1 · Wirst du gesehen?
Prüfe Impressions. Ohne Einblendungen kann niemand deine Anzeige anklicken.
Amazon zeigt dir viele Zahlen: Impressions, Klicks, CTR, CPC, Bestellungen, Verkäufe, Conversion Rate, ACoS und ROAS. Für Anfänger sieht das schnell nach einer Tabelle voller Abkürzungen aus.
Hier lernst du zuerst jede Kennzahl in einfachem Deutsch. Danach geht es um den wichtigeren Teil: Welche Zahlen gehören zusammen, welches Problem steckt hinter auffälligen Werten und wann solltest du überhaupt etwas ändern?
Von Luisa Luer – SEA-Expertin seit 2014
Eine Kennzahl ist einfach ein Messwert. Jede Kennzahl beantwortet eine andere Frage. Impressions zeigen zum Beispiel, ob deine Anzeige gesehen werden konnte. Klicks zeigen, ob Nutzer darauf reagieren. Conversion zeigt, ob aus diesen Klicks Käufe werden. ACoS zeigt, wie viel Werbekosten im Verhältnis zum Werbeumsatz entstehen.
Prüfe Impressions. Ohne Einblendungen kann niemand deine Anzeige anklicken.
Prüfe Klicks und CTR. Sie zeigen, ob dein Angebot in der Suchansicht interessant genug wirkt.
Prüfe Bestellungen und Conversion Rate. Sie zeigen, ob aus Werbetraffic tatsächlich Käufer werden.
Prüfe CPC, ACoS und ROAS. Sie helfen dir zu beurteilen, was Klicks kosten und wie viel Werbeumsatz daraus entsteht.
Eine hohe CTR kann gut aussehen und trotzdem zu Verlusten führen, wenn niemand kauft. Ein hoher CPC kann trotzdem profitabel sein, wenn die Conversion sehr stark ist. Deshalb ist die wichtigste Regel dieser Seite: Kennzahlen immer in Kombination lesen.
Du musst die englischen Abkürzungen nicht auswendig können. Wichtig ist, dass du weißt, welche Frage die jeweilige Kennzahl beantwortet.
Impressions sind Einblendungen. Sie zeigen, wie oft deine Anzeige angezeigt wurde. Viele Impressions bedeuten Reichweite – aber noch nicht, dass Nutzer deine Anzeige interessant finden.
Klicks zeigen, wie oft Nutzer deine Anzeige angeklickt haben. Nach dem Klick landet der Nutzer auf deiner Produktdetailseite. Klicks allein sind noch kein Erfolg, weil du bei Sponsored Products pro Klick bezahlst.
CTR steht für Click-Through-Rate – Klickrate. Sie zeigt, welcher Anteil deiner Anzeigen-Einblendungen zu einem Klick geführt hat. Sie hilft dir zu beurteilen, ob dein Angebot in der Suchansicht Aufmerksamkeit gewinnt.
CPC steht für Cost per Click – Kosten pro Klick. Er zeigt, wie viel du durchschnittlich für einen Werbeklick bezahlst.
Spend bedeutet Werbeausgaben. Das ist der Betrag, den deine Kampagne für Werbeklicks ausgegeben hat.
Bestellungen sind Käufe, die Amazon deiner Werbung zuordnet. Wichtig: Amazon verwendet ein Attributionsmodell. Eine zugeordnete Bestellung muss deshalb nicht exakt in derselben Minute auftauchen, in der der Klick stattgefunden hat.
Conversion Rate bedeutet Kaufrate. Sie zeigt, wie häufig aus einem Werbeklick eine Bestellung wird. CVR ist die übliche Abkürzung für Conversion Rate.
Werbeumsatz ist Umsatz, den Amazon deiner Werbung zurechnet. Er ist nicht automatisch identisch mit deinem gesamten Amazon-Umsatz.
ACoS steht für Advertising Cost of Sales. Er zeigt, wie viel Prozent deines zugeordneten Werbeumsatzes für Werbung ausgegeben wurden.
ROAS steht für Return on Ad Spend. Er zeigt, wie viel Werbeumsatz du pro eingesetztem Werbe-Euro erzielt hast.
Attribution bedeutet Zuordnung. Amazon entscheidet nach seinem Attributionsmodell, welche Bestellung welcher Werbeinteraktion zugerechnet wird.
