einzeln auswählen. Du erreichst eine größere Produktgruppe und kannst diese anschließend mit Filtern eingrenzen.

Nach Marke eingrenzen

Wenn du nur Produkte bestimmter Marken erreichen möchtest, kannst du Kategorien entsprechend verfeinern.

Nach Preis oder Bewertungen filtern

Amazon nennt unter anderem Preisspanne und Sternebewertungen als mögliche Verfeinerungen.

Erst breit lernen, dann enger werden

Aus den Berichten kannst du später einzelne ASINs erkennen, die besonders relevante Klicks oder Conversions liefern.

Kategorie-Targeting eignet sich besonders zum Entdecken

Amazon empfiehlt breitere Kategorien und mehr ASINs eher für Reichweite und Bekanntheit. Wenn du stärker auf Conversion fokussierst, empfiehlt Amazon, Kategorie-Targeting enger einzusetzen und stärker mit einzelnen ASINs zu arbeiten.

Vier einfache Einsatzfälle

Product Targeting kann mehr als Konkurrenzwerbung: Diese Strategien solltest du kennen

Product Targeting kann je nach Ziel unterschiedlich eingesetzt werden. Amazon nennt unter anderem Markteroberung, Cross-Selling und Schutz der eigenen Marke beziehungsweise Produktumfelder.

Konkurrenzprodukte targeten

Du wirbst bei Produkten, die dein Käufer wahrscheinlich ebenfalls in Betracht zieht. Das funktioniert besonders dann, wenn dein Angebot im direkten Vergleich konkurrenzfähig ist.

Eigene Produkte schützen

Du kannst eigene Produktdetailseiten bewusst mit weiteren passenden Produkten aus deinem Sortiment besetzen und damit Cross-Selling beziehungsweise Markenverteidigung unterstützen.

Ergänzende Produkte erreichen

Bei Cross-Selling targetest du Produkte, die zu deinem Angebot passen – zum Beispiel Yoga-Blöcke oder Gurte, wenn dein Produkt eine Yogamatte ist.

Neue Märkte ohne reine Keyword-Übersetzung testen

Amazon nennt Product Targeting auch als Option für ausländische Marktplätze, wenn du bei der ersten Recherche nicht nur auf übersetzte Keywords angewiesen sein möchtest.

Nach dem Start

Welche ASINs funktionieren wirklich? Klicks allein reichen nicht

Sobald die Kampagne Daten sammelt, musst du unterscheiden: Welche Targets bringen nur Traffic und welche führen zu wirtschaftlich sinnvollen Verkäufen?

Was du siehst Mögliche Bedeutung Was du als Nächstes prüfst Mögliche Aktion
Impressions, kaum Klicks Target wird erreicht, Anzeige überzeugt im Umfeld aber wenig Hauptbild, Preis, Bewertungen, Produktfit Target oder Gebot prüfen; Listingvergleich ansehen
Klicks, keine Verkäufe Interesse ist vorhanden, aber Käufer entscheiden sich nicht für dein Angebot Conversion, Preis, Listing, direkte Vergleichbarkeit nicht automatisch sofort pausieren; erst genügend Daten und Wirtschaftlichkeit prüfen
Verkäufe, hoher ACoS Target kann verkaufen, ist aktuell aber teuer CPC, Conversion, Break-even-ACoS, Gebot Gebot reduzieren oder Target enger steuern
Verkäufe, ACoS im Ziel Target ist ein Kandidat für gezieltere Steuerung Datenmenge und Stabilität separat beobachten und kontrolliert ausbauen
Keine starre Klickzahl entscheidet für jede Kampagne

Ein Target mit drei Klicks ist selten belastbar bewertet. Eine pauschale Grenze wie „nach X Klicks immer pausieren“ ignoriert aber Preis, Conversion, Marge, Tantieme und CPC. Nutze deshalb deine wirtschaftlichen Kennzahlen statt einer universellen Zahl.

Einsteiger-Workflow

Von der ersten ASIN bis zur gezielten Product-Targeting-Kampagne: So gehst du Schritt für Schritt vor

Für den Start brauchst du keine riesige Liste. Ein überschaubarer Test ist leichter zu kontrollieren und liefert dir klarere Daten.

01
Passende Produkte sammeln

Starte mit ähnlichen Konkurrenzprodukten, Amazon-Vorschlägen oder ASINs aus Auto-Kampagnen.

02
Produktfit prüfen

Preis, Nutzen, Bewertungen, Bilder und Zielgruppe vergleichen.

03
Manuelle Kampagne anlegen

Sponsored Products → Manuell → Produkt-Targeting.

04
Daten sammeln

Impressions, Klicks, Bestellungen, CPC und ACoS beobachten.

05
Gewinner gezielter steuern

Starke ASINs separat weiterführen; schwache Targets prüfen oder reduzieren.

