SiteStripe & Mobile GetLink
Du möchtest einzelne Partnerlinks für Blogartikel, Social Media oder Produktempfehlungen erstellen? Dann brauchst du keine API. SiteStripe am Desktop und Mobile GetLink am Smartphone reichen dafür normalerweise aus.
Ein normaler Amazon-Link ist noch kein Partnerlink. Damit Amazon einen qualifizierten Kauf deinem Partnerkonto zuordnen kann, muss der Link korrekt getaggt sein. Für Anfänger sind SiteStripe am Desktop und Mobile GetLink in der Amazon-Shopping-App die einfachsten Wege.
Hier zeige ich dir nicht nur, wo du den Link kopierst, sondern auch, welche Tracking-ID du auswählst, wann ein Produktlink sinnvoller ist als eine Kategorie- oder Suchseite, wie du deinen Link kontrollierst und welche typischen Linkfehler du von Anfang an vermeiden solltest.
Von Luisa Luer – Online-Marketing-Expertin seit 2014
Ein Amazon-Partnerlink ist ein speziell gekennzeichneter Link, über den Amazon erkennen kann, dass ein Besucher von deinem angemeldeten Kanal kommt. Dafür enthält der Link deine Partner- bzw. Tracking-ID. Amazon bezeichnet solche Links in seinen Programmbedingungen als „Special Links“.
https://www.amazon.de/dp/PRODUKT-ASIN
https://www.amazon.de/dp/PRODUKT-ASIN?...&tag=DEINE-TRACKING-ID
Amazon erlaubt auch selbst erstellte Links, solange sie korrekt formatiert und getaggt sind. Für den Start ist das aber unnötig fehleranfällig. Nutze SiteStripe oder Mobile GetLink. Dann integriert Amazon die ausgewählte Partner- bzw. Tracking-ID automatisch.
Für normale Affiliate-Arbeit brauchst du keine komplizierte Technik. In der Praxis reichen für die meisten Einsteiger SiteStripe am Desktop und Mobile GetLink am Smartphone. Manuell erstellte Links sind eher ein Spezialfall.
| Methode | Gut geeignet für | Wichtig zu wissen |
|---|---|---|
| SiteStripe | Website, Blog, Desktop-Arbeit, schnelle Textlinks | Amazon erzeugt kurze oder lange Textlinks direkt auf der geöffneten Amazon-Seite und integriert die gewählte Partner-/Tracking-ID. |
| Mobile GetLink | Instagram, Pinterest, TikTok, YouTube und Arbeit unterwegs | In der Amazon-Shopping-App über „Teilen“ → „Partner-Link kopieren“. Aktuell nur für Produktdetailseiten. |
| Eigener/manueller Link | Sonderfälle und erfahrene Nutzer | Der Link muss korrekt getaggt sein. Für selbst erstellte oder veränderte Links stellt Amazon einen Link-Checker bereit. |
Du möchtest einzelne Partnerlinks für Blogartikel, Social Media oder Produktempfehlungen erstellen? Dann brauchst du keine API. SiteStripe am Desktop und Mobile GetLink am Smartphone reichen dafür normalerweise aus.
Die Creators API wird interessant, wenn deine Website, ein Plugin oder ein eigenes Tool Amazon-Produktkatalogdaten automatisch abrufen soll – zum Beispiel Produktinformationen, Bilder, Varianten oder Angebotsdaten, soweit die jeweilige API-Ressource diese Daten bereitstellt.
SiteStripe erscheint direkt auf Amazon, wenn du mit dem Amazon-Konto angemeldet bist, das zu deinem PartnerNet-Konto gehört. Amazon nennt aktuell vor allem die Textlink-Funktion: Du kannst einen kurzen oder langen Link zur gerade geöffneten Amazon-Seite erzeugen.
Wenn SiteStripe nicht erscheint, prüfe zuerst, ob du wirklich mit dem Amazon-Konto angemeldet bist, das deinem PartnerNet-Konto zugeordnet ist.
Für ein konkretes Produkt öffnest du die Produktdetailseite. Du kannst mit Textlinks aber auch auf andere Amazon-Seiten verlinken, zum Beispiel auf passende Suchergebnisse oder Kategorien.
Amazon erzeugt den getaggten Link direkt auf der aktuell geöffneten Seite. Du kannst zwischen einer kurzen und einer vollständigen URL wählen.
SiteStripe übernimmt zunächst deine zuletzt verwendete Partner- bzw. Tracking-ID. Wenn du mehrere IDs nutzt, kontrolliere sie vor dem Kopieren – besonders wenn du Blog, Pinterest, YouTube oder andere Kanäle getrennt auswerten möchtest.
