Shopname und Shop-Titel
Der Shopname ist deine Bezeichnung. Der Shop-Titel erklärt in einem kurzen Satz, was Käufer bei dir finden. Etsy erlaubt dafür aktuell bis zu 55 Zeichen.
Dein Etsy-Shop sollte auf den ersten Blick zeigen, was du verkaufst, für wen deine Produkte gedacht sind und warum Käufer dir vertrauen können. Hier baust du deinen Shop Schritt für Schritt vollständig und verständlich auf.
Von Luisa Luer – Verkauf über Etsy seit 2018
Die einzelnen Bereiche erfüllen unterschiedliche Aufgaben: Orientierung, Markenwirkung, Vertrauen und Navigation. Du musst nicht jeden Bereich maximal ausschmücken – wichtiger ist, dass alles zusammenpasst.
Der Shopname ist deine Bezeichnung. Der Shop-Titel erklärt in einem kurzen Satz, was Käufer bei dir finden. Etsy erlaubt dafür aktuell bis zu 55 Zeichen.
Die Ankündigung eignet sich für kurze Hinweise, die viele Käufer betreffen – etwa Bestellfristen, Bearbeitungszeiten, neue Kollektionen oder saisonale Informationen.
Das Logo muss auch klein klar erkennbar sein. Ein Banner darf stärker mit Bildwelt, Produkten und Atmosphäre arbeiten – oder du verzichtest bewusst darauf, damit deine Listings weiter oben erscheinen.
Im Shop-Profil kannst du deinen Hintergrund, deinen kreativen Prozess, beteiligte Personen und bei Bedarf Produktionspartner transparent erklären.
Mit Abteilungen gruppierst du Produkte so, wie Käufer dein Sortiment durchsuchen. Etsy erlaubt aktuell bis zu 20 eigene Abteilungen zusätzlich zu „Alle Artikel“.
Vier aktive Listings können im normalen Schaufenster besonders hervorgehoben werden. Die restliche Reihenfolge kannst du ebenfalls bewusst auf Positionierung und Saison abstimmen.
Beide Texte stehen an prominenter Stelle, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben. Der Shop-Titel beschreibt deinen Shop dauerhaft; die Ankündigung ist für aktuelle Informationen gedacht.
Etsy erlaubt aktuell bis zu 55 Zeichen. Der Titel wird direkt unter deinem Shopnamen angezeigt und kann auch die Auffindbarkeit über Suchmaschinen unterstützen.
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Der Käufer erkennt sofort Produkttyp, Besonderheit und typische Anlässe.
Etsy empfiehlt, die Ankündigung kurz zu halten. Detaillierte Unternehmensinformationen gehören besser ins Shop-Profil, Richtlinien oder einzelne Listings.
Lange Unternehmensgeschichten, vollständige AGB, Versandtabellen und sämtliche Produktdetails machen den Bereich unübersichtlich. Nutze für diese Inhalte die dafür vorgesehenen Shop-Bereiche.
Logo und Banner sollten zusammengehören, aber nicht dieselbe Aufgabe erfüllen. Das Logo muss klein funktionieren, das Banner darf stärker Atmosphäre, Sortiment und Markenwelt zeigen.
Etsy verlangt für das Shop-Logo mindestens 500 × 500 Pixel und eine JPG-, PNG- oder GIF-Datei unter 10 MB. Verwende ein Motiv, das auch in kleiner Darstellung noch erkennbar bleibt.
Für alle Verkäufer stehen aktuell Mini-Banner und große Banner zur Verfügung. Ein Mini-Banner benötigt mindestens 1200 × 160 Pixel, ein großes Banner mindestens 1200 × 300 Pixel. Etsy empfiehlt 1600 × 213 beziehungsweise 1600 × 400 Pixel.
Zeige Stil, Farben und Produktschwerpunkt, ohne zu viel Text einzubauen. Du kannst auch auf ein Banner verzichten; dann rücken deine Listings weiter nach oben und das Logo wird zum wichtigsten Branding-Element.
Etsy optimiert Bilder auch für mobile Anzeigen. Kontrolliere deshalb nach dem Upload, ob Texte, Bildausschnitte und wichtige Motive auf Smartphone und Desktop verständlich bleiben.
Etsy Plus bietet zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten wie Karussell- und Collagen-Banner, erweiterte Schaufenster-Layouts sowie ein eigenes Farbschema. Für einen professionellen Basisshop ist das Abo aber nicht zwingend erforderlich.
Wenn dein Banner nur aus Logo, fünf Produktnamen, Rabattcode, Versandhinweis und mehreren CTAs besteht, geht die Markenwirkung verloren. Ein starkes Motiv plus eine klare Botschaft reicht meist.
Der About-Bereich ist nicht nur Dekoration. Hier kannst du zeigen, wer hinter dem Shop steht, wie deine Produkte entstehen und welche Personen oder Produktionspartner beteiligt sind.
Etsy erlaubt für die Shop-Geschichte aktuell bis zu 5.000 Zeichen. Erkläre, wie dein Shop entstanden ist, wie du arbeitest und was deine Produkte von austauschbarer Massenware unterscheidet.
Du kannst bis zu fünf hervorgehobene Fotos mit Beschriftung und ein Video ergänzen. Nutze diese Plätze für Arbeitsprozess, Materialien, Atelier, Team oder die Entstehung deiner Produkte.
Etsy verlangt, dass Personen, die in deinem Shop mitarbeiten, im Shop-Team mit ihrer jeweiligen Rolle aufgeführt werden. Dazu gehört auch der Inhaber selbst.
Produktionspartner sind externe Unternehmen oder Personen, die deine eigenen Designs physisch produzieren. Sie werden separat hinterlegt und erscheinen für Käufer im Shop-Profil beziehungsweise bei den betreffenden Listings.
Ein guter Shop führt Käufer gezielt zu wichtigen Produkten und erleichtert die Orientierung. Nutze diese Bereiche deshalb nicht nur dekorativ, sondern als Navigation durch dein Sortiment.
Im normalen Etsy-Schaufenster kannst du vier aktive Listings besonders hervorheben. Wählst du mehr als vier aus, landen zusätzliche Artikel in einer Warteschlange und rücken nach, wenn ein anderer herausfällt.
Ordne deine wichtigsten Produkte bewusst nach vorne. Etsy erlaubt eine individuelle Reihenfolge oder eine Sortierung nach Aktualität; Käufer können ihre Ansicht später selbst umstellen.
Zusätzlich zu „Alle Artikel“ kannst du aktuell bis zu 20 eigene Shop-Abteilungen anlegen. Jede Abteilung darf einen Namen mit bis zu 24 Zeichen haben.
Ein einzelnes Listing kann Etsy aktuell nur einer Shop-Abteilung zugeordnet werden. Plane deine Gruppen deshalb aus Käufersicht und nicht als kompliziertes internes Kategoriensystem.
Prüfe deinen Shop einmal aus Sicht eines Käufers, der dich und deine Produkte noch nicht kennt.
Etsy kann Menüs, Bildgrößen und Funktionen verändern. Für technische Vorgaben und aktuelle Shop-Funktionen sind die offiziellen Etsy-Hilfeseiten die beste Referenz.
Die wichtigsten technischen und gestalterischen Fragen zu Shop-Titel, Logo, Banner, Schaufenster und Abteilungen auf einen Blick.
Im nächsten Hauptschritt geht es darum, deine einzelnen Produkte so zu fotografieren und zu präsentieren, dass Käufer Details, Größen, Varianten und Qualität möglichst gut einschätzen können.