Typisches Merkmal im Link
In einem getaggten Amazon-Link findest du normalerweise deine vollständige Store- oder Tracking-ID.
...amazon.de/...&tag=DEINE-ID-21Dein Amazon-Link öffnet sich, aber im PartnerNet erscheinen keine Klicks? Du siehst Bestellungen, aber keine Provision? Oder der Link-Checker behauptet plötzlich, dein Link sei ungültig? Nicht jedes dieser Probleme bedeutet, dass dein Tracking kaputt ist.
Auf dieser Seite gehst du die häufigsten Fehler Schritt für Schritt durch – vom Partnerlink und der Tracking-ID über Berichtsverzögerungen bis zu Bestellungen, die noch nicht ausgeliefert wurden.
Von Luisa Luer – Online-Marketing-Expertin seit 2014
Starte nicht mit zehn Änderungen gleichzeitig. Suche zuerst dein konkretes Symptom und prüfe nur die Punkte, die dazu passen.
Aktualisiere zuerst deine Website und klicke anschließend genau den Link, den ein Besucher ebenfalls anklicken würde. Prüfe nicht nur den Entwurf im Editor.
Amazon empfiehlt zu kontrollieren, ob deine Store-ID oder Tracking-ID im Link bzw. beim ersten Aufruf enthalten ist. Typischerweise erscheint sie als Parameter tag=....
Wenn ein beworbenes Produkt nicht mehr verfügbar ist, kann Amazon den Artikel aus dem Katalog entfernen oder durch eine neue Version mit neuer ASIN ersetzen. In diesem Fall solltest du den Link auf die neue Version oder ein passendes Alternativprodukt aktualisieren.
SiteStripe und die offiziellen PartnerNet-Linktools fügen die gewählte Partner- bzw. Tracking-ID automatisch ein. Änderst oder baust du URLs dagegen selbst, ist ein falsches oder fehlendes Tag deutlich wahrscheinlicher.
In einem getaggten Amazon-Link findest du normalerweise deine vollständige Store- oder Tracking-ID.
...amazon.de/...&tag=DEINE-ID-21Verwende immer exakt die ID, die Amazon dir im PartnerNet anzeigt. Eine erfundene oder verkürzte Kennung ist keine gültige Tracking-ID.
Das ist einer der Punkte, bei denen man unnötig lange nach einem Fehler suchen kann: Amazon schreibt selbst, dass der PartnerNet-Link-Checker nicht richtig mit Links funktioniert, die aus PartnerNet oder SiteStripe kopiert wurden.
Der Link-Checker ist laut Amazon vor allem dafür gedacht, das Tagging von URLs zu prüfen, die du selbst erstellt oder verändert hast.
Links, die du über Amazons eigene Linktools erzeugst, werden bereits mit der ausgewählten Store-ID bzw. Tracking-ID versehen.
Öffne den tatsächlich veröffentlichten Link und kontrolliere beim ersten Amazon-Aufruf, ob die richtige Store- bzw. Tracking-ID im Link steckt. Wenn du weiterhin unsicher bist, empfiehlt Amazon selbst, den PartnerNet-Kundenservice zu kontaktieren und die URL der Seite mitzusenden, auf der der Partnerlink eingebaut ist.
Genau das verunsichert viele Anfänger. Du klickst deinen Amazon-Link, siehst zunächst deine Tracking-ID und wenige Seiten später ist sie in der Browserzeile nicht mehr zu erkennen.
Amazon erklärt ausdrücklich, dass deine individuelle ID nicht dauerhaft in der sichtbaren URL stehen muss. Nach dem ursprünglichen Klick kann Amazon die Einkaufssitzung weiter erfassen und qualifizierte Käufe zuordnen.
Wichtig ist, dass der ursprüngliche Partnerlink korrekt getaggt ist. Das spätere Verschwinden der Kennung ist für sich genommen kein Beweis für einen Tracking-Fehler.