Anfängerfehler vermeiden

Product Targeting kostet schnell Geld, wenn du nur auf „Konkurrenz“ statt auf Kaufwahrscheinlichkeit schaust

Gute Targets sind nicht einfach die größten Produkte deiner Kategorie. Entscheidend ist, ob der Käufer nach dem Klick einen plausiblen Grund hat, dein Angebot zu wählen.

1 · Riesige ASIN-Liste ohne Auswahl

Zu viele beliebige Targets machen es schwer, später zu erkennen, welche Produkte wirklich funktionieren.

2 · Unvergleichbare Produkte targeten

Nur weil zwei Produkte in derselben Kategorie stehen, haben sie noch nicht dieselbe Zielgruppe oder Kaufabsicht.

3 · Konkurrenzlisting nie öffnen

Prüfe vorab, was der Käufer sieht: Preis, Bewertungen, Hauptbild, Lieferumfang und Positionierung.

4 · Kategorie zu breit laufen lassen

Breite Kategorien können Reichweite bringen, aber auch viele unpassende Produktumfelder erzeugen. Verfeinerungen helfen.

5 · Verkäufe ohne ACoS bewerten

Ein Target kann Verkäufe bringen und trotzdem unwirtschaftlich sein. Prüfe Werbekosten und Break-even.

6 · Product Targeting wie Keyword-Targeting behandeln

Hier konkurriert dein Angebot stärker im direkten Produktvergleich. Listing und Angebot sind deshalb besonders wichtig.

Seller-Erfahrungen

Was Verkäufer bei Konkurrenz-ASINs beobachten: Das Produktumfeld allein macht noch keine Conversion

Aktuelle Community-Beiträge zeigen immer wieder denselben Praxispunkt: Product Targeting kann Bestellungen bringen, aber ein schlechter Vergleich zwischen deinem Listing und dem Zielprodukt kann die Conversion deutlich erschweren.

AmazonFBA · 2026

Preis und Bewertungen beeinflussen den direkten Vergleich

In einer aktuellen Diskussion berichten Seller, dass Konkurrenz-Targeting schlechter konvertieren kann, wenn das eigene Produkt gegenüber dem Zielprodukt bei Preis, Reviews oder Hauptbild deutlich schwächer wirkt.

AmazonFBA · 2025/2026

Ein gutes ASIN-Target kann langsam, aber konstant verkaufen

Verkäufer berichten auch von einzelnen Konkurrenz-ASINs, die wiederholt Bestellungen liefern, obwohl das Volumen begrenzt bleibt. Mehr Budget allein erzeugt dann nicht automatisch mehr Reichweite.

Praxis-Hinweis

Category Targeting kann schwanken

Community-Berichte zeigen, dass Reichweite und Impressions bei Kategorien nicht dauerhaft stabil sein müssen. Beurteile deshalb nicht nur einen einzelnen Tag, sondern beobachte Entwicklung und Wirtschaftlichkeit über einen sinnvollen Zeitraum.

Seller-Erfahrungen sind keine Amazon-Regel

Solche Berichte helfen bei der Fehlersuche, ersetzen aber nicht deine eigenen Kampagnendaten. Besonders Aussagen über Ursachen von Performance-Schwankungen sind häufig nur Vermutungen einzelner Verkäufer.

KDP & Bücher

Product Targeting für Bücher: Ähnliche Titel und relevante Produktseiten gezielt testen

Auch Autoren können Sponsored Products nutzen. Statt nur auf Suchbegriffe zu bieten, können passende Buch-ASINs als Produktziele interessant sein – zum Beispiel ähnliche Titel, Themen oder direkte Alternativen für dieselbe Leserschaft.

Ähnliche Bücher statt beliebige Bestseller

Ein Bestseller ist nicht automatisch ein gutes Target. Genre, Thema, Zielgruppe, Preis und Format sollten zum eigenen Buch passen.

Tantieme statt Produktmarge beachten

Bei Büchern solltest du Werbekosten gegen deine tatsächliche Tantieme bewerten. Ein ACoS, der für einen physischen Seller funktioniert, kann für KDP zu hoch sein.

Nächster Schritt

Du weißt jetzt, wo deine Anzeigen erscheinen sollen – als Nächstes lernst du, was du bewusst ausschließt

Schritt 10 behandelt negative Keywords und negatives Produkt-Targeting. Damit reduzierst du unpassende Suchanfragen und Produktumfelder, statt nur neue Targets hinzuzufügen.