TACoS setzt Werbeausgaben ins Verhältnis zum gesamten Umsatz – nicht nur zum Werbeumsatz. Das behandeln wir ausführlich in Schritt 19, weil diese Zahl besonders für das Zusammenspiel von Werbung und organischen Verkäufen wichtig ist.
Du musst die Formeln nicht jeden Tag selbst ausrechnen – Amazon zeigt dir viele Werte direkt. Aber wenn du verstehst, wie sie entstehen, erkennst du schneller, welche Zahl die andere beeinflusst.
Klicks ÷ Impressions × 100
10 Klicks bei 1.000 Impressions ergeben 1 % CTR.
Werbeausgaben ÷ Klicks
20 € Ausgaben bei 40 Klicks ergeben 0,50 € durchschnittlichen CPC.
Bestellungen ÷ Klicks × 100
5 Bestellungen bei 50 Klicks ergeben 10 % Conversion Rate.
Werbeausgaben ÷ Werbeumsatz × 100
30 € Ausgaben bei 100 € Werbeumsatz ergeben 30 % ACoS.
Werbeumsatz ÷ Werbeausgaben
100 € Werbeumsatz bei 25 € Ausgaben ergeben einen ROAS von 4.
1 ÷ Conversion Rate
Bei 10 % Conversion brauchst du rechnerisch im Durchschnitt etwa 10 Klicks für einen Verkauf.
25 % ACoS entsprechen einem ROAS von 4. Das eine zeigt den Kostenanteil am Werbeumsatz, das andere den Werbeumsatz pro Werbe-Euro. Du brauchst deshalb nicht beide Werte gleichzeitig zur Entscheidung – aber du solltest beide Begriffe verstehen.
Diese Tabelle ist kein Automatismus, sondern eine Diagnosehilfe. Sie hilft dir zu entscheiden, wo du zuerst suchen solltest, bevor du Gebote, Keywords oder Budgets veränderst.
| Was du siehst | Was es bedeuten kann | Was du zuerst prüfst | Nicht sofort machen |
|---|---|---|---|
| Viele Impressions, sehr wenige Klicks | Anzeige wird gesehen, gewinnt aber den Klick nicht | Hauptbild, Preis, Bewertungen, Coupon, Titel, Relevanz | nicht automatisch Gebot erhöhen |
| Gute CTR, aber kaum Käufe | Anzeige macht neugierig, Produktseite oder Suchintention überzeugt danach nicht | Listing, Preis, Bewertungen, Lieferzeit, Suchbegriff | nicht einfach mehr Traffic einkaufen |
| Niedrige CTR, aber starke Conversion | Wenige klicken, aber passende Nutzer kaufen | Hauptbild/Preis verbessern, ohne Relevanz zu verschlechtern | gutes Target nur wegen CTR pausieren |
| Hoher CPC + starke Conversion | Teurer Traffic kann trotzdem wirtschaftlich sein | ACoS, Marge und Break-even | CPC isoliert als „zu teuer“ bewerten |
| Niedriger CPC + keine Käufe | billige Klicks sind trotzdem verschwendetes Geld, wenn niemand kauft | Suchintention, Targeting und Listing | nur wegen des niedrigen CPC weiterlaufen lassen |
| Guter ACoS, kaum Umsatz | Werbung ist effizient, hat aber wenig Volumen | Impressions, Budget, Gebote, Suchvolumen und Skalierbarkeit | ACoS weiter drücken, wenn Wachstum dein Ziel ist |
| Schlechter ACoS bei guter Conversion | Klickkosten können zu hoch sein | CPC, Gebote und Placements | Listing als erste Ursache annehmen |
| Schlechter ACoS bei schwacher Conversion | meist teure Klicks plus zu wenig Käufe | Suchbegriffe, Listing, Preis und CPC gemeinsam | nur das Gebot kosmetisch senken |
Wenn dein ACoS steigt, frage nicht zuerst „Wie senke ich den ACoS?“. Zerlege ihn: Ist der CPC gestiegen? Ist die Conversion gefallen? Hat sich der Produktpreis verändert? Kommt der Traffic aus anderen Suchbegriffen oder Placements? So findest du die Ursache statt nur am Endwert herumzuschrauben.