Bevor du den Link austauschst, solltest du zuerst die Berichte richtig einstellen. Amazon ermöglicht die Auswertung einer einzelnen Tracking-ID oder aller Tracking-IDs zusammen.
Ob ein eigener einzelner Testklick sofort in genau der erwarteten Ansicht erscheint, ist keine verlässliche Grundlage, um dein gesamtes Tracking zu beurteilen. Wichtiger sind korrekt getaggte Links und reale Daten über einen sinnvollen Zeitraum.
Nicht automatisch. Wenn Amazon Klicks auf deiner Tracking-ID erfasst, ist das zunächst ein starkes Zeichen dafür, dass der Link technisch grundsätzlich ankommt. Dann solltest du zusätzlich die Qualität des Traffics betrachten.
In Affiliate-Communities werden immer wieder ungewöhnliche Klickspitzen ohne Verkäufe beschrieben. Daraus solltest du nicht automatisch schließen, dass jeder schlechte Conversion-Tag Bots sind. Nutze solche Berichte nur als Hinweis, deine eigenen Trafficdaten zu prüfen.
Wenn dein Link funktioniert, aber die Vergütung anders aussieht als erwartet, findest du dort die Provisionslogik, Retouren und ausgeschlossene persönliche Käufe ausführlicher.
Auch das kann völlig normal sein. Amazon weist ausdrücklich darauf hin, dass Berichte nur Klicks, Bestellungen und ausgelieferte Artikel innerhalb des jeweils gewählten Zeitraums anzeigen.
Ein Artikel kann während der 24-Stunden-Sitzung in den Warenkorb gelegt und später gekauft werden. Dann siehst du im aktuellen Zeitraum unter Umständen eine Bestellung ohne den ursprünglichen Klick.
Der Nutzer kann einen Artikel in den Warenkorb legen und erst später kaufen. Dann siehst du zunächst Klicks, obwohl die dazugehörige Bestellung noch fehlt.
Wenn Zahlen scheinbar nicht zusammenpassen, vergleiche nicht nur einen einzelnen Tag. Prüfe einen längeren Zeitraum und berücksichtige Amazons 24-Stunden-Sitzung und Warenkorbregel.
Wenn du Website, Pinterest, YouTube oder einzelne Projekte getrennt misst, können mehrere Tracking-IDs im Konto liegen. Amazon erlaubt die Berichte sowohl für einzelne IDs als auch für alle Tracking-IDs zusammen.
Auf der Tracking-ID-Seite findest du Store-ID vs. Tracking-ID, sinnvolle Benennung und die getrennte Auswertung von Website, Pinterest und YouTube.
Wenn du internationale Besucher hast, kann ein weiterer Grund für scheinbar fehlende Einnahmen darin liegen, dass der Kunde auf einer anderen lokalen Amazon-Website kauft.
Amazon bietet mit OneLink eine Geo-Weiterleitung an. Dabei werden internationale Besucher – soweit unterstützt – auf den passenden lokalen Amazon-Shop weitergeleitet. Die Einnahmen werden dann dem jeweiligen lokalen Partnerprogramm zugeordnet.
Wenn du internationalen Traffic hast, prüfe deshalb nicht nur dein deutsches PartnerNet, sondern auch deine OneLink-Verknüpfungen, die zugeordneten Store-IDs sowie Zahlungs- und Steuerdaten in den jeweiligen Programmen.
Bei neuen Konten läuft parallel zur technischen Nutzung noch Amazons Bewerbungsprüfung. Amazon verlangt mindestens drei qualifizierende Verkäufe innerhalb der ersten 180 Tage. Nach Erreichen der erforderlichen Verkäufe prüft Amazon die angegebenen Seiten.
Wenn du eine Ablehnung, Warnung oder Schließungsmail erhalten hast, repariere nicht einfach wahllos deine Links. Prüfe zuerst den konkreten von Amazon genannten Grund.
Dort behandeln wir die 180-Tage-Regel, fehlende qualifizierende Verkäufe, abgelehnte Seiten, Markenprobleme, Einspruch und erneute Bewerbung getrennt.