Setze den Link dort, wo er die gerade erklärte Empfehlung sinnvoll ergänzt. Der Link sollte nicht zufällig im Text stehen, sondern die nächste logische Handlung für den Leser sein.
Beide SiteStripe-Varianten können korrekt getaggt sein. Für Social Media und kompakte CTA-Flächen ist der von Amazon erzeugte Kurzlink oft praktischer. Für Anfänger würde ich bei Amazons eigenen Linkformaten bleiben und keine unnötigen Weiterleitungs- oder Cloaking-Konstruktionen dazwischenschalten.
Wenn du Content direkt am Smartphone erstellst, musst du den Link nicht erst am Desktop kopieren. Amazon bietet dafür Mobile GetLink in der Amazon-Shopping-App an.
Melde dich mit dem Amazon-Konto an, das mit deinem PartnerNet-Konto verbunden ist.
Mobile GetLink funktioniert laut Amazon aktuell für Produktdetailseiten und für die meisten Produktkategorien.
In den Teilen-Optionen erscheint bei einem entsprechend angemeldeten Partnerkonto die Funktion „Partner-Link kopieren“.
Wenn du mehrere IDs hast, kannst du laut Amazon vor dem Kopieren die gewünschte Store- bzw. Tracking-ID auswählen.
Wenn du Pins am Smartphone vorbereitest, kannst du den passenden Produktlink direkt in der App erzeugen. Für deinen gesamten Pinterest-Affiliate-Aufbau – Themen, Pins und Workflow – nutze den separaten Starterplan.
Technisch kannst du mit Amazon-Textlinks auf unterschiedliche Amazon-Seiten verweisen. Praktisch sollte das Linkziel aber möglichst genau zu dem passen, was du unmittelbar davor versprichst.
Dann verlinke direkt auf dieses Produkt. Der Leser muss nicht noch einmal suchen, welches Modell du eigentlich gemeint hast.
Bei einem breiteren Thema kann eine passende Amazon-Kategorie oder Suchergebnisseite sinnvoller sein, wenn der Nutzer bewusst noch auswählen soll.
Kontrolliere wichtige Evergreen-Inhalte regelmäßig. Amazon weist selbst darauf hin, dass Produkte verschwinden oder durch neue Ausgaben bzw. ASINs ersetzt werden können.
Amazon-Produkte können aus dem Sortiment verschwinden oder durch eine neue Version mit neuer ASIN ersetzt werden. Prüfe deshalb wichtige Evergreen-Seiten regelmäßig auf veraltete Produktziele. Wenn ein Produkt nicht mehr verfügbar ist, suche nach der aktuellen Version oder einer sinnvollen Alternative und aktualisiere den Partnerlink.
Schreibst du „Dieses Modell nutze ich für …“, sollte der Klick auf genau dieses Modell führen. Schreibst du dagegen „Hier findest du verschiedene Größen“, kann eine passende Auswahlseite sinnvoller sein. Weniger Überraschung nach dem Klick bedeutet meist einen saubereren Nutzerweg.
Wenn du nur eine einzige Tracking-ID verwendest, kannst du später zwar Einnahmen sehen, aber schlechter erkennen, woher sie kamen. Deshalb lohnt es sich frühzeitig, wichtige Kanäle oder Strategien voneinander zu trennen.
Eine eigene Tracking-ID für deine Website hilft dir, Website-Klicks und Verkäufe separat zu betrachten.
Eine getrennte ID macht es später leichter zu erkennen, ob Pinterest tatsächlich Amazon-Umsatz erzeugt.
Auch hier kann eine eigene ID sinnvoll sein, wenn du den Kanal später gezielt optimieren möchtest.
Du musst nicht für jeden Kanal oder jeden Artikel eine eigene Tracking-ID anlegen. Tracking-IDs sind ein Analysewerkzeug innerhalb desselben Partnerkontos. Amazon stellt aktuell bis zu 100 Tracking-IDs pro Partnerkonto bereit. Trenne deshalb zuerst nur Dinge, über die du später wirklich eine Entscheidung treffen möchtest: zum Beispiel Website vs. Pinterest oder Ratgeber vs. YouTube.
Wenn ein Leser aus Österreich, Frankreich, den USA oder einem anderen Land auf deinen deutschen Amazon-Link klickt, ist die deutsche Amazon-Seite nicht immer die beste Zielseite. Dafür bietet Amazon OneLink an. OneLink kann internationale Besucher auf eine passende lokale Amazon-Website weiterleiten.