ASINs finden, testen und gezielt ausbauen
Product Targeting ist nur ein Teil – im Praxisleitfaden baust du daraus eine vollständige Amazon-Ads-Struktur

Der Amazon Ads Praxisleitfaden verbindet Keyword-Recherche, Auto-, Broad-, Phrase-, Exact- und Product-Targeting mit Research- und Performance-Kampagnen, manueller Gebotssteuerung, ACoS, Break-even, Suchbegriffauswertung und Skalierung – auf über 100 Seiten und für Seller sowie KDP.

ASIN-Targets Konkurrenzprodukte und Product Targets sinnvoll auswählen.
Research & Performance Tests und bestätigte Gewinner sauber trennen.
Manuelle Gebote Gebote bewusst erhöhen, senken oder unverändert lassen.
Tracking-Vorlage Änderungen und Ergebnisse nachvollziehbar dokumentieren.
ACoS & Break-even Verkäufe von echter Wirtschaftlichkeit unterscheiden.
Seller + KDP Unterschiede bei Marge, Tantieme und Kampagnenlogik berücksichtigen.
Amazon Ads Praxisleitfaden ansehen
Amazon Ads Praxisleitfaden von Online Marketing Woman
Auf Amazon sichtbar werden
Auf Amazon sichtbar werden: Alle 20 Themen von Keywords & Listing bis Amazon Ads.

Der Lernweg führt dich von Keyword-Recherche, Amazon SEO, Listing-Optimierung und Helium 10 bis zu Amazon Ads, Targeting, Geboten, Kennzahlen, Optimierung und Skalierung. Die aktuelle Seite ist gelb markiert.

01 Fundament: Keywords, SEO, Listing & Recherche
02 Amazon Ads starten: Grundlagen, Anzeigenformate & Targeting
03 Kampagnen steuern: Struktur, Gebote & Placements
04 Wirtschaftlichkeit, Auswertung & Optimierung
05 Wachstum: Amazon Ads skalieren

Stabile Gewinner kannst du anschließend kontrolliert ausbauen, ohne Wirtschaftlichkeit und Überblick zu verlieren.

Wenn du ganz am Anfang stehst, starte mit Keywords → Amazon SEO → Listing → Helium 10. Danach beginnt mit „Amazon Ads verstehen“ der bezahlte Teil des Lernwegs.
Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Amazon Ads Product Targeting

Was ist Product Targeting bei Amazon Ads?

Product Targeting ist eine Form des manuellen Targetings bei Sponsored Products. Statt nur Keywords auszuwählen, kannst du konkrete Produkte, ASINs, Kategorien, Marken oder andere Produktmerkmale als Werbeziele verwenden.

Was ist eine ASIN?

ASIN steht für Amazon Standard Identification Number. Sie ist die eindeutige Produktkennung eines Artikels beziehungsweise einer Produktdetailseite auf Amazon und kann beim Product Targeting als konkretes Target verwendet werden.

Was ist der Unterschied zwischen Keyword-Targeting und Product Targeting?

Beim Keyword-Targeting wählst du Suchbegriffe aus. Beim Product Targeting wählst du konkrete Produkte oder Kategorien aus, in deren Umfeld deine Sponsored-Products-Anzeige erscheinen kann.

Wie finde ich gute ASINs für Product Targeting?

Du kannst passende Konkurrenzprodukte manuell recherchieren, Amazons vorgeschlagene Targets verwenden oder ASINs aus dem Suchbegriffbericht automatischer Kampagnen übernehmen, wenn diese bereits relevante Klicks oder Conversions erzeugt haben.

Ist Kategorie-Targeting besser als einzelne ASINs?

Nicht grundsätzlich. Kategorie-Targeting bietet mehr Reichweite und eignet sich gut zum Entdecken neuer Produktumfelder. Einzelne ASINs geben dir mehr Kontrolle und sind besonders interessant, wenn du bereits weißt, welche Produkte relevant sind.

Kann Product Targeting auch bei Konkurrenzprodukten funktionieren?

Ja. Amazon nennt die Ausrichtung auf Wettbewerber ausdrücklich als mögliche Product-Targeting-Strategie. Ob sie für dich wirtschaftlich funktioniert, hängt unter anderem davon ab, wie gut dein Angebot im direkten Vergleich bei Preis, Listing, Bewertungen und Conversion abschneidet.

Quellen & Seller-Erfahrungen

Offizielle Amazon-Informationen und Praxiserfahrungen von Sellern

Amazon-Quellen liefern die aktuellen Targeting-Funktionen und Empfehlungen. Seller-Beiträge werden nur als Erfahrungswerte genutzt und nicht als allgemeingültige Regel dargestellt.

Amazon kann Product-Targeting-Optionen, Filter, Berichte, Platzierungen und Gebotsfunktionen verändern. Beispiele dienen der Erklärung und sind keine Garantie für Ausspielung, Klicks oder Profitabilität. Seller-Erfahrungen sind Einzelfälle und müssen mit deinen eigenen Kampagnendaten geprüft werden.