Store-ID bzw. Tracking-ID, URL deiner Seite, konkreter Partnerlink, betroffener Zeitraum, Screenshot des Berichts und eine kurze Beschreibung dessen, was du bereits geprüft hast. So vermeidest du mehrere Rückfragen.
Welche Inhalte bringen kaufbereiten Traffic, welche Produkte passen und wie kombinierst du Reichweite, Conversion und Provision sinnvoll?
Einnahmen aufbauenKlicks, Bestellungen, ausgelieferte Artikel, Conversion und Vergütung richtig lesen, statt einzelne Zahlen isoliert zu betrachten.
Reports verstehenIm kostenlosen Amazon-PartnerNet-Starter-Guide findest du Anmeldung, erste Affiliate-Links, Plattformen und typische Anfängerfehler kompakt zusammengefasst.
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Prüfe zuerst Tracking-ID-Filter, Datumsbereich und Bericht. Kontrolliere außerdem, ob der veröffentlichte Link tatsächlich deine vollständige Store- oder Tracking-ID enthält. Berichte werden nicht alle im gleichen Rhythmus aktualisiert.
Amazon erklärt selbst, dass der Link-Checker nicht richtig mit Links funktioniert, die aus PartnerNet oder SiteStripe kopiert wurden. Er ist hauptsächlich für selbst erstellte oder veränderte Amazon-URLs gedacht.
Das ist nicht automatisch ein Fehler. Amazon sagt ausdrücklich, dass die ID nach dem ursprünglichen Klick nicht dauerhaft in der sichtbaren URL stehen muss, damit Käufe innerhalb der Einkaufssitzung zugeordnet werden können.
Bestellte Artikel sind noch nicht automatisch vergütet. Amazon zahlt für qualifizierte versandte bzw. ausgelieferte Artikel. Stornierungen und Retouren können dazu führen, dass keine oder später weniger Vergütung entsteht.
Der ursprüngliche Klick kann in einem früheren Zeitraum stattgefunden haben. Wird ein Artikel während der gültigen Sitzung in den Warenkorb gelegt und später gekauft, kann die spätere Bestellung im aktuellen Bericht erscheinen, ohne dass dort auch der alte Klick sichtbar ist.
Amazon aktualisiert bestellte Artikel und Prämien stündlich; die meisten Bestellungen werden innerhalb von etwa drei Stunden gemeldet. Der Einnahmenbericht ist grundsätzlich bis zum Vortag aktuell.
Amazon empfiehlt zu prüfen, ob es eine neue Version mit neuer ASIN oder ein passendes Ersatzprodukt gibt, und den alten Partnerlink entsprechend zu aktualisieren.
Prüfe zuerst deine eigenen Analytics und die betroffene Tracking-ID. In Affiliate-Communities werden auch Bot- und Scraper-Klicks beschrieben, doch das ist nur eine mögliche Erklärung. Bei starken, dauerhaften Abweichungen solltest du Amazon kontaktieren.
Ja, wenn deine Besucher auf anderen lokalen Amazon-Websites einkaufen. Mit OneLink kann Amazon unterstützten internationalen Traffic auf lokale Shops weiterleiten. Einnahmen werden dann dem jeweiligen lokalen Partnerprogramm zugeordnet.
Wenn Linktagging, ID, Zeitraum und Berichte geprüft sind und das Problem über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt, solltest du Amazon mit Tracking-ID, Seiten-URL, Partnerlink, Zeitraum und Screenshots kontaktieren.
Linkprüfung, Link-Checker, Tracking-ID, Berichtszeiten, bestellte und versandte Artikel, Warenkorb-Zuordnung, Produktverfügbarkeit, OneLink und Bewerbungsprüfung wurden mit aktuellen Amazon-PartnerNet-Hilfeseiten abgeglichen. Community-Quellen werden nur dort genutzt, wo es um praktische Beobachtungen wie ungewöhnliche Klickspitzen geht.