Du verknüpfst die gewünschten internationalen Amazon-Partnerkonten mit deinem deutschen PartnerNet-Konto und legst für die jeweiligen Shops eine Standard-Tracking-ID fest.
Internationale Besucher können Produkte auf ihrer lokalen Amazon-Seite sehen, in ihrer Sprache und Währung und mit ihrem bestehenden lokalen Amazon-Konto einkaufen.
Wenn fast dein gesamter Traffic aus Deutschland kommt, konzentriere dich zuerst auf saubere Partnerlinks, Tracking und gute Inhalte. Sobald regelmäßig Besucher aus anderen Ländern kommen, wird OneLink ein sinnvoller eigener Optimierungsschritt.
Veröffentliche deinen Link nicht einfach und hake das Thema ab. Prüfe zumindest die wichtigen Links direkt auf der veröffentlichten Seite – besonders vor einer Bewerbungsprüfung oder wenn du Tracking-IDs geändert hast.
Öffne deine veröffentlichte Seite und klicke auf den Link. Er sollte auf die erwartete Amazon-Seite führen.
Amazon erklärt, dass du nach dem Klick in der URL nach deiner Store- oder Tracking-ID suchen kannst, typischerweise als „tag=…“.
Amazons Link-Checker ist vor allem für Links gedacht, die du selbst außerhalb von PartnerNet erstellt oder verändert hast. Für SiteStripe-/PartnerNet-generierte Links ist er nicht der passende Prüfschritt.
In Affiliate-Communities tauchen Fälle auf, in denen Partner trotz vermeintlich korrekter Links Probleme mit der Zuordnung oder der Bewerbungsprüfung haben. Deshalb würde ich nicht nur den Link kopieren, sondern auch prüfen, ob die richtige Tracking-ID eingebaut ist und ob der verwendete Kanal in deinem PartnerNet-Konto hinterlegt ist.
OMR empfiehlt, Partnerlinks natürlich in den Content zu integrieren und Produkte zu wählen, die wirklich zur Nische passen. Genau das ist auch aus Nutzersicht sinnvoll: Ein Link sollte dort auftauchen, wo er eine gerade erklärte Empfehlung fortsetzt.
„Bei Amazon ansehen“ allein sagt wenig. Besser ist, dass der Satz davor bereits erklärt, warum genau dieses Produkt für den beschriebenen Fall interessant ist. Der Button ist dann nur noch die logische Fortsetzung der Empfehlung.
Die technische Erstellung ist nur die Hälfte. Amazon verlangt korrekt getaggte Links, eine klare Offenlegung deiner Teilnahme am Partnerprogramm und die Nutzung innerhalb der zugelassenen Kanäle.
Amazon untersagt Partnerlinks grundsätzlich in E-Mails, Mailings, gedruckten Materialien, E-Books und anderen Offline-Dokumenten. Wenn du einen Guide oder Newsletter nutzt, verlinkst du deshalb besser auf eine passende Seite deiner Website statt den Partnerlink dort einzubauen.
Amazon verlangt eine klare und auffällige Offenlegung in der Nähe des Partnerlinks und zusätzlich die vorgeschriebene Amazon-Partner-Erklärung auf deinem Kanal.
Wenn du neue Social-Media-Seiten oder andere Kanäle nutzt, sollte deine Seitenliste im PartnerNet dazu passen. Amazon verweist bei Compliance-Prüfungen ausdrücklich auf eine vollständige Liste der verwendeten Seiten.
Ein Partnerlink gibt dir nicht automatisch das Recht, Produktbilder, Preisangaben oder Amazon-Bewertungen beliebig zu kopieren. Dafür gelten zusätzliche Vorgaben.
Produktbilder & Preise richtig nutzenWenn du deine ersten Links einbaust, richte die Kennzeichnung direkt sauber ein. Dann musst du bei einer späteren Prüfung nicht durch alte Beiträge gehen und jeden Link einzeln nacharbeiten.
Der Nutzer landet zwar beim Produkt, aber der Link enthält keine eindeutige Zuordnung zu deinem Partnerkonto.
Der Kauf kann zwar deinem Konto zugeordnet werden, landet aber später im falschen Kanal oder Report.
Du empfiehlst Produkt A, schickst den Nutzer aber nur auf eine allgemeine Suchseite. Dadurch entsteht unnötige Reibung.
Gerade bei manuell geänderten Links oder alten Inhalten solltest du kontrollieren, ob Zielseite und Tracking noch stimmen.
Mehr Links bedeuten nicht automatisch mehr Einnahmen. Kontext und Kaufabsicht sind wichtiger als reine Linkmenge.