CTR und Conversion Rate zeigen zwei unterschiedliche Stufen deiner Werbung. CTR passiert vor dem Klick. Conversion passiert nach dem Klick. Genau deshalb lassen sich Probleme mit diesen beiden Zahlen erstaunlich gut eingrenzen.
In der Suchansicht konkurrierst du unter anderem mit Hauptbild, Preis, Bewertungen, Lieferinformation, Badge oder Coupon. Ist die CTR schwach, obwohl das Target relevant ist, liegt das Problem häufig schon vor der Produktdetailseite.
Nach dem Klick zählen Produktseite, Preis-Leistung, Bilder, Bewertungen, Varianten, Lieferzeit und die tatsächliche Übereinstimmung mit der Suchabsicht. Eine gute CTR kann deshalb mit schlechter Conversion zusammen auftreten.
Seller berichten immer wieder, dass Werbetraffic schlechter konvertiert als organischer Traffic. Eine mögliche Ursache: Werbung erreicht auch Nutzer in einer früheren Entscheidungsphase oder über breitere Suchbegriffe. Prüfe deshalb zuerst die Suchbegriffe, bevor du nur das Listing verantwortlich machst.
Eine Anzeige kann sehr klickstark sein und trotzdem die falschen Nutzer anziehen. Erst wenn CTR und Conversion zusammen funktionieren, hast du wirklich relevanten Traffic.
Konkurrenzpreise, Coupons, neue Bewertungen, Saison, Placement-Mix und Suchbegriffe können sich verändern. Vergleiche deshalb nicht nur „heute gegen gestern“, sondern auch ähnliche Zeiträume und die Zusammensetzung des Traffics.
Amazon selbst weist darauf hin, dass ACoS und ROAS nicht die einzigen Erfolgsmaße sind. Für dich kommt noch etwas Entscheidendes hinzu: deine Marge. Ein ACoS von 25 % kann bei einem Produkt profitabel und bei einem anderen bereits zu hoch sein.
Liegt dein ACoS unter deiner Gewinnschwelle, bleibt bei einer vereinfachten Betrachtung noch Deckungsbeitrag nach Werbung übrig. Wie viel, hängt von deiner tatsächlichen Kostenstruktur ab.
Deine Werbung arbeitet ungefähr an der Grenze, an der der Deckungsbeitrag durch die Werbekosten aufgebraucht wird.
Du kaufst Werbeumsatz wahrscheinlich oberhalb deiner direkten Rentabilitätsgrenze ein. Das kann bei einem Launch oder Ranking-Ziel bewusst passieren – sollte aber eine Entscheidung und kein Versehen sein.
Wenn eine Kampagne sehr profitabel ist, aber kaum Impressions, Klicks oder Umsatz erhält, kann mehr Reichweite wirtschaftlich sinnvoll sein. PPC-Praktiker schauen deshalb nicht nur auf „ACoS möglichst klein“, sondern auf das Verhältnis aus Profitabilität und Volumen.
Im Amazon Ads Praxisleitfaden verbindest du ACoS, CPC, Conversion, Break-even-ACoS, Suchbegriffe, Placements und Gebote miteinander. So erkennst du nicht nur, ob eine Zahl hoch oder niedrig ist, sondern ob die Kampagne für dein Produkt wirtschaftlich arbeitet.
Amazon Ads Praxisleitfaden ansehenGenau diese Frage stellen Anfänger ständig: „Ist 0,5 % CTR gut?“ oder „Ist 30 % ACoS schlecht?“. Ohne Kategorie, Produktpreis, Marge, Placement, Kampagnentyp und Conversion ist darauf keine seriöse Antwort möglich.
Ad Badger veröffentlicht auf Basis eigener Kundendaten deutlich unterschiedliche CTR-, CPC-, Conversion- und ACoS-Werte je Produktkategorie. Ein Elektronikprodukt lässt sich deshalb nicht sinnvoll mit einem Buch oder Lebensmittelprodukt vergleichen.
Wenn deine Conversion über Wochen stabil bei 14 % lag und plötzlich auf 7 % fällt, ist diese Veränderung für dein Konto oft wichtiger als irgendein externer Durchschnitt.
Amazon stellt einen Benchmarks-Bericht bereit, der unter anderem CTR und CPC mit Wettbewerbsmarken derselben Kategorie vergleichen kann. Nutze solche Werte als Orientierung – nicht als Zielzahl, die du um jeden Preis erreichen musst.
In Ad Badgers 2026er Daten liegen die Durchschnittswerte verschiedener Kategorien deutlich auseinander. Das zeigt nicht, welchen Wert du erreichen musst – sondern genau das Gegenteil: Ein universeller „guter Amazon-CTR-Wert“ existiert nicht.
Diese Regeln sind keine verpflichtenden Amazon-Vorgaben. Sie fassen typische Vorgehensweisen aus PPC-Audits, Seller-Diskussionen und Kampagnenpraxis zusammen.
Steigt der ACoS, zerlege das Problem zuerst in Klickkosten und Kaufrate. Dann weißt du, ob eher Gebot oder Traffic/Listing untersucht werden muss.
Ein Tag mit 20 Klicks und null Verkäufen kann bei kleinen Datenmengen normales Rauschen sein. Seller raten regelmäßig dazu, nicht nach jedem einzelnen Tageswert Kampagnen umzubauen.
Bevor du das Listing komplett neu schreibst, prüfe Hauptbild, Preis, Bewertungen, Coupon und ob das Target überhaupt zum Produkt passt.
Wenn viele klicken, aber kaum jemand kauft, prüfe Suchintention, Preis, Detailseite, Bewertungen und Konkurrenzangebot.
Ein CPC von 0,20 € ist teuer, wenn du 50 Klicks ohne Verkauf kaufst. Ein CPC von 1,00 € kann günstig sein, wenn jeder fünfte Klick kauft und deine Marge es trägt.
Eine starke Gruppe kann den Durchschnitt retten, während einzelne Suchbegriffe Geld verbrennen. Deshalb später Suchbegriff- und Target-Ebene prüfen – nicht nur Kampagnenwerte.
Prime-Events, Weihnachten, Preisänderungen oder neue Coupons verändern CTR, CPC und Conversion. Vorher/Nachher-Vergleiche ohne Kontext können dich in die falsche Richtung schicken.
Wenn du gleichzeitig Gebot, Budget, Keyword und Listing veränderst, kannst du später kaum erkennen, was die Kennzahlen verbessert oder verschlechtert hat.
Denk in dieser Reihenfolge: Impressions → Klicks/CTR → CPC → Bestellungen/Conversion → ACoS/ROAS. Wenn ganz vorne schon ein Problem besteht, bringt es wenig, nur den Wert ganz hinten zu optimieren. Diese Reihenfolge ist eine sehr schnelle Methode, um bei einem PPC-Audit den ersten sinnvollen Prüfpunkt zu finden.
KDP bedeutet Kindle Direct Publishing, Amazons Plattform für selbst veröffentlichte Bücher. Die Tantieme ist der Betrag, den du aus einem Buchverkauf erhältst. Bei niedrigeren Tantiemen können deshalb selbst scheinbar günstige CPCs schnell einen hohen ACoS erzeugen.
Cover, Titel, Preis, Bewertungen und Keyword-Relevanz beeinflussen stark, ob ein Suchender dein Buch überhaupt anklickt.
Nach dem Klick zählen Buchbeschreibung, Look Inside/Leseprobe, Bewertungen, Cover-Erwartung und die Übereinstimmung mit dem gesuchten Thema oder Genre.
Vergleiche den ACoS nicht nur mit anderen Autoren, sondern vor allem mit deiner eigenen Tantieme und deinem Break-even.
Ad Badgers aktuelle Kategorieauswertung zeigt für Bücher deutlich andere CPC-, CTR- und Conversion-Werte als für viele physische Produktkategorien. Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum ein allgemeiner Amazon-Durchschnitt für KDP wenig Aussagekraft haben kann.
Im Amazon Ads Praxisleitfaden verbindest du Impressions, CTR, CPC, Conversion, ACoS, ROAS und Break-even mit Suchbegriffen, Geboten, Placements, Research- und Performance-Kampagnen sowie konkreten Optimierungsentscheidungen – auf über 100 Seiten mit Beispielen, Visualisierungen und Tracking-Vorlage für Seller und KDP.