Ein funktionierender technischer Link ist trotzdem nicht regelkonform, wenn der Affiliate-Charakter nicht transparent gemacht wird.
Als Nächstes gehen wir tiefer in SiteStripe: Einstellungen, kurze und lange Links, Tracking-ID-Wechsel und typische Probleme.
Weiter zu SiteStripeDanach bauen wir deine Tracking-Struktur so auf, dass du später wirklich erkennen kannst, ob Blog, Pinterest, YouTube oder andere Kanäle Verkäufe erzeugen.
Weiter zu Tracking-IDsIm kostenlosen PartnerNet-Guide bekommst du Anmeldung, erste Affiliate-Links, passende Plattformen und typische Anfängerfehler kompakt zusammengefasst.
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Nein. Ein Partnerlink muss die für dein Partnerkonto vorgesehene Zuordnung enthalten. Am einfachsten erzeugst du ihn über SiteStripe oder Mobile GetLink.
Ja. Amazon nennt aktuell kurze und lange Textlinks als SiteStripe-Optionen. Die ausgewählte Partner- bzw. Tracking-ID wird in den erzeugten Link integriert.
Ja. Mit Mobile GetLink kannst du in der Amazon-Shopping-App auf einer Produktdetailseite über „Teilen“ einen Partnerlink kopieren und bei mehreren IDs die gewünschte Store- bzw. Tracking-ID auswählen.
Amazon empfiehlt, den veröffentlichten Link anzuklicken und in der Ziel-URL nach deiner Store- oder Tracking-ID zu suchen. Typischerweise erscheint sie als „tag=…“.
Für Anfänger würde ich Amazons eigene Kurzlinks verwenden. Amazon untersagt Konstruktionen, die Linkziel oder Herkunft so verschleiern, dass Amazon bzw. Nutzer nicht mehr klar erkennen können, wohin der Link führt oder von welchem Kanal der Klick kommt.
Amazon untersagt Partnerlinks grundsätzlich in E-Mails, Mailings, E-Books, Anhängen und anderen Offline-Dokumenten. Verlinke dort stattdessen auf einen passenden Inhalt deiner Website.
Der Affiliate-Charakter muss klar und auffällig offengelegt werden. Amazon verlangt außerdem die vorgeschriebene Amazon-Partner-Erklärung auf deinem Kanal.
Das muss kein Fehler sein. Amazon erklärt, dass die Tracking-ID nach dem ursprünglichen Klick nicht dauerhaft sichtbar bleiben muss. Die Einkaufs-Sitzung kann trotzdem so erfasst werden, dass spätere qualifizierte Käufe deinem Partnerkonto zugeordnet werden können.
Nein. Mehrere Tracking-IDs sind vor allem für die Auswertung hilfreich. Amazon stellt aktuell bis zu 100 Tracking-IDs pro Partnerkonto bereit. Trenne nur Kanäle oder Strategien, die du später wirklich vergleichen möchtest.
Für internationalen Traffic bietet Amazon OneLink an. Nach der Einrichtung kann OneLink Besucher auf eine passende lokale Amazon-Website weiterleiten. Dafür werden die entsprechenden internationalen Partnerkonten mit deinem deutschen Konto verknüpft.
Amazon empfiehlt, nach einer neuen Auflage, einer neuen ASIN oder einer passenden Alternative zu suchen und den alten Link zu aktualisieren. Gerade bei Evergreen-Artikeln solltest du wichtige Produktlinks deshalb regelmäßig kontrollieren.
Nein. Für einzelne Partnerlinks reichen SiteStripe am Desktop und Mobile GetLink am Smartphone normalerweise aus. Die Creators API ist für programmatische Integrationen gedacht, bei denen Produktkatalogdaten automatisch von Amazon abgerufen und in einer Website, Anwendung oder einem Tool verarbeitet werden. Die frühere PA-API 5 ist laut Amazon veraltet und wird durch die Creators API ersetzt.
Die technischen Funktionen und Programmregeln wurden mit aktuellen Amazon-Unterlagen abgeglichen. Für die praktischen Empfehlungen zur Linkplatzierung und zum Workflow wurden zusätzlich Fachartikel, Nutzererfahrungen und aktuelle Community-Diskussionen herangezogen. Community-Aussagen sind keine Amazon-Regeln. Für die Abgrenzung zwischen manueller Linkerstellung und automatisiertem Produktdatenzugriff wurden außerdem die aktuelle Creators-API-Dokumentation und Amazons PA-API-Deprecation-Hinweis geprüft.