In Schritt 15 schauen wir uns den ACoS ausführlich an: Was ein hoher oder niedriger Wert bedeutet, warum es keinen universell „guten“ ACoS gibt und wie du ihn zusammen mit Marge und Kampagnenziel bewertest.
Der Lernweg führt dich von Keyword-Recherche, Amazon SEO, Listing-Optimierung und Helium 10 bis zu Amazon Ads, Targeting, Geboten, Kennzahlen, Optimierung und Skalierung. Die aktuelle Seite ist gelb markiert.
Hier legst du die Grundlage für Relevanz, organische Sichtbarkeit und eine starke Produktdetailseite.
Hier beginnt der bezahlte Teil des Lernwegs: zuerst Amazon Ads verstehen, danach Sponsored Products, automatische und manuelle Kampagnen sowie Keyword- und Product-Targeting.
Sobald Kampagnen laufen, brauchst du eine klare Struktur und musst wissen, wie Gebote, Placements und Leistungsdaten zusammenhängen.
ACoS, Break-even, Suchbegriffe und TACoS helfen dir, aus Daten konkrete Optimierungsentscheidungen abzuleiten.
Stabile Gewinner kannst du anschließend kontrolliert ausbauen, ohne Wirtschaftlichkeit und Überblick zu verlieren.
Für den Einstieg solltest du vor allem Impressions, Klicks, CTR, CPC, Bestellungen, Conversion Rate, Werbeumsatz, ACoS und ROAS verstehen. Entscheidend ist nicht eine einzelne Zahl, sondern wie diese Kennzahlen zusammenhängen.
CTR steht für Click-Through-Rate oder Klickrate. Sie zeigt, welcher Anteil deiner Anzeigen-Einblendungen zu einem Klick geführt hat. Berechnet wird sie mit Klicks geteilt durch Impressions mal 100.
Die Conversion Rate zeigt, wie häufig aus einem Werbeklick eine Bestellung wird. Vereinfacht wird sie mit Bestellungen geteilt durch Klicks mal 100 berechnet.
Beide beantworten unterschiedliche Fragen. Die CTR zeigt, ob Nutzer deine Anzeige anklicken. Die Conversion Rate zeigt, ob diese Nutzer nach dem Klick kaufen. Eine gute CTR ohne Käufe ist deshalb kein gutes Gesamtergebnis.
ACoS zeigt die Werbeausgaben als Anteil des Werbeumsatzes. ROAS zeigt umgekehrt, wie viel Werbeumsatz pro eingesetztem Werbe-Euro entsteht. Beide betrachten dasselbe Verhältnis aus unterschiedlichen Perspektiven.
Ein ACoS ist nicht allein deshalb gut, weil er niedrig ist. Du musst ihn mit deiner Marge, deinem Break-even-ACoS und deinem Kampagnenziel vergleichen. Ein Wert, der bei einem Produkt profitabel ist, kann bei einem anderen bereits zu hoch sein.
Es gibt Benchmarks, aber keinen universell guten Wert für jedes Produkt. Kategorie, Preis, Wettbewerb, Placement, Kampagnentyp und Suchintention beeinflussen CTR und CPC stark. Vergleiche deshalb externe Benchmarks mit deiner Kategorie und vor allem mit deinem eigenen Verlauf.
Kleine Datenmengen schwanken stark und zugeordnete Verkäufe können zeitversetzt sichtbar werden. Ein einzelner schlechter Tag beweist deshalb noch nicht, dass eine Kampagne oder ein Target grundsätzlich schlecht funktioniert.
Amazon-Quellen nutze ich für Definitionen, Formeln und aktuelle Reporting-Funktionen. Für Diagnose, Benchmarks und typische Fehlinterpretationen ergänze ich PPC-Daten von Ad Badger sowie aktuelle Seller-Diskussionen. Erfahrungswerte und Benchmarks sind keine allgemeingültigen Zielwerte.
Amazon kann Kennzahlen, Berichte, Attributionslogik und Werbefunktionen verändern. Benchmarks und Seller-Erfahrungen dienen als Orientierung und nicht als allgemeingültige Zielwerte. Rechenbeispiele vereinfachen Zusammenhänge und sind keine Garantie für Verkäufe oder Profitabilität.